#76 Wilhelm Tupy: Warum Niederlagen die besten Lehrer für gute Führung sind!?
Shownotes
Hier findest du die links und Informationen zu Wilhelm Tupy
https://www.wilhelmtupy.com/ linkedin.com/in/wilhelmtupy/ https://www.leadwords.app/
Außerdem ist er Erfinder von Leadwords, dem digitalen Begleiter im Führungsalltag.
Mehr Infos zu unseren Gästen und alle Links zu dieser und allen anderen Folgen auf unserer Podcast-Seite: https://www.wietasch-partner.com/podcast/
Transkript anzeigen
00:00:00: Also, es gibt ja unterschiedliche Tendenzen auch mit dem Thema Fehlerkultur umzugehen.
00:00:07: Wenn du sagst okay was macht ein gutes Team aus?
00:00:10: Weil jeder Fehlerkultur ist Teil davon.
00:00:11: aber die Frage ist wie funktioniert das wirklich in der Praxis?
00:00:15: und die Antwort darauf ist eine vielfältige weil... Es muss einfach auch trainiert werden wie gehen wir mit Fehlern um?
00:00:23: Und du kannst immer Fehlerkulturen predigen Hast aber als Führungskraft das Bewusstsein, dass deine Mitarbeiter natürlich geprägt sind von Angst.
00:00:32: Ja immer wurde alles rot angestrichen in der Schule.
00:00:34: Irgendwann hast du ja einen Deckel bekommen wenn du was falsch gemacht hast und plötzlich heißt naja jetzt soll ich auf einmal Fehler zugeben.
00:00:40: Wir Menschen sind aber nicht immer so rational gepräght wie wir uns das wünschen würden sondern sind halt einfach sehr emotionale Wesen.
00:01:08: Wir haben uns schon seit vielen Jahren das Motto Inspiring Leaders & Organizations auf die Fahne geschrieben und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation.
00:01:20: Ich bin Barbara Wietersch, und freue mich, dass du uns auch heute wieder deine Zeit und dein Ohr schenkst!
00:01:34: Ja hallo und mein heutiger Gast ist Willem Tupi.
00:01:39: Willem, vielen Dank, dass Du dir heute die Zeit genommen hast bei so einem wunderschönen Sommertag zu mir ins Online-Studio zukommen.
00:01:46: Danke vielmals für die Einladung, freue mich da zu sein!
00:01:49: Wilhelm wir beide haben uns ja beim IDE der Wirtschaftskammer Österreich kennengelernt bei deinem Vortrag Teams in Veränderungen und schon damals habe ich mir gedacht mit diesem Mann möchte ich unbedingt einmal einen Podcast aufnehmen Und für unsere heutige Episode haben wir gemeinsam ein Titel gewählt, der wahrscheinlich bei einigen Hörerinnen und Hörern erst einmal für Sternrunzeln sagt Warum?
00:02:13: Niederlagen gute Lehrer für Führungskriffe sind, wie man sie lieben lernt.
00:02:18: Also ganz ehrlich!
00:02:19: Niederlagen ihr Lieben?
00:02:21: Wir sind doch bei Love to Lead.
00:02:23: Aber genau darüber wollen wir heute sprechen Denn lieber Wille Du verbindest auf ganz besondere Weise die Erfahrung aus dem Leistungssport mit moderner Führungs- und Leadershipentwicklung.
00:02:35: Bereits mit sechs Jahren hast du mit Judo begonnen Später den Sprung in den internationalen Weltcup geschafft Und dort früh gelernt mit Erfolgen, Niederlagen und Leistungsdruck umzugehen.
00:02:47: Nach deinem Studium der Bank- und Finanzwirtschaft führte dich deinen Weg zunächst zur erste Bank und später in verantwortungsvolle Führungs- und Projektrollen bei REWE International.
00:02:59: Dort hast du umfangreiche Erfahrungen in der Entwicklung von Teams, Veränderungsprozessen und großen Transformationsprojekten gesammelt – und heute begleitest Du als Gründer von TUPI Solutions Unternehmerinnen und Unternehmen, Führungskräfte und Teams dabei ihr volles Potenzial zu entfalten.
00:03:19: Deine Arbeit verbindet Leadership, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und die Erkenntnisse aus dem Spitzensport!
00:03:27: Und ich musste schmunzeln denn bis auf den Spitzen Sport machen wir beide eigentlich ziemlich ähnliche Dinge.
00:03:34: Ja lieber Willem Ich freue mich sehr dass du heute bei Love to Lead zu Gast bist.
00:03:39: Ich bin gespannt auf unser Gespräch über Niederlagen Lernerfolge und die Frage, warum gerade die schwierigsten Momente oft unsere besten Lehrer auf dem Weg zu guter Führung sind.
00:03:51: Herzlich willkommen!
00:04:04: Also,
00:04:15: wir haben ja das schöne Thema Niederlagen.
00:04:19: Warum Niederlage gute Lehrer sind?
00:04:21: Und im Tudor ist es ja so dass du sehr oft hinfällst.
00:04:25: also wenn du mit Tudors beginnst und du hast gesehen in der Einleitung gesagt dann war bei mir in meinem Fall mit sechs Jahren Dann lernst du zuerst einmal das fallen bevor du werfen lernest logischerweise weil du musst einfach auch ein Partner sein.
00:04:37: Ich erinnere mich da immer an eine Anekdote als Kind, bevor ich mit Tudor begonnen habe.
00:04:42: Das war relativ witzig!
00:04:43: Also es war irgendwann so... Ganz am Anfang erste Klasse Volksschule.
00:04:49: Also ich hab grad so mit TUDOR begonnen oder so und ich weiß dass mein Fußballtrainer damals immer gesagt hat wir haben mich fürchterlich geärgert, denn ich muss sagen Willi den Besten von den Schlechten das waren Rumäne Und der hat das immer in seinem Akzent einfach auch so gebracht.
00:05:03: Und mich hat sie mir so aufgeregt, dass er mich als einer von den Schlechtesten betrachtet.
00:05:08: Und seit damals einfach schon in mir sehr starken Antrieb ausgelöst wirklich auch hart zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln.
00:05:16: Was ich dann im Tudor einfach in dem Verlauf gelernt habe... Ich hab nicht viel mehr Fußball trainiert aber im Tudo ist es dann einfach so gewesen das ich soviel über mich selbst gelernt haben.
00:05:25: und über das permanente Himfallen Und über das Kämpfen lernst du einfach auch, dich durchzusetzen.
00:05:32: Du lernest immer wieder aufzustehen und in kürzester Zeit war ich unter den besten Fußballern im Zweitz nicht irgendwie ein großer Verein.
00:05:39: Das ist eine Volksschul-Fußball quasi, aber man vergleicht sich halt und es war für mich schon so ein erster Erkenntnis wo man wirklich sieht wenn du dich anstrengst und wenn du das tust was nötig ist um besser zu werden dann funktioniert das auch.
00:05:54: und Niederlagen oder Fehlschläge oder Rückschläge oder schlechtes Feedback, was oftmals auch als Niederlage betrachtet wird ist einfach nur eine Rückmeldung die man richtig einordnen muss.
00:06:06: Also das war so der erste Meilenstein würde ich sagen.
00:06:10: Also ich kann da nur anknüpfen und ich habe glaube ich auch mit sechs begonnen Judo zu machen Und wir mussten natürlich auch erstmal nur hinfallen, nurhinfallen, Nurhinfallen!
00:06:18: Ich fand es so fürchterlich dass ich hinter aufgeholt hab, aber ich bedacht nach das ist kein Sport Das ist kein sport für mich Da habe ich das nicht mehr weitergemacht.
00:06:28: Ich kann mir vorstellen, dass es wirklich sehr mühsam ist wenn man dann hinfällt und wir sagen immer wieder hinfallen, Krönchen richten weitergehen aber es ist tatsächlich etwas wo man wirklich über diese Hürde kommen muss.
00:06:43: Danke für den ersten Mal einstellen!
00:06:47: Ja im Studio sagt man ja auch du musst einmal öfter aufstellen als du hinfelst.
00:06:50: Das schafft der Gewinn am Ende des Tages.
00:06:55: Ja, der zweite Meilenstein bei mir war einfach sehr stark familiär geprägt.
00:07:01: Also für mich war immer klar dass ich irgendwann mal selbstständig sein möchte.
00:07:03: Das war mein großes Ziel, mein großer Traum und habe aber nie so recht gewusst womit?
00:07:09: Und als ich mich dann selbstständiger gemacht habe ist auch erst rückwirkend jahrelang später verstanden was da passiert ist.
00:07:15: und es hat eine Situation gegeben in meinem Leben.
00:07:16: das war mein Vater der Baufirma gehabt und die hatte mit seinem Bruder damals gemeinsam gehabt.
00:07:25: Ja, Familienzwist.
00:07:26: Wie er so häufig vorkommt, zerbrochen und es war einfach damals eine extrem prägende Zeit für mich.
00:07:32: Es war damals so sechzehn, siebzen, achtzenden in der Art... Und ich habe mir immer die Frage gestellt warum schafft man es nicht diesen Konflikt zu lösen indem man sich an einen Tisch setzt und herausfindet worum's denn wirklich geht was eine sinnvolle Variante wäre?
00:07:50: Das war einfach nicht möglich, jetzt kann man sagen okay vielleicht älteren Generation die haben andere Hintergründe gehabt.
00:07:56: Die haben nie einen Jahr lang ins Ausland gehen können und die eigenen Emotionen reflektieren und alles Mögliche.
00:08:02: Aber das dieses Erlebnis damals diese prägend Jahre haben mich dazu gebracht dass ich sage Ich möchte wirklich dafür sorgen dass Menschen sinnvolle Lösungen für Meinungsunterschiede finden oder einfach auch Für Veränderungswünsche wenn man so möchte.
00:08:17: Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen, aber das war damals eine sehr, sehr herausfordernde Zeit.
00:08:21: Und die hat mich definitiv einfach auch geprägt und in die Richtung gestubst, in die ich dann gegangen bin.
00:08:27: Das bringt mich vielleicht gleich zum nächsten Meilenstein, weil du hast es schon angesprochen, ich habe Bank- und Finanzwirtschaft studiert... In dem Studium ging's halt sehr viel um Zahlen, Datenfakten,... Du berechnest irgendwelche Kapitalmarktmodelle ... Zukunftsprognosen für Aktienkurse oder irgendwelche Unternehmenswerte, wie sie sich entwickeln, hervorzusehen.
00:08:52: Und das hat für mich irgendwann einmal sehr klar geworden, dass das nettes Richtige ist.
00:08:59: Den ganzen der Kindermächsel sitzen war nicht meine größte Motivation und habe gewusst ich muss mehr mit Menschen zu tun haben.
00:09:07: Weil ich schon von damals diese Erfahrung ganz stark in mir gearbeitet habe, dann bin ich damals zur Rewe gegangen und hab dort die Chance gehabt sehr große Teams sehr jung zu übernehmen.
00:09:15: Ich hatte zwischen hundertfünfzig und drehundfünfzehn Mitarbeiter in meinen Teams gehabt.
00:09:19: Und dort lernst du halt einfach führen.
00:09:22: Dort lernest du Menschen zu begleiten, Menschen auf einen Entwicklungspfad zu bringen.
00:09:29: Das ist auch nicht mehr leicht.
00:09:31: Also da gibt es auch Phasen wo du wirklich an die Grenzen stößt.
00:09:37: In all dieser Führungszeit war es bei mir auch irgendwann so, dass ich gemerkt habe okay.
00:09:43: Meine Führungskraft kann mich jetzt nicht mehr weiterbringen.
00:09:45: Das heißt wenn ich jetzt sage ok meine Karriere im Konzern ist das große Ziel dann ist da vielleicht noch ein zwei Ebenen drüber aber dann warst du's ja.
00:09:55: Das bedeutet mehr Geld und vielleicht noch mehr Ansehen oder Bedeutung was auch immer.
00:10:00: Aber es wird mir nicht glücklich machen!
00:10:02: Und dann müsste ich irgendwann einfach auch erkennen, dass ich so in ein bisschen einer Sin-Krise bin und habe dort entschieden vor mittlerweile fünf Jahren den Konzern noch zu verlassen.
00:10:11: Und meine eigenen Wege zu gehen.
00:10:14: Ja sehr spannend!
00:10:17: Vielen vielen Dank für diese Einblicke.
00:10:20: Während du erzählt hast ist mir aufgefallen das wir tatsächlich eine weitere Parallel haben.
00:10:25: Auch ich komme aus einem Familienunternehmen.
00:10:30: Als mein Vater damals kurz vor dem Konkurs stand, war ich ungefähr in dem Alter, indem du warst als deine Familie diese Erfahrung gemacht hast.
00:10:38: Das hat mich gerade noch einmal nachdenklich gemacht und trotzdem hat mich das nie davon abgehalten selbst Unternehmerin zu werden – ganz im Gegenteil!
00:10:47: Ich habe immer gedacht, dass muss man doch auch anders hinbekommen.
00:10:51: Ja und heute begleiten wir beide Menschen und Organisation durch Veränderung jeder mit seinem eigenen Hintergrund aber mit einer ähnlichen Überzeugung.
00:11:01: Und nun lasst uns mal einen Blick weiten!
00:11:05: Wir leben in einer Zeit, in der sich permanent etwas verändert.
00:11:09: Führung ist heute eine völlig andere als die, die ich selbst einmal gelernt habe.
00:11:14: Wenn nicht an meine ersten Führungsjahre – damals noch ins Spanien zurückdenke – war Führungen sehr stark top-down geprägt.
00:11:22: Heute sprechen wir über Beteiligungen, Eigenverantworten und
00:11:26: Zusammenarbeit.".
00:11:27: Auch wenn wir an manchen Stellen erleben, dass sich das Pendel gerade wieder etwas zurück bewegt.
00:11:34: Und schauen wir deshalb einmal auf den Leistungssport!
00:11:37: Dort gehören Niederlagen doch ganz selbstverständlich dazu.
00:11:41: Wir haben es gerade wieder bei der Fußball-Weltmeisterschaft gesehen – am Ende gewinnt nur eine Mannschaft.
00:11:48: alle anderen müssen lernen mit einer Linerlage umzugehen.
00:11:52: und das Spannende ist jede Mannschaft analysiert danach Ihre Spiele schaut sich die eigenen Szenen an und lernt genau so aus den Erfolgen, auch aus den Fehlern der anderen.
00:12:04: Und warum fällt uns das im Business so viel schwerer?
00:12:09: Warum tun sich Führungskräfte und Organisationen oft so schwer damit Niederlagen als Lernchancen zu sehen, anstatt sie möglichst schnell unter den Teppich zu kehren?
00:12:21: Also es meint, dass ich das kann ich einfach selbst auch sehr gut nachvollziehen.
00:12:26: Ich habe eine Situation erlebt, wo es für mich so eindeutig war.
00:12:34: Damals als Kind noch einen Erzgegner hatte im Judo und den wollte ich immer besiegen.
00:12:38: Ich hab's aber nicht geschafft.
00:12:41: Und ich wollte das auch nicht wahrhaben.
00:12:43: Jetzt bin ich irgendwann her gegangen und habe einfach immer mehr trainiert!
00:12:47: Damals war ich zehn, elf.
00:12:48: Da ist das noch gegangen.
00:12:50: kannst du noch mit Ehrtraining einfach auch Dinge machen.
00:12:53: Und dann später habe ich mich mit Fünfzehn, Sechzehn irgendwann angefangen mit Mentaltraining zu befassen und wieder die nächste Stufe gemacht.
00:12:59: Irgendwann ist es halt so dass du irgendwann anstehst und dann ist es... Dann ist dieser Moment wenn du wirklich anstehst, wenn du selbst nicht mehr weiter weißt was du noch probieren kannst im Business ist das dann vielleicht sein okay ich kann mich mehr anstrengen, ich kann mehr arbeiten, Ich kann's mir anders einteilen, irgendwann stehst du an weil es einfach auch ein anderes Leistungsniveau ist und wir sind in unserer Gesellschaft schon extrem weit entwickelt.
00:13:20: Und die Frage ist immer, wie schaffen wir da noch eins draufzusetzen?
00:13:24: Um dann einfach auch aus Niederlagen irgendwie zu lernen.
00:13:27: Weil Niederlagen sind an dem Punkt wo wir selbst nicht mehr weiter wissen, immer ein bisschen ein Ego-Problem.
00:13:34: Das heißt, wir fühlen uns verletzt und sagen oh bin ich jetzt zu schwach, bin ich noch gut genug?
00:13:39: kann ich das überhaupt!
00:13:41: Was passiert wenn ich das zugebe dass ich etwas nicht kann?
00:13:44: Lernen wir oftmals von klein auf das etwas nicht zu können Schlechtes oder dass das Konsequenzen hat, die uns sehr wehtun.
00:13:52: Also sei das jetzt einfach eine... Dass man gehänselt wird vielleicht in der Schule schon?
00:13:58: Oder dass das Eltern sagen naja dann musste ich halt mehr anstrengen oder was?
00:14:04: Man kriegt immer irgendwie so das Signal vielleicht auch irgendwo nicht ganz gut genug zu sein und es ist ja eine unserer Urängste, die halt von kleinst weg getriggert und trainiert und immer mehr eingeschliffen wird bei uns.
00:14:16: Wenn ich jetzt im Business Alltag bin, dann habe ich diese ganze Erfahrung aus der Kindheit.
00:14:21: Die trage ich mit mir herum und Führungskräfte kämpfen natürlich damit.
00:14:25: Jetzt kommt eine Veränderung.
00:14:26: Das bedeutet immer Risiko, Gefahr.
00:14:30: Wir haben einen neuen Prozess, wir haben ein neues Tool da eingeführt, die KI ist omnipresient.
00:14:34: Was bedeutet das für mich fragt sich der Mitarbeiter?
00:14:37: Der Mitarbeiter sagt nicht juhu!
00:14:39: Ich darf alles neu machen und alles neu lernen.
00:14:42: Er sagt nein zehn, fünfzehn, zwanzig vielleicht dreißig oder vierzig Jahre in meine Entwicklung investiert.
00:14:49: Dass ich das kann was ich jetzt kann und plötzlich aufgrund irgendwelcher Umstände der technologischen Entwicklung soll es alles wertlos
00:14:57: sein.".
00:14:57: Und das wurde gesagt.
00:14:58: Angst!
00:14:59: Und diese Angst zu nehmen ist eine der Hauptaufgaben in der Führung wenn's darum geht Teams in Veränderungen mitzunehmen.
00:15:09: Wir sagen ja auch immer ganz gerne Wenn du irgendwo Meister bist, dann werd in einem anderen Fach wieder zum Schüler.
00:15:16: Also wenn du Lehrer bist, lernen selber auch immer wieder etwas Neues und wir kennen das!
00:15:23: Wir beide kommen aus dem NLP und wir wissen da es okay, wir müssen immer weiter lernen lebenslanges Lernen und das haben wir aber im Business häufig nicht.
00:15:33: Das heißt wir gehen den nächsten die nächste Stufe und da müssen wir ganz ehrlich sein... Da sind wir eigentlich wieder Schule oder Lernender dürfen es aber gar nicht zugeben.
00:15:43: Wir werden ja befördert, weil wir der Experte – weil wir ganz besonders talentiert sind, weil unser Assessment so ausgefallen ist, dass wir die Punkte mehr haben als vielleicht unseren Mitbewerber und dann stehen wir da und sind befördert worden und stehen aber gerade an einem Punkt wo wir wieder lernen!
00:16:01: Wo wir etwas Neues lernen.
00:16:03: Und da denke ich mir gerade, wie ist das denn?
00:16:06: Wenn wir da wieder den ... Das Thema zum Leistungssport nehmen!
00:16:09: Wie ist es denn da?
00:16:11: Was können wir denn daraus mitnehmen und wie könnten wir das grade in der Praxis für Führungskrifte dann auch nochmal anwenden?
00:16:20: Also... Es gibt ja unterschiedliche Tendenzen auch mit dem Thema Fehlerkultur umzugehen.
00:16:25: also wenn du sagst okay was Das macht ein gutes Team aus, weil jeder Fehlerkultur ist Teil davon.
00:16:31: Aber die Frage ist wie funktioniert das wirklich in der Praxis?
00:16:34: Und die Antwort darauf ist eine vielfältige.
00:16:38: Weil es muss einfach auch trainiert werden.
00:16:41: Wie gehen wir mit Fehlern um?
00:16:42: und du kannst ja immer Fehlerkulturen predigen und hast aber als Führerskraft das Bewusstsein dass deine Mitarbeiter natürlich geprägt sind von Angst.
00:16:51: Immer wurde alles rot angestrichen in der Schule.
00:16:53: Irgendwann hast Du einen Deckel bekommen wenn Du was falsch gemacht hast Und plötzlich heißt, naja jetzt soll ich auf einmal Fehler zugeben.
00:17:00: Wir Menschen sind aber nicht immer so rational geprägt wie wir uns das wünschen würden sondern sind halt einfach sehr emotionale Wesen.
00:17:07: und die Emotionen der Angst legt sich dann manchmal drüber weil sie ist einfach stärker als was wir rational versuchen.
00:17:14: Jetzt ist es so dass du das natürlich predigen kannst als Führungskraft.
00:17:19: Da steht der Tropfenhöltenstein und irgendwann wird sich ein Mitarbeiter einen Herz fassen und sagen hey mir ist da etwas passiert?
00:17:26: Ich habe das vergessen abzuschicken, der Kunde sein fressen.
00:17:29: Zum Beispiel.
00:17:31: Was auch immer das Thema ist und dann entscheidet sich es.
00:17:34: Dann ist der springende Punkt wie reagiere ich als Führungskraft?
00:17:38: Weil jetzt bin ich in der Emotion!
00:17:39: Ich ärgere mich natürlich dass er das vergessen hat.
00:17:43: Vielleicht kostet das tausend, zehntausend, zwanzig hunderttausend Euro, wir wissen's nicht... Also ich hab neulich erst in meinem Podcast jemanden gehabt, der hat genau erzählt, ein Mitarbeiterfehler hat fünfzigtausender Euro gekostet.
00:17:54: Das geht einmal schnell.
00:17:55: Die Frage ist, wie reagierst du dann?
00:17:57: Und der hat mir einen sehr schönen Satz erzählt.
00:17:59: Der hat gesagt, na warum sollte ich den Mitarbeiter jetzt kündigen oder sanktionieren?
00:18:03: Ich habe gerade fünfzigtausend Euro in seine Ausbildung investiert!
00:18:07: Weil es wird nicht mehr vorkommen dass er das macht... ...oder dass der das verkliste.
00:18:12: Wir haben die Chance wenn wir mit Fehlern richtig umgehen raus zu lernen.
00:18:17: aber da ist der springende Punkt is' wir dürfen nicht verurteilen und da reicht's als Führungskraft halt schon oftmals auf diese Diese subtilen kleinen Augenbewegungen, das Augenrollen.
00:18:28: Das schnaufen nicht im Griff zu haben!
00:18:32: Das kann alles zunichte machen.
00:18:34: Wenn ich ewig Fehlerkultur predige und dann einmal mit den Augenrollern was passiert, brauche ich nie wieder Fehlerkulturbredigen.
00:18:40: Das ist ein für alle mal dem Team zerstört.
00:18:42: Ja also wenn wir uns jetzt überlegen... Wir haben auch so unsere eigenen Erfahrungen mit Themen wo wir gedacht haben naja das kann es wohl nicht sein oder?
00:18:53: die Augen und merken das selber gerade noch.
00:18:55: Ich selbst kenne es von mir auch, also dann stich irgendwann auf und denkst du mach ich mal das Fenster auf ein bisschen frische Luft rein.
00:19:02: aber wie was sind denn so deine Erfahrungen?
00:19:05: Was bringst Du denn mit so als Learnings was wir halt unseren Zuhörenden jetzt so mitgeben können?
00:19:12: Also Emotion ist mächtig Und Emotionen unterdrücken macht keinen Sinn.
00:19:15: Das funktioniert nicht!
00:19:16: Das klappt im Sport nichts und jeder der das versucht wird dran scheitern.
00:19:20: Da ist für mich immer das beste Beispiel aus dem Aus dem Tennis einfach auch.
00:19:24: Du hast im Tennis permanente Drucksituationen, aber du hast zwischen den Ballwechseln, dass du immer ein bisschen Zeit zu überlegen.
00:19:30: Viel zu viel Zeit manchmal und in der Zeit gilt es Techniken zu entwickeln wie du mit Emotionen umgehst.
00:19:37: Das kann man einfach trainieren.
00:19:39: Deswegen finde ich die Vergleiche im Sport einfach immer so praktisch weil du dort das lernen musst wenn du dich über einen Fehler ärgerst denn du gemacht hast vielleicht selbst weil du den Ball ins Netz geschlagen hast oder ins Auto oder wo auch immer.
00:19:51: Wenn du das nicht loslassen kannst, dann wirst du den nächsten Ball auch verhauen.
00:19:55: Das heißt wenn ich Fehlerkultur in meinem Team möchte muss ich zuerst einmal auch lernen mir selbst zu verzeihen... ...wenn ich einen Fehler mache!
00:20:02: Weil dann ist meine Emotion schon nochmal wesentlich geringer und ich kann sie besser kontrollieren.
00:20:08: Also das ist ganz wichtig.
00:20:12: Man darf perfektionismus nicht als das Ziel sehen aber man darf danach streben Ein Unterschied.
00:20:21: Also ganz spannend, ich befasse mich relativ viel mit der Logotherapie und da gibt es den non-dynamischen Spannungsbogen von dem man spricht ja von dem wo ich jetzt und wo würde ich gerne sein?
00:20:33: Und das ist ja als Verfügungskräft extrem wichtig!
00:20:35: Wo ist mein Team
00:20:36: jetzt?!
00:20:37: Wo möchte ich dass mein Team ist?
00:20:38: Wo bin ich jetzt?
00:20:39: Wo möchte Ich
00:20:40: sein?
00:20:41: In diesem Spannungfeld bewegen wir permanent unser ganzes Leben lang.
00:20:45: wenn wir aufhören zu versuchen uns zu verbessern dann werden wir aufhören, gut zu sein.
00:20:52: Und die spannende Sache ist wenn ich das einfach auch akzeptiere dass sich nie perfekt sein werde nehme ich schon sehr viel Druck raus und durch weniger Druck gebe ich mir die Möglichkeit Souveräner und kontrollierter zu agieren.
00:21:05: also Akzeptanz ist der Schlüssel um meine Emotionen im Griff zu haben.
00:21:10: aber bitte ich möchte jetzt auch nicht ein Bild vermieten dass ich damit perfekt bin.
00:21:13: Ich habe auch meine Situationen gehabt wo ich mein Telefon am liebsten einmal in der Donau versenkt hätte, weil ich einen unangenehmen Anruf bekommen habe als Führungskraft.
00:21:22: Das ist ganz normal!
00:21:23: Aber das Entscheidende ist, innezuhalten und zu sagen hey wie möchtest du denn eigentlich jetzt wirklich reagieren?
00:21:30: Was ist denn eine sinnvolle Art und Weise zu
00:21:32: reagieren?!
00:21:33: Und dann zu sagen okay gut wenn ich das Handy jetzt in die Donau schmeiß bringt das war nix ja... und das gilt es einfach zu üben.
00:21:40: Es ist viel Arbeit an einem selbst.
00:21:43: Ja, das ist total nachvollziehbar was du sagst.
00:21:46: Ich kann ja auch vom Tennis her anknüpfen und ich habe mich damals sehr stark mit diesem Buch auseinandergesetzt The Inner Game of Tennis.
00:21:53: Aber das gibt es auch bei The Inner Game of Working.
00:21:56: Das heißt, was immer auch mein innerer Dialog ist, der antwortet mir auch und wenn ich jedes Mal im Ball wechsle, was du gerade angesprochen hast mit mir der schlimmste Kritiker bin dann werde ich immer schlechter, immer schlechter.
00:22:08: Anstatt wirklich so dieses innere Zuhören hey beim nächsten mal klappt das.
00:22:11: oder noch bin nicht so gut dass ich wirklich diese Entwicklungs- und Wachsumsperspektive einnehme.
00:22:17: Und ich glaube Du hast ja schon sehr früh auch mit Mentaltraining angefangen und jetzt aber auch gesagt, was macht denn Sinn?
00:22:25: Und wenn ich jetzt hier eine Veränderung anstoßen will im Business-Context dann muss sich natürlich dem Team vermitteln können.
00:22:33: Warum?
00:22:35: Auch Samens Hinnig sagt ja Wenn das Why stark genug ist Dann können wir dies wie ganz gut umsetzen.
00:22:43: Aber wie siehst du das denn?
00:22:44: Was sollten denn die Führungskräfte heute anders machen damit Sie halt wirklich Gut die Veränderung begleiten können.
00:22:53: Also es geht ganz stark gerade in der heutigen Zeit darum als Führungskraft gut kommunizieren zu können, ich muss ein großartiger Kommunikator sein und ich muss in der Lage sein einfach auch die Stimmungen im Team einfach auch zu spüren wahrzunehmen und dann damit arbeiten zu können also wirklich mich auf Leute einstellen zu können.
00:23:14: Das ist schön gesagt.
00:23:15: Es geht darum, wer es ein Warum kennt, er trägt fast jedes Wie.
00:23:18: Ein Spruch den ja auch Victor Frankli populär gemacht hat schon lange vor, Simon Sinek und ich sag grad wenn's jetzt um... Wir haben ja als Untertitel für unseren Podcast gewählt wie du es schaffst die Niederlagen dann auch lieben zu lernen oder niederlagen da zum Veränderungen führen.
00:23:35: Und für mich ist der eine sehr wichtig.
00:23:39: Man muss sich wirklich ganz stark bewusst machen Wofür mache ich das?
00:23:43: Das ist noch ein Unterschied zum Warum, sondern Wofür.
00:23:47: Was möchte ich bewirken damit?
00:23:49: Was ist das Ziel, die Zielorientierung?
00:23:52: Man sagt ja auch sehr oft und das verwende ich in Seminaren aber auch sehr häufig nur der Geist, der seinen Ziel kennt findet den Weg.
00:24:00: Und es ist ganz entscheidend!
00:24:01: Wir müssen wissen nicht nur was ist das Problem oder warum, sondern die Unterscheidung auch zum Wofur.
00:24:07: Woför tun wir das?
00:24:08: Wofö wollen wir diese Anstrengungen an den Tag legen?
00:24:13: braucht es jetzt, dass wir da ein neues Tool implementieren oder es braucht eine Umstrukturierung in unseren Teams weil sich unsere ganzen Prozesse verändern und sich damit auseinanderzusetzen auf einer emotionalen Seite.
00:24:27: Was ist denn das was den Funken in meinem Team entfacht wo sie sagen hey also das ist cool das verstehe ich.
00:24:34: das wäre wirklich etwas tolles und das kann nicht auf unterschiedliche Ebenen spielen.
00:24:40: irgendwo sparen wir uns zehn Minuten jeden Tag, wenn mit diesem Prozess neu gestackt wird.
00:24:44: Das ist eine Kleinigkeit!
00:24:45: Kann aber viel ausmachen in einem großen Unternehmen.
00:24:48: Es kann auch sein dass man es aufs Große bringt.
00:24:51: Zum Beispiel wofür tun wir das?
00:24:52: Wir tun unsere Sache um die Verschmutzung der Flüsse zu beheben oder um dafür zu sorgen dass Menschen in einem Team gut funktionieren und zusammenarbeiten Oder das Menschen an einem, zum Beispiel... Das ist mein Woffür einfach auch.
00:25:09: Dass Menschen an einen Montag sagen Yes!
00:25:12: Danke es ist Montag.
00:25:13: ich freue mich arbeiten zu gehen weil ich eine sinnvolle Aufgabe habe und der nachgehen kann.
00:25:18: Also das ist zum Beispiel mein.
00:25:19: wofür mache ich das?
00:25:20: Weil ich's einfach selbst erlebt hab wie es ist eine Sinnkrise zu haben Und weiß dass dir dann alles in deinem Körper wenn du genau hinhörst den Weg weißt dass du daraus kommst.
00:25:32: Genau ja wir wissen ja Menschen motivieren sich wenn sie wirklich selbst wirksam werden können und wenn Sie halt eine Wirkung erzielen.
00:25:40: Wir waren gerade bei der Kommunikation und hatten im Vorfeld uns auch überlegt, naja wer fragt führt?
00:25:46: Auch das ist etwas Neues.
00:25:47: also nicht ganz neu weil ich von Anbeginn meiner Zeit als Selbstständiger als Trainerin immer gesagt hat in der Kommunikanion, na ja wer fragte führt in der Führung.
00:25:58: und es war aber nicht ganz so normal gewesen, wenn wir uns Führungskräfte vor dreißig Jahren angeschaut haben Da war es ja tatsächlich so, dass wenn ich gefragt habe, stand ich als jemand da der vielleicht keine Ahnung hat.
00:26:10: Was hat sich denn da auch verändert?
00:26:13: Und wo geht die Reise da wohl hin?
00:26:16: Also wer fragt dafür, das sage ich immer, wer bessere Fragen stellt bekommt bessere Antworten.
00:26:20: Fragen kreieren einfach natürlich ganz viel Realität im Gegenüber oder in uns selbst.
00:26:25: Wir stellen uns ja selbst auch ständig Fragen also unter anderem die Sinnfrage Was hat sich verändert?
00:26:30: ist natürlich, wir kennen das glaube ich dieser Begriffes auch durch alle Literaturebenen gedroschen worden.
00:26:36: Die WUKA-Welt und da gibt es ja noch glaube ich mittlerweile einige andere Akronüme.
00:26:40: Fakt ist die Welt ist einfach sehr komplex sie ist volatil und sie ist mehr zusammengewachsen.
00:26:45: Und wir haben durch diese KI-Transformation, durch die Digitalisierung eine ganz andere... Wissensgesellschaft, das ist ja keine Wissenschaft mehr.
00:26:55: Das sind im digitalen Zeitalter wo Informationen jetzt per se kein Vorsprung mehr ist.
00:27:01: Das heißt es geht beim Führen von Mitarbeitern oder beim Führen von KI-Agenten genauso darum die richtigen Fragen zu stellen ein Ziel vorzugeben aber Ergebnis offen über den Weg dorthin zu sein.
00:27:12: und früher war's halt noch sehr stark auch vorgegeben.
00:27:16: ich sagte wie es zu tun ist weil wir haben das immer schon so gemacht weil ich habe das in meiner Ausbildung verdreißlich ansoke lernen.
00:27:21: Das hat mittlerweile keine Gültigkeit mehr.
00:27:23: Allein wenn man sich zum Beispiel Medizinausbildungen ansieht, also die Geschwindigkeit wie die Forschung voranschreitet kann niemals mit irgendwelchen Ausbildungskurikulumen entwürfen mithalten.
00:27:38: Es geht nicht und deswegen ist es einfach auch unglaublich wichtig für Führungskräfte sich bewusst zu machen.
00:27:45: ich weiß dass ich nichts weiß.
00:27:47: Ich weiß das ich nur mit meinem Team Annähernd die richtige Lösung finde, wenn ich alle Kräfte, alle Gedanken, alle Kreativitätspotenziale mit in einen Topf einbeziehe und so vernetze das sie gut zusammenarbeiten können.
00:28:03: Darum geht es!
00:28:04: Und das ist das was die heutige Zeit bringt und was die Anforderung an die heutigen Zeit auch ist.
00:28:09: Wir sind im Thema von Leistungssport über Fehlerkultur über die richtigen Fragen stellen wie wichtig Kommunikation ist.
00:28:18: Lass uns vielleicht noch mal einen Blick darauf werfen, was glaubst du?
00:28:23: Wo geht die Reise?
00:28:25: Vielleicht auch in Richtung Kultur, Fehlerkultur.
00:28:29: In Zukunft hin wenn wir halt uns wuka anschauen das heißt da wo Menschen arbeiten ist es immer wahnsinnig komplex.
00:28:37: also wir bauen da keine Maschinen die halt kompliziert sind sondern Das Teamgeschüge, das Miteinander, die Gruppendynamik ist einfach ein sehr komplexer Sachverhalt.
00:28:48: Das glaubst du?
00:28:49: Wo geht die Reise hin und was müssen Führungskräfte tun damit sie das lieben lernen?
00:28:57: Ich glaube Führungskräfte müssen sich davon verabschieden dass Sie alles unter Kontrolle haben.
00:29:02: also nicht erst seit heute.
00:29:04: das sind schon die letzten Jahrzehnte einfach ganz stark in die Richtung gegangen Und es geht ja natürlich immer mehr in einen sehr angesprochenen, es geht in hybride Führung.
00:29:16: Es geht darum dass ich einerseits Agenten führen werde, ich werde Maschinen und Menschen führen.
00:29:22: Ich muss überlegen wie schaffe ich diese Komplexität auf dem nächsten Level, auf der nächsten Kaskade einfach auch gut vernetzen zu können?
00:29:32: Dinge so zu vernetzten das sie einerseits gut kollaborieren und auf der anderen Seite, das ist glaube ich einer der größten Herausforderungen vor der wir stehen.
00:29:42: Dass wir die Kreativität des Menschen also das menschliche Potenzial nicht erdrücken weil es ist für uns Menschen unmöglich wenn wir in einem Dauerstrom an Informationen sind wirklich noch innezuhalten und die Aufmerksamkeit auch dorthin zu richten was für uns sinnvoll ist.
00:30:01: Das Informationszeitalter ist auch ein Zeitalter der Ablenkung.
00:30:06: Wenn wir permanent abgelehnt sind, finden wir nie in den Flow.
00:30:10: Und wenn man nicht in den flow findet dann haben wir nie Zugang zu unseren vollen Ressourcen zu unseren kreativen Potenzialen.
00:30:15: das kennt man auch aus dem Leistungssport und da gilt es Menschen dabei zu unterstützen und ein System zu erarbeiten einfach auch wo Teams, Wo Unternehmen so mit ihrer Zeit einfach umgehen können dass sie ungestörte Zeiten haben wo sie wirklich auch tiefen Arbeit leisten können, also die Deep Work oder kein.
00:30:36: Newport hat zum Beispiel darüber geschrieben.
00:30:38: Das wird einer der Schlüsselpunkte sein weil alles was in der KI ist, ist reproduzierbar für jeden.
00:30:46: Das heißt es geht darum wie schaffe ich es die KI besser einzusetzen als andere und wie schaff ich es meine eigenen originären menschlichen Ideen so zu Skalieren zu potenzieren, dass sie für ein Unternehmen und die Gesellschaft einfach auch größtmöglichen Nutzen haben.
00:31:05: Ja da wird sehr viele neue Modelle geben und ich glaube das dieses Thema Bullshit-Tops, das wird sich aufführen.
00:31:13: Wir
00:31:15: kommen wieder zum Thema lebenslangen Lernen.
00:31:17: Dass wir wirklich sagen ja also wir haben gar keine andere Wahl!
00:31:20: Und wir müssen natürlich Fehler machen weil wir müssen noch mehr lernen.
00:31:23: Also ob das jetzt diese hybride Führung ist von Agenten und von Menschen, ob das neue Tools sind.
00:31:30: Ob da es neue Prozesse sind die ich halt mit der KI verbinde unterhundert.
00:31:35: Es wird ein ganz großes Lernfeld geben und damit danke eben auch für dein Thema!
00:31:40: Diese Niederlagen müssen wir lieben weil das sind unsere Lehrer und damit schließt sich sozusagen unser Podcast unserer Episode von heute.
00:31:50: Du ein großes großes Dankeschön.
00:31:52: Sag uns doch nochmal damit wir auch noch mal so ein bisschen wissen, was motiviert dich denn genau diesen Weg zu gehen?
00:32:00: Oder was lässt ich morgens freudig aus dem Bett hüpfen.
00:32:04: Für mich geht es darum dass jeder Menschen seinem Leben eine sinnvolle Aufgabe findet und das ist... Ich würde ganz gern noch die eine Geschichte anhängen.
00:32:14: Bevor ich den Konzern verlassen habe, habe ich selbst einfach eine Erfahrung gemacht, die wieder mal durch einen Schmerz gegangen ist.
00:32:19: Das war bei mir sehr häufig im Leistungssport und so weiter bis du schmerzt gewohnt bist.
00:32:23: Und damals habe ich mich verletzt.
00:32:25: Jetzt kann ich die Geschichte groß ausbreiten... ...und in solchen Phasen wo man sich körperlich verletzte oder auch wirklich eine Niederlage erleidet stellt man sich manchmal sehr oft schlechte nicht konstruktive Fragen Also Fragen, die dann sagen, warum ist das schon wieder passiert?
00:32:41: Warum ist das Kreuzband bis?
00:32:43: in meinem Fall war jetzt Christen.
00:32:44: Das sind so die Fragen die dann kommen.
00:32:46: und wie lange dauert es wieder, bis ich wieder fit bin, bis wieder Sport machen kann was auch immer?
00:32:50: Und wenn's darum geht Veränderung lieben zu lernen um das einfach auch abzurunden Dann gehts immer darum sich konstruktivere Fragen zu überlegen Frage, die einen weiterbringen in meinem Kopf immer in schwierigen Situationen auftaucht, weil ich es trainiert habe.
00:33:07: Ich hab das wirklich antrainiert und damals ist zum ersten Mal wirklich spontan in einer echt schwierigen Situation gekommen die lautet was könnte das noch bedeuten?
00:33:17: Wir suchen ständig nach Bedeutung!
00:33:18: Und diese Frage hat mir einfach geholfen unterschiedliche Möglichkeiten der Bedeute zu finden.
00:33:24: Das war nicht einfach nur Pech Keine Ahnung, irgendwo in einer Eisplatte.
00:33:31: Das war nicht einfach nur weil ich ein Pechvogel bin oder weil ich halt einfach Verletzungsanfälle bin.
00:33:37: War so immer!
00:33:38: Nein das war ein Zeichen dafür dass ich nicht am richtigen Weg bin.
00:33:41: In dem Fall für mich konkret und ich habe am Heimweg vom Hochgraf von Schiefern damals entschieden... Okay, ich verlasse meinen Job.
00:33:50: Weil es einfach im Gesamtbild für mich gepasst hat.
00:33:53: Und da war die goldrichtige Entscheidung, weil es seither sich mein Leben massiv verändert.
00:33:57: Das ist, was ich einfach ihren Zuhörer auch mitgeben möchte an der Stelle noch ist.
00:34:01: Wenn wir sinnvollere Fragen stellen dann werden wir unseren sinnvollen Weg in den Leben finden.
00:34:07: Eine Sportlerkollegin von dir hat mir neulich ihren Satz mitgegeben und sie hat gesagt It all happens for a reason.
00:34:15: das heißt ja.
00:34:16: also wenn wir da so betrachten dann ist es halt auch ein Geschenk und eine Möglichkeit das nächste Treppchen zu ecklimmen oder einen anderen Weg zu gehen, der stimmiger ist.
00:34:27: Ich hätte noch einen schönen Satz, der daran anschließt.
00:34:30: Life is not happening to you it's happening for
00:34:33: you.
00:34:33: Ja sehr fein!
00:34:34: Ja du ein großes Dankeschön.
00:34:37: und noch ein großes Danke schön an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer die uns bisher hergefolgt sind.
00:34:42: Hier und alle Kontaktdaten zu Willem Tobi findet ihr in den Show-Notes, sodass ihr noch weiter Kontakt aufnehmen könnt, eventuell noch vertiefen könnt.
00:34:50: Wenn ihr noch etwas mehr über dieses Thema wie man Niederlagen als Lehrer lieben lernt, dass man da nochmal vertiefen kann.
00:34:59: Noch mal ein großes Dankeschön an dich!
00:35:01: Danke vielmals für die Einladung!
00:35:02: Gerne Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.
00:35:17: Du hast den Podcast Love to Leap für New Work und New Leadership, für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört!
00:35:25: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast – und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehlst.
00:35:35: Und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine von Sternebewertung.
00:35:41: Das hilft uns dabei, Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist Führung zu lieben und eine Arbeitswelt zu schaffen in der wir alle gerne mitgestalten möchten.
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