#75 Kerstin Schuster: KPIs brauchen einen Nordstern – warum Zukunftsbilder Menschen wirklich bewegen

Shownotes

Hier findest du die links zu Kerstin Schuster https://fuchs-von-morgen.de/ www.kerstinschuster.com https://www.linkedin.com/in/kerstinschuster/

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00:00:00: Ja, wenn es wirklich sauber durchdecliniert ist beginnt sich die Geschäftsführung schon mit dem Thema zu beschäftigen und baut sozusagen für sich mal ihr eigenes Zukunftsbild.

00:00:12: mutige Organisationen machen das auch mit vielen Menschen bis zu hundert oder mehr.

00:00:19: Auch das ist möglich.

00:00:20: ja dann bin ich natürlich sehr schnell in einer hohen emotionalen Dynamik.

00:00:45: Ja hallo, hier ist dein Podcast Love to Lead für New Work und New Leadership von Vitasch & Partner.

00:00:53: Wir haben uns schon seit vielen Jahren das Motto Inspiring Leaders and Organizations auf die Fahne geschrieben – und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation!

00:01:05: Ich bin Barbara Wietersch und freue mich, dass du uns auch heute wieder deine Zeit und dein Ohr schaffst.

00:01:27: Ja, hallo und mein heutiger Gast ist Kerstin Schuster.

00:01:31: Liebe Kerstinn!

00:01:32: Vielen vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast und bei einem absoluten Sommertag in meinen Online-Studio gekommen bist.

00:01:40: Vielen dank für deine Einwaltung Barbara.

00:01:43: Sehr fein

00:01:44: ja sehr fein also wenn man nachschaut und googelt dann liest man kerstin begleitet Menschen Führungskräfte und Organisation dabei Klarheit über ihre Zukunft zu gewinnen und aus einer starken Vision heraus ins Handel zu kommen.

00:01:59: Und dazu gibt es ein ganz besonderes Tool, eine ganz besondere Methode die dabei hilft nämlich während viele Unternehmen sich auf Ziele, Strategien und Maßnahmen konzentrieren beschäftigt sich Kerstin mit einer anderen Frage was passiert wenn Menschen ein lebendiges Bild ihrer Zukunft entwickeln?

00:02:19: daraus dann die Energie, Motivation und Orientierung schöpfen.

00:02:23: Und in ihrer Arbeit verbindet sie persönliche Entwicklung mit der organisationalen Transformation und unterstützt Menschen dabei ihre Potenziale bewusster zu nutzen und Veränderungen aktiv zu gestalten!

00:02:36: Liebe Kerstin ich freue mich dass du heute bei meinem Podcast Laftoliet zu Gast bist und uns über deine Erfahrungen berichtest.

00:02:47: Unsere Podcast-Hörer kennen das schon, es ist unsere guideline.

00:02:52: Erzähl uns doch bitte was sind denn so drei Meilensteine die sich hier hergebracht haben?

00:02:58: und vielleicht möchtest du noch etwas ergänzen wenn ich noch etwas vergessen habe?

00:03:03: Ja meine drei Meinensteine hab' ich lange überlegt und tatsächlich beginnt mein erster Meilenstein in meinem ersten Job.

00:03:11: Ich war ja über zwanzig Jahre in HR Konzern Positionen tätig Und hab die meiste Zeit dabei auch Führungsrollen begleitet.

00:03:22: Mein erster Meinenstein passierte tatsächlich, als ich meinen ersten Job in einem Pharmaunternehmen verlassen habe.

00:03:28: und da hat mir eine Führungskraft zum Abschied gesagt, beheigtet ihr immer bei NHR das Business zu unterstützen und nicht zu behindern?

00:03:38: Das hat mich so geprägt weil es zum einen ... Durch die Blume gesagt hat ich hab das bisnis unterstützt und unterstützten habe es nicht behindert.

00:03:48: Und zum andern war's für mich so wichtig, auch an hr verständnis zu gewinnen dass wir einfach nicht im elfenbein turm unsere prozesse und projekte Formate bauen, sondern dass sie einfach businessrelevanz brauchen und nur dann können wir wirksam sein.

00:04:08: Und das hat mich so geprägt, dass es eigentlich so ein Leitspruch wurde für alle meine Positionen in HR.

00:04:15: Und was für mich so prägend war, dass HR einfach strategisch enorm einen enormen Impact haben kann.

00:04:24: Das war so gleich am Anfang meiner Karriere ... ein wichtiges Element, um auch meine Haltung zu HR zu bringen.

00:04:34: Und der zweite Meilenstein war dann schon die Entscheidung das Konzernumfeld nach zwanzig Jahren einfach zu verlassen.

00:04:42: und da kann ich mich an einen wirklich besonderen Moment erinnern.

00:04:47: Ich war in einem Meeting mit einem externen Berater und es war plötzlich ganz klar und in der Sekunde klar dass das nicht mehr meine Welt ist dass ich diese Welt verlassen möchte nach zwanzig Jahren.

00:05:02: und diese Klarheit war so spürbar, dass es dann auch ganz einfach war tatsächlich diese Entscheidung zu treffen.

00:05:10: Also ich habe dann ein paar Tage später auch gekündigt ohne eine Idee zu haben wie es weitergeht und das war schon.

00:05:17: zum einen wurde mir von Ausnehmer gesagt, das ist wahnsinnig mutig Und ich hatte aber in dem Moment gar nicht das Gefühl, dass es wahnsinnig mutig ist weil's einfach klar war.

00:05:28: Es gab so diesen Moment wo ich wusste, dass jetzt nicht mehr meine Welt, ich brauch und ich möchte anders wirken.

00:05:36: und diese Entscheidung war... einfach wegweisend.

00:05:41: Für meinen derzeitigen Karriereweg, der eben in der Selbstständigkeit und in der Begleitung von Organisationen und Menschen besteht zum einen ihre Potenziale wirklich zu erkennen um auszuschöpfen und zum anderen über motivierende Zukunftsbilder einen Nordstern zu finden, der sie auch durch schwierige Zeiten trägt und die sind ja unweigerlich immer da.

00:06:08: Und mit dieser Arbeit, mit dem Zukunftsbild, mit den Potenzialen sichtbar zu machen.

00:06:14: Auch einfach stärkenorientiert Organisationen im Wachstum zu begleiten.

00:06:21: und der dritte Meilenstein war dann tatsächlich mein eigenes Zukunftspiel zum Machen.

00:06:27: Ich hatte eigentlich tatsächlich über LinkedIn, hatte ich immer wieder gesehen es gibt den Fuchs von morgen und Karsten Fuchs ist der Gründer sehr schöne Visualisierungen über die Zukunftsgestaltung.

00:06:43: Es gab dann so ein Seminar in Wien und ich dachte, da gehe ich jetzt hin.

00:06:47: Ich bin jetzt ein Jahr selbstständig – das kann eigentlich nur gut sein für mich!

00:06:51: Dann habe ich meine Selbständigkeit noch einmal reflektieren und schauen wie es weiter geht.

00:06:57: Das Spannende war tatsächlich am Ende dieses Zukunftspiel-Tages war mir klar Es ging gar nicht so viel um meine Selbstständigkeit, sondern es gibt ein Gefühl mehr darum wie will ich leben und arbeiten.

00:07:10: Und wie will Ich das verbinden?

00:07:12: Also es war tatsächlich viel größer!

00:07:15: Und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben wirklich den Gedanken gefühlt... ...ich arbeite um zu leben und nicht dich lebe umzuarbeiten.

00:07:25: Und

00:07:26: es

00:07:26: klingt banal und es war aber so stark spürbar in dem Moment dass einfach das Leben gesamthaft mit Arbeit gedacht wird und nicht umgekehrt.

00:07:37: Und das hat meine Selbstständigkeit ganz intensiv geprägt, um hier auch eine gesamthafte Balance herzustellen.

00:07:45: Und gleichzeitig war ich einfach fasziniert von dieser Methode – und zwar so faszineert, dass in einem Tag ein starkes Zukunftsbild entstehen kann, dass ich mich gleich entschlossen habe sozusagen dem Fuchsrudel beizutreten, mich zertifizieren zu lassen und somit auch im Rahmen dieser Methode als zukunftsgesteigterin wirksam werden zu können.

00:08:07: Und somit bin ich jetzt Teil der Fuchs von Morgen Community, und finde die Methode einfach unglaublich stark!

00:08:18: Für den kurzen Zeitraum in dem man sie nutzt wahnsinnig wirksam.

00:08:23: Das hat mich sehr geprägt und fasziniert meinen Weg noch weiter fokussiert und geschärft.

00:08:33: Na, sehr spannend!

00:08:34: Weil wir haben ja viele Parallelen in dem wie wir arbeiten und was auch unsere Haltung dazu ist.

00:08:40: also ich kenne es ja auch aus unterschiedlichen Methoden, aus unterschiedlicher Ausbildung.

00:08:44: Also dieses einen starken Nordstern zu haben oder zu wissen wo hier soll die Reise gehen?

00:08:50: Es ist immer wieder dieser Future-Pace.

00:08:53: Wenn ich das wirklich habe dann zieht es mich wie ein Gummiband dahin Und ich muss nicht jeden Tag mir überlegen, was ist heute mein Ziel.

00:09:01: Sondern es zieht mich automatisch dahin und deswegen halte das auch für sehr wesentlich, dass Unternehmen aber auch Menschen in Führung, aber auch jeder Einzelne sich darüber Gedanken macht – Was ist denn so mein Bild?

00:09:16: Was ist dann dieses starke Zukunftsbild, was mich dahin

00:09:20: zieht?".

00:09:21: Es reicht nicht allein zu sagen, in meiner Arbeitswelt und das was du gerade gesagt hast es verbindet Leben mit Arbeit.

00:09:28: Wobei ich sage alles ist Leben

00:09:30: aber

00:09:30: dieses Thema es reicht nicht alleine ein Zukunftsbild bis zur Pension zu haben weil wenn Ich dann Nicht Darüber hinaus Ein großes zukunftsbilder Dann brecht es zusammen Dann geht es nicht und deswegen geht's auch oft nicht, dieses Thema zu sagen ich habe ein Vorbild.

00:09:48: Es ist nur ein Vor Bild weil ich immer nur in Fußstapfen anderer gehe.

00:09:52: Da glaube ich dass gerade das was

00:09:55: du

00:09:55: gelernt hast in die Welt trägst, aber auch in die unterschiedlichen Situationen.

00:10:00: Ob es jetzt Coachings oder ob das Workshops sind, dass du das halt in die Organisation trägts.

00:10:05: Ich finde es sehr spannend.

00:10:07: für mich war die Methode die Fuchs von morgen oder die Fuchsmethode und dass man dann zum Rudel gehört War mir neu bevor wir miteinander gesprochen haben.

00:10:17: Aber wenn Du jetzt das Thema hast Das Zukunftsbilder und das Thema der herausresultierenden Motivation Menschen in der Organisation begleiten, dann erzähl uns doch mal bitte wie diese Methode dabei helfen kann.

00:10:36: Ich glaube es ist keine Methode die man im Einzelcoaching nutzt oder?

00:10:41: Doch!

00:10:41: Man kann sie auch im Einzelcoaching nutzen bzw.

00:10:44: auch in einem Seminarsetting wo jeder und jede für sich das Zukunftsbild schreibt.

00:10:49: also beide Methoden funktionieren wunderbar Und in Organisationen, wie du es vorher gesagt hast, geht's einfach auch darum zu sagen was ist über das nächste Quartal und vielleicht über das nächsten Budget hinaus denn das Ziel.

00:11:06: Ja?

00:11:07: Das ist auch so der große Unterschied den ich sehe.

00:11:11: die Ziele, die Budgetes, die Pläne sind wahnsinnig wichtig um Weg eine Richtung zu haben und gleichzeitig können sie aber nicht wirklich ziehen.

00:11:21: Es fehlt dabei ganz einfach oft die emotionalisierte, das emotionalizierte Pullmomentum.

00:11:31: Also Zahlen, Datenfakten, Budgets sind wichtig, KPIs sind enorm wichtig und gleichzeitig fehlt oft diese Vision mit der emotionalen Aufladung.

00:11:44: Man spürt ... dann die Attraktivität, man weiß wo man hin will.

00:11:49: und so arbeiten wir eben auch im Zukunftsbild.

00:11:51: Wir arbeiten mit den Teams das sehr intuitiv, wirklich konzentriert in einem Tag daran wie soll das Leben, wie soll unsere Arbeit in ein paar Jahren aussehen?

00:12:03: Wie arbeiten wir zusammen?

00:12:04: Wofür schätzen uns unsere Kunden?

00:12:07: was haben wir heute vielleicht noch undenkbar auf den Weg gebracht.

00:12:12: Also das Zukunftsbild wird so anziehend und bewusst emotionalisiert beschrieben, dass es einfach diesen Zug entwickeln kann oder alle mitnehmen können.

00:12:23: Und aus meiner Sicht ersetzt jetzt nicht Budgets und KPIs – beides hat seine Berechtigung – und Budgets, KPIs und Prozesse, Fortschwitzpläne bekommen einen anderen Motor Wenn ein Zukunftsbild dazugestellt wird.

00:12:44: Und das ist das jemals der Intuition, die wir oftmals im Business vergessen und dann trotzdem mir jemand sagt ja er hat beim Recruiting die Entscheidung doch voll aus dem Bauch heraus also irgendwo hat es besser gepasst.

00:12:57: Also dann rechnen wir nicht mehr alle KPIs und alle Vor- und Nachteile durch und haben unsere Exliste sondern im letzten Moment entscheidet.

00:13:05: dann sagen wir das Bauchgefühl.

00:13:08: Und trotzdem ist es das, was wir so vernachlässigen im Business.

00:13:12: und da würde ich ganz gerne dass du so ein bisschen sagst ja also ihr macht arbeitet an euren schreibt eure Leitbild oder Ziele auf.

00:13:21: Oder was muss ich mir vorstellen?

00:13:23: wie funktioniert so etwas dann in einem Workshop?

00:13:26: Oder wie funktioniert das dann in einem Coaching?

00:13:30: Weil ich glaube, wir machen gerade unsere Zuhörerinnen und Zuhörer neugierig auf das.

00:13:36: Was heißt das denn wenn ich jetzt mit einmal meine Emotionen oder meine Intuitionen... ...oder dass was wirklich in mir schlummert, wenn ich das jetzt zulasse?

00:13:46: Also es wäre jetzt so ein bisschen diese Geschichte, was unterscheidet einen Ziel?

00:13:51: Wir haben es ja oftmals irgendwie aus der Erfahrung, aus dem vorherigen Geschäftsjahr entwickeln zu dem was der Nordstern.

00:13:59: Zu dem was die Vision ist.

00:14:03: Also konkret arbeiten wir ausgesprochen intuitiv.

00:14:07: also wir verordnen uns für diesen Tag auch wenig denken und keine Diskussionen sondern sammeln als Team gemeinsam Was sind unsere Werte?

00:14:17: Was sind vielleicht auch die Überzeugungen, die wir uns immer wieder vorsagen, die uns aber hindern großzudenken.

00:14:25: Also was erzählt man sich sozusagen im Team?

00:14:28: ja also das ist bei uns noch nie gegangen oder die anderen sehen uns eh nur als Last.

00:14:34: war es auch immer jedes Team hat Überzeugung.

00:14:37: Wir schauen uns diese an hindern uns ganz stark daran, großen zu denken.

00:14:43: Negative Glaubenssätze oder negative

00:14:45: Glauben setzen?

00:14:47: Wir schauen uns natürlich an was wäre wenn alles möglich wäre.

00:14:53: also wie können wir Produkte entwickeln?

00:14:56: Wie können wir mit Kunden in Kontakt kommen wenn es keine Beschränkungen gäbe?

00:15:01: und warum denken wir oder worum arbeiten wir viel an diesen beschränkung die in unserem Kopf vorhanden sind.

00:15:11: Wir versuchen einfach die aufzumachen und uns mal vorzustellen, was wäre wenn das stimmt dass alles möglich wäre?

00:15:20: Und objektiv gesehen ist es das ja.

00:15:22: also ich meine wir fliegen zum Mond und haben Elektroautos entwickelt und wir haben unglaubliche Dinge entwickelt Einzelpersonen wie auch die Gesellschaft.

00:15:31: und warum sollten viel kleinere, mutige Dinge nicht auch in unserem Team möglich sein.

00:15:39: Also wer hindert uns am Ende des Tages wirklich daran?

00:15:43: Und das hervorzubringen und im Team gemeinsam dann auch iterativ auf die Spur zu kommen?

00:15:51: was hindert es eigentlich daran zum einen großzudenken und Dinge zu verändern, die uns zum Erfolg führen und die uns nebenbei auch noch Spaß machen und uns motivieren?

00:16:02: das hervorgeholt Und wir arbeiten noch ganz bewusst an diesem Tag am Übermorgen.

00:16:08: Und nicht am Morgen, ja?

00:16:10: Also das morgen macht das Denken wieder klein.

00:16:12: oder denken wir sofort?

00:16:13: ah!

00:16:14: Das geht nicht weil.

00:16:16: und das übermorgen ermöglicht einfach groß zu denken.

00:16:21: Und das Großdenken macht an dem Tag selbst schon sehr viel Motivation und Kraft.

00:16:29: Es gibt Handlungsoptionen es gibt auch nicht nur das Gefühl, sondern das Wissen.

00:16:36: Wir können ja viel mehr erreichen als wir momentan überhaupt zeigen.

00:16:42: Und es steht ganz viel Lust drauf dorthin zu kommen.

00:16:49: Das was wir beschrieben haben dort anzukommen und der Welt zu zeigen in uns steckt ja vielmehr als alle oder wir selber oft glauben.

00:17:00: Diese Tage sind schon.

00:17:01: zum einen tun sie gut, weil Menschen für einen Tag eben nicht diskutieren oder viel über das Denken entscheiden sondern weil sie sich erlauben groß zu denken.

00:17:17: Ja jetzt sagst du es gibt diese Metapher der Füchse.

00:17:20: oder ist Fuchs Rudels?

00:17:22: Weil eben der Begründer oder Entwickler Fuchs mit Nachnamen heißt, eine metaphorische Arbeit so dass man halt sagt naja wir dissoziieren jetzt gerade mal weil ich kenne das aus meiner Arbeit zu sagen na ja also was wäre denn so eine Metapher für euer Team?

00:17:39: Also ob das jetzt auch der Tierwelt ist oder aus der Pflanzenwelt oder irgendein weiß ich nicht ein erfolgreicher Rennfahrer.

00:17:47: Was ist es denn wofür ihr steht?

00:17:50: Was wäre denn eine Metaphore?

00:17:51: und dann es einfacher ist zu schauen, wenn wir jetzt die und die wären dann könnten wir einen Zukunftsbild zumalen.

00:18:02: Das könnte eine Sache sein zu sagen du gehst jetzt halt metaphorisch hin und du dissoziest oder andere Dinge dass man sagt du blickst jetzt mal auf alles zurück also gehst an den tag x und ihr schaut zurück könnte man sagen, die nächsten zehn Jahre.

00:18:18: Und wir blicken zurück und dann praktisch den Future-Pace zu machen und sagen, wie gehen wir denn die nächsten Schritte?

00:18:25: Gibt es so etwas bei euch auch, dass ihr sagt, wir arbeiten metaphorisch mit Rückblick und Vorausschau?

00:18:32: Gib das da noch?

00:18:34: Ja!

00:18:34: Wir arbeiten auch mit Rückblick weil ich sage mal keine Zukunft ohne Herkunft.

00:18:40: Also vor allem denken wir Zukunft ja oft vom heutigen Tag weg.

00:18:46: Umgekehrt, wenn wir mal fünf Jahre zurück schauen und uns überlegen was haben wir in diesen fünf Jahren geschafft?

00:18:54: Wir hätten es vor fünf Jahren nicht gedacht dass wir heute hier sind!

00:18:57: Und wenn wir das dann umlegen und sagen okay wenn wir von heute an in die Zukunft fünf Jahre schauen... Was wird dann möglich sein?

00:19:05: wahrscheinlich mehr als wir uns jetzt gedanklich vorstellen können, also was uns das doch mal groß denken.

00:19:12: Und natürlich ist die Vergangenheit enorm wichtig.

00:19:15: sie gibt uns Stärken, auch die Kultur und den Charakter, die wir haben.

00:19:22: Sie gibt uns ganz viel auf dem wir aufbauen und gleichzeitig gehen wir einen Schritt weiter und sagen dass was wir haben auf das was wir bauen können.

00:19:34: Da geht von da an, gehen wir noch mal in die Zukunft und schauen was können wir mitnehmen.

00:19:40: Gleichzeitig aber auch was wollen wir vielleicht zurücklassen?

00:19:45: Was brauchen wir nicht mehr und was braucht man vielleicht ganz neu?

00:19:49: Wir haben jetzt in die Teams geschaut.

00:19:51: das heißt also ein inspiriertes eine inspirierte Vision gibt uns ganz viel Kraft als Team.

00:19:59: Und was passiert dann aber wenn jemand neues dazu kommt und dieses noch nicht so miterlebt hat, weil es passiert ja wirklich auch in dieser Gruppendynamik.

00:20:10: In diesem reinschaftlichen entwickeln diese Zukunftsbildes, dieses super starken Zukunfts-Bildes.

00:20:17: Was passiert denn aber wenn jemand neu ist dazukommen?

00:20:20: Kann man das in irgendeiner Form dann nochmal mit einbringen?

00:20:25: Also was wir oft machen ist zum einen, aber wie immer machen.

00:20:28: Wir schreiben ein Zukunftsbild ein gemeinsames, das dann auch vorhanden ist.

00:20:33: Das ist im Team wird verteilt und wird im Idealfall noch mal miteinander gelesen.

00:20:38: Das heißt es sollte im besten Fall vielleicht auch visualisiert sein, ja?

00:20:42: Wie es für das Team auch passt entweder zu einem Wimmelbild oder eine wunderbare Möglichkeit wo die Zukunft auch dargestellt ist.

00:20:51: Und wir empfehlen schon auch immer wieder in regelmäßigen Abständen, sich kann auch nur für ein paar Stunden so einen halben Tag zusammenzusetzen und zu sagen.

00:21:02: Was haben wir uns denn vorgenommen damals an diesem Tag?

00:21:06: Und gar nicht so in die kritische Rückschau zu gehen was hat nicht funktioniert?

00:21:10: sondern können Sie euch erinnern wie motiviert wir waren und das Ziel passt immer noch.

00:21:16: Dazwischen haben sich vielleicht Rahmenbedingungen verändert, aber das ändert nichts daran, dass wir immer noch am Weg sind.

00:21:22: Und da auch den neuen mitzunehmen

00:21:25: bzw.,

00:21:26: wenn es gut verankert ist, merken neue Zukommende schnell – da is ein anderer Spirit!

00:21:34: Da werden andere Dinge besprochen und wir sprechen weniger über was funktioniert nicht sondern mehr darüber... Wo wollen wir hin?

00:21:43: Warum machen wir das alles?

00:21:45: und okay, jetzt ist es schwierig.

00:21:48: Aber wir wissen ja wo wir hinwollen.

00:21:52: Sehr spannend!

00:21:53: Das ist in Teams und lass uns doch gerne nochmal einen Blick auf die Organisation werfen weil auch da ist ja dieses Thema mehr und mehr in einer Transformation, die ganze Gesellschaft transformiert sich.

00:22:07: Aber Organisationen stehen auch vor neuen großen Herausforderungen und Transformation oder Change Management ist ja etwas was du das Handwerk isst, was wir bald auch in die Organisation bringen.

00:22:19: Und wenn du in Unternehmen arbeitest wähl dir Herausforderung.

00:22:23: bringt denn das typischerweise Also für die Organisation.

00:22:28: Was bringt es dann überhaupt zu dir?

00:22:30: Welche Frage bringen die Organisationen denn?

00:22:34: Ja, oft sind es tatsächlich die harten Business-Realitäten, die die Organisations zu mir bringen – also zum einen Umsätze, die wegbrechen Teams, die sich mit Veränderungen schwer tun oder auch in notwendige Ausrichtungen und Neuausrichtungen die spürbar sind, aber die noch nicht so klar greifbar sind.

00:22:53: Wie sollten sie denn aussehen?

00:22:54: oder wo sind die Hebeln, wo wir ansetzen?

00:22:57: Also im Normalfall kommen die Organisationen nicht und sagen Wir brauchen ein Zukunftsbild, sondern es sind einfach die harten Realitäten.

00:23:09: Umsätze brechen ein Teams werden neu zusammengesetzt, auch zum Beispiel Teams die zusammengeführt werden durch Übernahmen oder Zugweife.

00:23:18: Das sind alle große Veränderungsmomente in Organisationen wo zum einen die bestehen Rezepte oft nicht mehr greifen und zugleich auch neue noch nicht klar benennbar sind.

00:23:34: ja Viele Organisationen haben dann auch die Idee dahinter, sich die Organisation anzuschauen.

00:23:41: Haben wir die richtigen Menschen auf den Richtigen wollen?

00:23:43: Das ist auch wichtig und gleichzeitig wird das viel einfacher wenn ich davor ein Zukunftsbild schalte wo will ich denn hinkommen?

00:23:54: Und dass es aus meiner Sicht einfach auch die große Kraft weil das Zukunfts Bild ist zwar schon bis zu einem gewissen Grad abstrakt Und gleichzeitig ist es aber sehr konkret, nämlich darin wie will ich arbeiten?

00:24:10: Wie sollen die Kunden über mich sprechen.

00:24:12: Was haben wir erreicht?

00:24:14: und gibt dadurch trotzdem genug Spielraum und den Musses geben um dazwischen am Weg einfach Adaptionen möglich zu machen.

00:24:23: weil die Adoptionsmöglichkeit muss sich haben verändert sich so schnell, dass wir adaptieren müssen am Weg.

00:24:33: Und gleichzeitig wird es aber einfacher wenn ich trotzdem noch ein klare Bild darüber habe wo will ich ankommen dann werden die Entscheidungen dazwischen einfacher.

00:24:46: manche Entscheidungen müssen auch gar nicht mal getroffen werden weil klar ist wo der Weg hingeht.

00:24:52: ja

00:24:54: das heißt wenn wir beide ganz Ja, mit der Rosa Brille auf die Organisation schauen und schon mit den unterschiedlichen Vorgehensweisen.

00:25:03: Wie schaffen wir unser Nordstern?

00:25:04: Wie schaffen wie eine Unternehmensvisionen?

00:25:07: Wo soll es hingehen?

00:25:08: gerade auch in Zeiten der Wuka-Welt wo sich alles ständig verändert heißt das ja ich müsste immer wieder nachjustieren Und wir beide sind sicherlich davon überzeugt Es sollte wirklich top down beginnen also dass ich wirklich oben In der Pyramide, dass wir im Top-Management beginnen wirklich diese Vision zu schaffen dieses starke Zukunftsbild zu entwickeln so das es dann halt auch von allen mitgetragen werden kann und kommuniziert wird.

00:25:39: Und dann vielleicht in die Team-Zukunftsbilder einfließen können.

00:25:44: Das wäre jetzt eine ganz ideale Vorstellung.

00:25:47: Wie könnte das gehen aus deiner Sicht?

00:25:50: Zauber durchdekliniert ist, beginnt sich die Geschäftsführung schon mit dem Thema zu beschäftigen und baut sozusagen für sich mal ihr eigenes Zukunftsbild.

00:26:02: Mutige Organisationen machen das auch mit vielen Menschen bis zu hundert oder mehr.

00:26:08: Auch das ist möglich.

00:26:11: Dann bin ich natürlich sehr schnell in einer hohen Emotional-Dynamik.

00:26:17: Nicht kann es aber genauso auch kaskardierend machen.

00:26:20: Ich kann in der Geschäftsführung beginnen und dann in die einzelnen Teams mit hineingehen, um das was sicher sinnvoll ist für jedes Team zu verstehen wo will denn das Unternehmen gesamthaft hin?

00:26:33: Und dann für sich das Zukunftsbild auf den eigenen Bereich zu schreiben!

00:26:39: Und ich habe zwar eine gewisse Vorgabe Und gleichzeitig habe ich enorm viel Freiheit zu sagen, was heißt das für meinen Bereich?

00:26:47: Wenn unser Unternehmen dorthin will dann kann ich wunderbar daraus wieder ableiten.

00:26:55: Was ist es für uns zu tun und wo können auch wir mutig und groß denken ohne das Unternehmensziel einzuschränken und gleichzeitig ohne uns zu sehr Spielraum zu nehmen.

00:27:12: Genau, ja und da sind wir dann auch schon bei dem Einzelnen der wenn er sieht ah das ist das Zukunftsbild der Organisation Das ist unser Beitrag als Team Dann macht auch mein tägliches Doing wirklich Sinn.

00:27:26: Ja und damit gehe ich auch ganz anders in diese Aufgabe Und in meine ja in meiner Verantwortung Wenn ich weiß wofür und wozu ich etwas mache.

00:27:35: also das finde Ich ganz ganz wichtig.

00:27:38: Liebe Kerstin, ich schaue gerade auf die Uhr.

00:27:41: Wir könnten glaube ich stundenlang über dieses wichtige Thema was natürlich in Organisationen häufig verloren geht weil es so schnell über Zahlen, Datenfakten wieder organisiert wird.

00:27:53: wenn's also Merger ist wird dann erstmal auf die Zahl geschaut, auf die Budgets geschaut ja auf irgendwelche Einsparungen.

00:28:00: Es geht dann eher um das Geld und das Budget Aber es geht um den Spirit, wie wir gerade von dir gehört haben.

00:28:07: Du ein großes, großes Dankeschön und unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer die wissen das ich am Ende dann immer noch frage was ist denn so deine eigene Motivation?

00:28:17: Was lässt sich denn

00:28:18: morgens

00:28:19: fröhlich und freudig aus dem Bett hüpfen?

00:28:24: Das ist per se relativ schwierig weil ich eine Nacht alle bin aber mit der Vorricht gesprochen ja schon einfach die Möglichkeit in Unternehmen so zu wirken, dass einfach Wachstum entsteht.

00:28:41: Also diese unbedingte Stärkungorientierung hineinzubringen, zu sehen und ich bin dann manchmal ein bisschen radikal auch dahingehend das immer wieder zu transportieren, zu sagen, zu motivieren weil ich aber auch sehe da entsteht Bewegung dadurch also in der stärkten Orientierung zu bleiben sich bewusst zu machen Was können wir gut und lass uns bitte nicht damit aufhalten, was wir nicht können.

00:29:10: Ja sondern wo geht es leicht?

00:29:14: Wie können wir uns möglichst so ausrichten also Organisationen aber eben auch jeder und jede Einzelne dass es leicht geht?

00:29:23: Und was ist tatsächlich das Bild Wo sich's lohnt hinzugehen und das hervorzubringen?

00:29:30: ich sehe einfach Erleichterung, ich sehe Freude.

00:29:37: Und gleichzeitig eben auch die Erkenntnis das was wir bis jetzt machen ist ja nicht falsch und auch die Zahlen, Datenfaktor und KPI sind wichtig und es gibt aber Themen die wir nicht angeschaut haben die uns einfach helfen das umzusetzen.

00:29:56: Schwieriger ist es nicht!

00:30:00: Okay, ja wunderbar.

00:30:01: Du nochmals ein ganz großes Dankeschön an dich und auch an unsere Hörerinnen und Hörern die bisher dabei geblieben sind.

00:30:10: Deine Daten, deine Kontakte werden wir in den Show-Nutz veröffentlichen so dass jeder der gerne nochmal mit dir in Kontakt treten möchte vertiefen möchte das auf jeden Fall tun kann.

00:30:21: Nochmals ein großes großes Dankgeschön an Dich!

00:30:24: Vielen dank Barbara.

00:30:25: es war ein tolles Gespräch weil Wir einfach ja, da sehr aligned sind und glaube ich ganz intensiv beide an die Zukunft und ans Wachstum glauben.

00:30:38: Das macht viel Freude!

00:30:41: Und das lassen wir uns unbedingt in diese Welt tragen.

00:30:43: Danke danke dir!

00:30:45: Herzlichen Dank!

00:30:50: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.

00:30:53: Du hast den Podcast Love to Leap für New Work und New Leadership und für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört.

00:31:01: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast.

00:31:04: Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn du diesen in deinem Netzwerk weiter empfühlst!

00:31:11: Ja und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine vom Sternebewertung.

00:31:17: Das hilft uns dabei Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist Führung zu

00:31:23: lieben

00:31:23: und eine Arbeitswelt zu schaffen, in der wir alle gerne mitgestalten möchten.

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