#74 Harald Schirmer: Was passiert, wenn Führung nicht mehr bedeutet, die Antworten zu kennen?
Shownotes
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00:00:01: Ich glaube, dass wir das Thema Lernen in eine Sackgasse gefahren haben.
00:00:06: Es hat ne Größe bekommen und zwar eine schwere Größe oder eine große Schwere bekommen vielleicht eher so Dass wir als Antwort dann mit Systemen kommen Dass wir als Antwort mit großen Verpflichtungen kommen.
00:00:20: Ich selber renne ja immer rum und sage, wie sieht's denn aus?
00:00:23: Und die Leute geben mir zurück, ich hab keine Zeit oder habe man nicht.
00:00:26: Die muss man sich nehmen.
00:00:27: Also das sind diese ganzen typischen Diskussionen, die es da gibt.
00:00:30: Dann krieg' ich dann, wie viel kriege ich von der Firma?
00:00:33: Wirds bezahlt oder nicht?
00:00:34: Es gibt laut daneben Schauplätze wo man sich so denkt, können wir mal kleiner machen?
00:00:41: Jetzt bin ich eine Führungskraft und möchte sozusagen dass du lernst!
00:00:46: Was ist Führung?
00:00:48: Vorbild.
00:00:50: Führen kann man natürlich auch von hinten, indem man andere vorschickt.
00:00:53: aber ich würde mir sagen so der Klassiker wäre erst mal ich mache es erstmal selber und erfahre mal was macht's mit mir wo sie ihn hörten und dann darf ich auf keinen Fall den Fehler machen zu glauben dass es bei allen anderen genauso funktioniert sondern die sind unterschiedlich.
00:01:06: Aber Ich fang erstmal bei mir selber an.
00:01:08: So was is die kleinste Form
00:01:25: für New Work und New Leadership von Witasch & Partner.
00:01:29: Wir haben uns schon seit vielen Jahren
00:01:31: das
00:01:31: Motto Inspiring Leaders and Organizations auf die Fahne geschrieben, und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation!
00:01:41: Ich bin Barbara Witasche und freue mich dass du uns auch heute wieder deine Zeit und dein Ohr schenkst.
00:02:01: Ja hallo
00:02:02: und
00:02:02: herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Love to Leads.
00:02:07: Mein heutiger Gast begleitet mich tatsächlich schon seit einigen Jahren.
00:02:11: Nicht weil wir ständig miteinander gearbeitet hätten, sondern weil sich unsere Wege Gedanken und Netzwerke immer wieder gekreuzt haben!
00:02:20: Und umso mehr freue ich mich dass wir heute gemeinsam im Podcast sind.
00:02:25: Lieber Harald Schirmer herzlich willkommen bei Love to Lead und schön das du da bist und du die Zeit für dieses Gespräch nimmst.
00:02:33: Vielen Dank für die Einladung, liebe Barbara.
00:02:35: Und ich freue mich mit dir heute über Führung zu sprechen!
00:02:39: Ja das ist unser gemeinsames Herzensthema.
00:02:42: Begonnen hat sozusagen unsere gemeinsame Reise über die Working Out-Lautbewegung gezeigt wie wertvoll und kraftvoll Vernetzung Sichtbarkeit und gemeinsames Lernen sein können.
00:02:55: Und das ist auch etwas, was uns heute beide noch ganz intensiv bewegt.
00:02:59: Damals hat mich ganz besonders beeindruckt hart wie du bei Kontinental weltweit Veränderung gestaltet hast und zwar nicht über die klassische Top-Down-Programme sondern intern Menschen zu Change Agents gemacht hast und Vertrauen in Netzwerke aufgebaut hast.
00:03:18: Hier in Wien haben sich unsere Wege dann erneut gekreuzt, diesmal in der Corporate Learning Community.
00:03:24: Dort durfte ich einen Workshop anbieten und... Harald du saßt plötzlich selbst als Teilnehmer mit in meinem Workshop in dem Raum!
00:03:33: Und das beschreibt dich ja schon sehr gut.
00:03:35: also für dich heißt es neugierig bleiben heißt es lernen zu wollen und niemals aufzuhören dich mit anderen zu verbinden.
00:03:43: Und da sind wir jetzt auch.
00:03:44: Wir verbinden uns beide und verbinden unsere Netzwerke, sodass halt viele Menschen das hören, was du sagst.
00:03:52: Du zeigst seit vielen Jahren, dass Führung heute weniger mit Hierarchie und viel mehr mit Haltung, mit Vernetzung oder echter Co-creation zu tun hat.
00:04:02: Und umso mehr freue ich mich heute auf dieses Gespräch bei meinem Podcast Love to Lead!
00:04:10: Wenn ich auf deine Website schaue... Dann lese ich, seit du Menschen aus dem Müssen ins Wollen und dürfen begleitest erlebst du genau das.
00:04:21: Funkelnde Augen große Energie und Freude in der Zusammenarbeit und gepaart mit den digitalen Möglichkeiten skalierbare Ergebnisse die begeistern!
00:04:32: Und wenn die Leute dich jetzt sehen würden unsere Zuhörerinnen und Hörern dann sieht man dass auch deine Augen jetzt funkeln und strahlen weil du gerne mit uns deine Erfahrungen teilst.
00:04:42: Ja, und du sagst in allen von uns steckt wirklich ein ganz großartiges Potenzial zu träumen, zu lernen und mit großem Enthusiasmus in die Zukunft zu gehen und diese auch zu gestalten.
00:04:54: Und was wäre wenn wir mit Mut und Lust das tun?
00:04:58: Was wir wirklich, wirklich wollen!
00:05:01: Nochmals dann Garret an dich.
00:05:03: Deine Erfahrung und dein Korrikulum ist so... bunt, ich habe sicherlich noch etwas vergessen.
00:05:09: Was möchtest du noch ergänzen damit unsere Zuhörerinnen dich auch noch etwas besser kennenlernen?
00:05:15: Erst mal vielen herzlichen Dank Barbara für die wunderschöne Zusammenfassung.
00:05:19: Ja gerne!
00:05:21: Es geht da glaube ich nicht um Vergessenes.
00:05:23: Wir sind als Menschen alle sehr viel seit.
00:05:25: Ich haben sehr viele Facetten und die hab' ich auch.
00:05:27: Mein Leben ist bunt und meine Arbeit ist sehr bunt.
00:05:30: Und was ich gelernt habe und Du möchte ich das so ein bisschen dadurch rahmen dass es keinen Rahmen in der Form gibt.
00:05:37: Also für mich, und das hatten wir ja kurz im Vorgespräch schon mal angetan, Leadership ist für mich ein extrem zentrales Thema und gleichzeitig ist Leadership ohne Lernen eigentlich für mich nicht denkbar.
00:05:48: Leadership ohne Rahmengebung und Rahmenveränderung ganz schwierig möglich also dieser systemische Ansatz.
00:05:55: Gleichzeitig geht Leadership ohne Leute, die geführt werden nicht.
00:05:59: Also muss ich mich extrem mit den Leuten und dem Menschen befassen?
00:06:02: Ich muss zuhören!
00:06:03: Ich muss Formate entwickeln, psychologisch sichere Räume zu etablieren in denen sich diese Leute entfalten können um nicht einfach nur aus zehn Leuten zehn Ressourcen zu machen sondern eventuell viel mehr.
00:06:15: Und so könnte man jetzt in einer Wortwolke quasi noch viel weitergehen.
00:06:18: Ich versuche das alles irgendwie lernend aufzunehmen, gehe in das eine und andere Rabbit Hole rein und schau was ist da drin?
00:06:24: Was kann ich da gewinnen mitnehmen?
00:06:26: Lass mich inspirieren und versuch natürlich der Städtich weiterzuentwickeln.
00:06:30: Ja du danke!
00:06:32: Ja, und in meinem Podcast Love to Lead der ja auch entstanden ist aus einem Gefühl.
00:06:38: Aus einer Notwendigkeit die ich gerade auch bei Teilnehmenden und aber auch in Organisationen entdecke und wahrnehme ist dass die Freude und die Liebe zur Führung merklich nachlässt.
00:06:51: Und es ist natürlich wie können wir mit Dingen die wir wissen, die wir begleiten können?
00:06:57: Und dazu führen, dass sie wieder Freude macht gerade in Zeiten von WUKA und großen Transformationen.
00:07:03: Künstliche Intelligenz und allem was da draußen praktisch auf uns lauert oder wartet.
00:07:11: Das macht mich besonders neugierig mit dir heute dieses Gespräch zum Thema Love to Lead im Podcast zu führen.
00:07:19: Und wenn wir dich noch etwas besser kennenlernen dürfen, was wären denn so?
00:07:23: oder was sind dann so drei Meilensteine in deinem Leben die dir hierher gebracht haben wo du heute bist?
00:07:29: Wir werden es ja heute im Podcast wahrscheinlich ein paar Mal erleben dass ich die alte... verständlichen Erwartungshaltung einer konkreten reduzierten Antwort nicht immer gerecht werden kann und manchmal auch gar nicht will.
00:07:41: Ich bin jetzt über fünfzig und mein Leben auf drei Meilensteine zu reduzieren, während für mich eher so eine Grabstein-Inschrift.
00:07:48: das wäre nicht das was mein Ziel wäre in einem lebendigen Podcast.
00:07:52: aber um natürlich ein bisschen da reinzugehen also im Business Kontext meilen Steine würde ich sagen.
00:08:00: Und es ist jetzt unsortiert nach Datum.
00:08:02: Eines davon war mit Sicherheit das sogenannte Guide-Event, wo wir im Jahr two-thausend elf das erste Mal mit einem globalen Netzwerk aus der Organisation Kontinentale in der ich damals war, damals ungefähr hundert-achtzigtausend Leute weltweit in fünfzigsechzig Ländern und wir hatten zweihundert von denen aus sechsunddreißig Ländern in einer Indoor Beach Volleyball Halle Mit Vorstand und allem was so dazugehört aber eben nicht allen was dazu gehört, Was eine technologie innovation mit sich bringen würde.
00:08:34: wir haben mit denen kultur gemacht Wir haben mit den kokreationen erzeugt.
00:08:37: Wir haben beziehungen aufgebaut.
00:08:39: leuchten der augenerzeugt gibt es heute noch als video Auf youtube das guide kickoff und das war mit sicherheit einer der Momente wenn du vor vor mitten drin bei zwei hundert menschen aus thirty six ländern stehst Und die mit dir zukunft gestalten mit maximalem enthusiastrisensicher Motivation, wo man das Gefühl hat diese Energie hat kein Ende.
00:09:01: Wo Leute die sich aus allen möglichen Kulturen... Da kommt für mich auch ein großer Antreiber raus mit der Kultur vielfaltig als Reichtumverstehe und nicht als Herausforderung oder gerade in der heutigen Diskussion über Ausschmüsse und Polarisierung zu sehen wie sie auch aus Ländern, die sich vielleicht politisch sehr weit entfernt haben oder vielleicht sogar im Krieg stehen damals auch schon zusammenarbeiten können und mit einer Beziehungsebene, die auf freundschaftlichem Niveau war.
00:09:30: Also nicht im Business-Kontext mehr war da arbeiten konnten.
00:09:33: Ich werde mich nie den Satz vor dem Event vergessen wo mir die Projektleiterin, die verhauptverantwortliche gesagt hat Herr Schirmer so was machen wir so nie wieder das ist alles noch nicht klar wie es passiert oder wer was macht Und einen Tag später bei dem zwei-Tages-Event, also mittendrin.
00:09:49: Sie mit damals dem Kommunikationschef, dem HR-Chef und sie selber aus dem IT-Bereich gekommen ist und sagt, Herr Schirmann, so was haben wir noch nie erlebt?
00:09:56: Das müssen wir wiederholen!
00:09:57: Das war für mich natürlich businessmäßig so... das war so schön, es hat sich so richtig angefühlt.
00:10:03: Der Kern war dafür natürlich diese große Transparenz und Beteiligung der Leute in all diese Prozesse und Entscheidungen.
00:10:10: Bekomme meine Gänsehaut, wenn du
00:10:11: dich erzählst, weil
00:10:13: da spürt man dieses dass man dir auch immer gesagt hat, du bist ein Organisationsrebell.
00:10:18: Aber du hast nicht gewildert sondern du hast Dinge aufgewühlt und ja mit dem tollen Erlebnis auch dann geschaltet.
00:10:27: Ich habe ein zweites Beispiel das vielleicht eher manche Leute kritischer sehen würden.
00:10:32: ich hatte in einem anderen Projekt es dann noch viel größer war.
00:10:34: da ging's im Jahr zwei Tausend Sechzehn bis Neunzehn haben wir Die globale Organisation dann mit zweihundertfünfzigtausend Leuten in sechzig Ländern, in die Office Drei-Fünfundsechzig Welt gehoben.
00:10:43: Also Cloud.
00:10:44: wir haben fünfundzwanzig neue Tools eingeführt und da gab es vor dem Ersten und wir haben standortmäßig ausgerollt als Hintergrund.
00:10:51: Wir haben pro Tag, Pro Business Tag zwischen tausendundtausen Fünfundhundert Leute migriert.
00:10:56: also in ihrem wird in Ihrem E-Mail, Kartakte, Adressen, Telefonie alles was Sie so an Werkzeug hatten.
00:11:03: Nicht nur von, also nicht nur ein Update in der Version sondern wirklich von der einen Poollandschaft einer Provider zu dem anderen.
00:11:10: Also haben sich neue Tools installiert.
00:11:11: tausend bis Tausend Fünfhundert Leute pro Tag sechs Monate lang jeden Tag.
00:11:17: und vor dem ersten Piloten hat mich quasi eine aus meinem Steering ins Achtung gestellt und gesagt ich war damals Projektleiter.
00:11:24: Dann sagt er, so geht das nicht.
00:11:25: Das ist ja nix fertig und wir wissen gar nicht wie es jetzt läuft.
00:11:28: Sie können das überhaupt nicht klein beschreiben usw.
00:11:32: Jetzt sage ich Ihnen mal, wie das geht?
00:11:33: Da setzt man sich abends beim Glas Wein hin und dann wird es durchdekliniert und ausgerollt.
00:11:38: In meiner Frechheit habe ich damals gesagt, dass sie das schon richtig machen.
00:11:43: Aber jetzt bin ich Projektleiter und dürfen mich gerne nachher rauszuneißen.
00:11:46: So lange ich jetzt Projektleitabilder bin, machen wir das erst einmal
00:11:48: so.".
00:11:49: Und das ist natürlich sehr bold sozusagen, sehr frech auch.
00:11:52: Also mich hat es aber auch wirklich geärgert und gleichzeitig wusste ich nicht ob das funktioniert.
00:11:57: Das gehört zur Wahrheit dazu dass wenn ich mit Disziplinarer-Gewalt arbeite, wenn ich Linie in Wasserfallprojekten an mit Meilenstein und Return of Investment rechne dann kann ich eigentlich zu jedem Zeitpunkt in dieser Linie ein Kurve sagen mit so viel Ressourcen In derzeit bin ich da und da und kann erwarten dass ich da hinten rauskomme.
00:12:15: Wenn ich aber mit Netzwerken und Communities arbeite habe exponentielle Kurve, das heißt da passiert lange gar nichts.
00:12:22: Das ist kulturprägend als Vertrauensbasis, da ist Verständnis erklären Richtungen ausloten Beziehung in Aufbahn Passiert rein faktisch gefühlt ganz wenig und plötzlich ist dann der Tag eins dar und es war wie gesagt in der Woche wo dieser tag eins war.
00:12:38: Und ich fasse jetzt mit kurz kann man wenn du willst nachher noch mal kurz reinschauen warum das zu war.
00:12:43: ja
00:12:43: gerne
00:12:44: Der erste tag ist gelaufen und die IT hat uns sagt wir haben keine tickets irgendwas stimmt hier nicht.
00:12:48: Und dann habe ich zu dem damaligen IT-Leit an dem Standort gesagt, ja geh mal raus und schau was nicht stimmt.
00:12:53: Dann ist er rausgegangen, eine halbe Stunde später hat er mich wieder angerufen und er sagte schonmal sowas hat er auch noch nicht erlebt.
00:12:58: Es waren alle Meetingräume gebucht an dem standort, schon Wochen Monate im voraus.
00:13:02: Die ganze Organisation hat diesen einen Tag, also dieser Standort an diesem einen Tag alles gemacht damit diese Migration funktioniert.
00:13:09: Jede und jeder hatte eine Rolle da drin.
00:13:11: die waren jedem wurde geholfen und zwar persönlich vor Ort vorn und miteinander lernen.
00:13:16: das war im Wahnsinn was sie aufgebaut haben.
00:13:19: Gruß einen Bernd an der Stelle.
00:13:20: der hat das Ganze gemanagt würde man in der alten Sprache sagen.
00:13:24: er hat diese Netzwerke die Guides die Local Evergreen Teens die Knowledge Broker all diese neuen Rollen zusammengebracht.
00:13:31: Das hat super funktioniert und von dem ersten Tag an wurde es jedes Mal, nicht jedes mal besser.
00:13:36: Aber an jedem Standort, jeder Standort hat vom anderen gelernt weil das transparente Beteiligung wieder war.
00:13:41: Also das war so ein Tag wo ich maximale Angst hatte sozusagen und gleichzeitig aber auch dann die Bestätigung bekommen hat dass all des was wir aufgebaut haben eben in diesem flachen Teil der Kurve so tragfähig ist.
00:13:53: wenn jeder weiß worum's geht und wo wir hin wollen Dann musst du niemand mehr micromanagen, weil dann tut jede und jeder das was notwendig ist.
00:14:01: Und zwar Agil würde man sagen also responsiv zu dem was gerade gebraucht wird damit es ein Erfolg wird.
00:14:07: Das war ein Erlebnis.
00:14:08: auch
00:14:09: Kommt da gleich noch auf jeden Fall nochmal zurück.
00:14:12: Ich weiß jetzt zwei sehr lange waren.
00:14:14: ich würd bei zweis jetzt mal lassen dann kannst Du auch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen mit der Zeit.
00:14:18: Ja genau, dann würde ich da jetzt gleich mal ansetzen.
00:14:21: Und ich habe es gerade mal genannt also Change Agents.
00:14:23: aber das ist ja wirklich dieses Thema der Transformation die du angestoßen hast und eigentlich keiner genau wusste und nicht genau dieser Farbplan wie in einem klassischen Wasserfall Projekte bestanden hat.
00:14:36: wenn Du das nochmal beschreibst im Sinne von Das ist ein Veränderungsprozess gewesen mit gigantischen Zahlen weltweit, Mitarbeiter eingebunden.
00:14:49: Und jetzt stelle ich mir aber nicht vor dass Harald da alleine steht und dirigiert sondern... Was ist das Geheimnis gewesen, wenn wir auch da Überführungen nachdenken?
00:14:59: Weil du warst ja für all diese Menschen jetzt nicht der Disziplinarisch vorgerätzt.
00:15:04: Was ist Das Geheimniss?
00:15:06: Was hast Du bewegt oder wie hast Du eingebunden und diesen Doppikationseffekt erzeugt?
00:15:13: Es klingt immer so ein bisschen nach den Allgemeinweisheiten zuhören Leute respektieren ihnen eine Stimme geben diese Stimme so transparent machen, dass andere darauf reagieren können und damit... Und jetzt komme ich ein bisschen zu einem technischen Hintergrund.
00:15:28: Für mich ist das eine Dreistufigkeit.
00:15:30: Ich versuche Transparenz zu erzeugen.
00:15:33: Pragmatisch habe die Leute da draußen in eine Community eingeladen, die hat damals zweiundvierzig geheißen.
00:15:39: Habt ihr eingeladet?
00:15:41: Community zweiund
00:15:43: vierzig?!
00:15:43: Wer es nicht kennt, per Anhalter durch die Galaxis.
00:15:45: Die Antwort auf die Frage aller Fragen!
00:15:47: Das waren einzige Community von, also Zehntausenden von Communities die wir hatten, die nur eine Zahl hatte.
00:15:53: Was ist der Hintergrund?
00:15:54: Menschen wurden neugierig!
00:15:55: Die wollten wissen was das ist.
00:15:56: Also ich arbeite sehr viel mit Neugier und nicht mit du musst jetzt lesen oder lernen sondern wie kann ich dafür sorgen dass die Barbara unbedingt dahingeht wo ich quasi haben will und die Fragen stellt die für uns alle wichtig und relevant sind und für dich vor allen Dingen in den Bereicherung bedeuten.
00:16:13: Ich habe die Leute in eine Community eingeladen.
00:16:14: es war in dieser Community und umgeveer Ja, Analyse machen lassen und habe dann irgendwie so ein Best Practice LMS am schlimmsten noch One Size Fits All Top Down ausgerollt.
00:16:53: Sondern ich hab die Leute gefragt wie wollt ihr lernen?
00:16:56: Und das Spannende war, der Rückgabe war... Ich weiß nicht wie wir lernen wollen weil es hat mich noch nie jemand gefragt!
00:17:01: Welche Optionen haben ich denn?
00:17:02: Also dann haben wir erstmal so überlegt was gibt's für Lerntypen des übliche und so weiter und da kam mir die ganzen Rückmeldungen waren über zwanzig Arten zu lernen dabei.
00:17:10: Also die Transparenz erst mal herstellen, was brauchen die Leute?
00:17:13: Was ist ihr Thema?
00:17:15: Und dann kommt die Relevanz dazu.
00:17:18: Also Transparens darüber kann ich Relevance erkennen.
00:17:21: Ist das, was sich da gerade machen will nur für wenige in Management relevant oder kann ich es schon schaffen?
00:17:28: und das ist natürlich auch ein Gestaltungsauftrag?
00:17:30: als Führung Kann ich dieses Thema in irgendeiner Form für meine Zielgruppe, wer auch immer das ist ob das mittleres Management oder die Mitarbeitenden im Produktion oder im White-Color Bereich sind, kann ich es relevant machen.
00:17:43: Und was davon ist am Relevantes denn?
00:17:45: Also das ist wirklich so ein...ich nenne es immer Atmen, so einen Prozess des.
00:17:48: Ich gebe etwas raus, ich schau was kommt zurück.
00:17:51: Ich arbeite damit idealerweise nicht alleine sondern mit mehreren Leuten und so kann ich da die Relevanz erhöhen.
00:17:58: So!
00:17:58: Und am besten Falle sorge ich dafür wenn es für mehr und mehr Leute relevant wird dass daraus eine Resonanz entsteht.
00:18:06: Und Resonanz ist ja in der Logarithme quasi das, wo dann plötzlich alle in die gleiche Richtung oder eine ähnliche Richtung laufen.
00:18:12: Das ist für mich eben eine neue Form von Leadership, dass ich nicht sage, ich habe zehn Ressourcen und die muss sich möglichst effizient einsetzen.
00:18:19: Dann kann ich linear hochrechnen, wo die hinten rauskommen.
00:18:22: Sondern mein Ziel wäre es im Idealfall, dass am Schluss alle wollen und dürfen!
00:18:30: Ja... und das ist wirklich dieses Thema mit dem Du hattest gesagt, ihr habt zwanzig verschiedene Formen.
00:18:37: Wie will ich denn lernen oder wie lerne ich dann am besten herausgefunden?
00:18:42: Und das ist ja auch ein Thema Führung!
00:18:45: Wichtig ist ja auch als Führungsperson immer wieder in diesem Prozess zu sein, wie lerne ich denn auch und was muss ich dann auch lernen?
00:18:55: Und was braucht es denn vielleicht für die Zukunft damit ich halt all das, was mich erwartet, wirklich gut gestalten kann.
00:19:02: Was fasziniert dich denn daran selbst immer wieder Lernen dazu bleiben?
00:19:07: Weil ich hab das hier gesehen in dem Workshop von der Corporate Learning Community.
00:19:12: Was ist es denn, wo du sagst also ich habe das ja auch so ein bisschen und liebe es dann aber auch ganz viele Zertifikate zu haben?
00:19:20: Und weil inzwischen lerne ich aber anders und habe keine Zertifikate mehr.
00:19:25: Also mein Ordner steht da und wird gar nicht neu gefüllt.
00:19:29: Das Thema ist ja heute in dem Lernen, dass dieses Lebenslange lernen was wir irgendwann vor fünfzehn Jahren mal sozusagen in die Bütte geworfen haben.
00:19:38: Wir alle gedacht das Leben lang lernen aber es ist ja tatsächlich etwas wo wir heute mehr denn je wissen.
00:19:44: Es geht gar nicht anders.
00:19:45: und Was haben Führungskräfte so einmal für sich Aber auch Für all die diese sozusagen in ihrer Führungskompetenz beeinflussen?
00:19:54: Was haben sie da für eine Verantwortung Aufgabe?
00:19:57: Ich glaube, dass wir das Thema Lernen in eine Sackgasse gefahren haben.
00:20:03: Es hat ne Größe bekommen und zwar eine schwere Größe oder eine große Schwere bekommen vielleicht eher so Dass wir als Antwort dann mit Systemen kommen Dass wir als Antwort mit großen Verpflichtungen kommen.
00:20:16: Ich selber renne ja immer rum und sage, die sieht es aus und die Leute geben mir zurück.
00:20:20: Aber ich habe keine Zeit.
00:20:21: Und dann hab' ich gesagt, naja, da hat man nicht.
00:20:22: Die muss man sich nehmen!
00:20:24: Also das sind diese ganzen typischen Diskussionen, die es da gibt... ...und dann krieg ich denn wie viel kriege ich von der Firma?
00:20:29: Wird's bezahlt oder
00:20:30: nicht?!
00:20:30: Es gibt laut daneben Schauplätze wo man sich so denkt, können wir mal kleiner machen?
00:20:37: Jetzt bin ich eine Führungskraft und möchte sozusagen dass du lernst Was ist Führung?
00:20:44: Vorbild.
00:20:47: Führen kann man natürlich auch von hinten, indem er andere vorschickt.
00:20:51: aber ich würde mal sagen so der Klassiker wäre erstmal ich mache es erst einmal selber und erfahre mal was macht's mit mir wo sie ihn hürten und dann darf ich auf keinen Fall den Fehler machen zu glauben dass das bei allen anderen genauso funktioniert sondern die sind unterschiedlich.
00:21:03: Aber Ich fange erstmal bei mir selber an.
00:21:04: So was ist die kleinste Form von Lernen eine Frage zu stellen.
00:21:11: Einfach eine Frage stellen.
00:21:12: das fängt damit an mit ich habe zehn du hast jetzt ein anderes Mikrofon genommen.
00:21:15: Das klingt anders.
00:21:16: wieso?
00:21:16: Wieso das klingt jetzt?
00:21:18: warum klingt weißt Du, warum das besser weiß?
00:21:20: so neugierig sein ist jetzt von fragen.
00:21:23: das heißt wenn Ich in einem klassische Möglichkeit was wir ganz oft gemacht haben Wir haben mit unsere meetings regelmäßige Meetings mit microlearnings begonnen Und entweder, also wir haben die aufgebaut.
00:21:33: Das waren am Schluss über tausend, die dann als Video, als Text, als Workflow oder so was da waren.
00:21:37: Also Micro wirklich winzig klein kleiner Knopf kleine Möglichkeit das habe ich gelernt und sowas.
00:21:43: Also jemand steigt einen des Meetings indem er etwas zeigt.
00:21:46: Die umgekehrte Variation wäre dass jemand in das Meeting reingeht und eine Frage stellt.
00:21:52: Ja?
00:21:53: Also wenn ich eine fragende Haltung an die Welt hab Dann bin ich intrinsisch motiviert nach Antworten zu suchen.
00:22:00: Dann muss ich da nicht so ein Riesending draus machen und irgendwie Kataloge wälzen, wo krieg' ich jetzt die beste KI-Training anbieter her?
00:22:08: Und das war vielleicht zum kleinen Meilenstein den ich da in den Zug setzen kann.
00:22:12: Ich war mal in einer Waldorfschule im ehemaligen Treff.
00:22:15: Und da saßen so vierzig-fünfzig Leute außen rum und haben erzählt, was sie für Jobs haben.
00:22:20: Ich war begeistert weil in meinem Umfeld gab es da so vier Jobs, da waren so BWL und drei andere Sachen.
00:22:27: Bei diesen vierzig fünfzig Leuten hatte ich zwei Jobs die ich jemals überhaupt schon mal gehört habe.
00:22:31: Alles andere waren Jobs, die hab' ich noch nie, ich wusste gar nicht dass es so etwas als Job gibt!
00:22:35: Und das zweite ... und eine von diesen ... Es war eine Dame, die hat gesagt... Das war für mich das vernichtendste Urteil unseres Bildungssystems, was ihr je gehört habt.
00:22:43: Der hat gesagt, nachdem sie aus der Waldorfschule rausgegangen ist und angefangen hat zu studieren.
00:22:48: Sie hätte sich nie vorstellen können so viele Dinge lernen zu müssen, soviele Antworten lernen zu mussten auf die sie nie eine Frage gehabt hätte.
00:22:58: Und das war für mich ... Wenn du so willst ein Heureka, so einen Erweckungsmoment habe ich gesagt Moment mal wenn wir Leuten Antworten geben auf Fragen die sie sich nicht stellen.
00:23:07: also erstens ist es wissenschaftlich nachgewiesen dass man das ganz schwer lernen kann.
00:23:11: nur Und andersrum, wenn du eine echte Frage hast.
00:23:15: Dann bist du ja intrinsisch motiviert und wirst versuchen die in deinem... Und jetzt reden wir von dem Unterschied zwischen one size fits all.
00:23:22: Hier habt ihr die Dokumentationen hier habt ihr ein Webinar hier habt dir einen Handout oder was.
00:23:26: also ich war's hin zu einem.
00:23:29: Ich bin da halt!
00:23:30: Ich weiß dass ich gerne zur der Uhrzeit in dem Medium allein oder mit anderen und wie es auch immer in verschiedenen Formen des Lernens gibt.
00:23:38: Wenn ich das so mach dann ist es für mich am besten und am geeignetsten.
00:23:41: Und wenn du zehn Leute hast, die zehn unterschiedliche Lernarten haben, dann ist diese Form wir arbeiten über Frage-Techniken viel effizienter, viel wirksamer und nachhaltiger.
00:23:54: als wenn du sagst hier ist die Antwort lernt ihr auswendig.
00:23:57: Ja da sind wir natürlich in der Führung.
00:24:00: Das ist ja, wo ich vor fünf, zwanzig Jahren begonnen habe in Führungskräfte Trainings natürlich zu sagen wer fragt fühlt.
00:24:07: Und das war für viele so wie, da darf ich jetzt einfach fragen oder das sieht ja so aus als wenn ich keine Ahnung kette.
00:24:13: und jetzt drehen wir den Spieß um und sagen naja also wenn du dich selber so neugierig hilst und immer wieder Fragen stellst Und dann in die Führung gehst, und wir sind jetzt bei Laugh-to-lead zu sagen ja was liebst du denn daran?
00:24:26: Dann wirst Du merken, Du bist neugierig.
00:24:29: Die anderen werden neugirig weil Du erwächst etwas!
00:24:32: Du hast eine Vorbildrolle indem Du sagst Fragen sind nicht nur zulässig sondern sie sind für uns der Schlüssel und lass uns praktisch so gemeinsam an die neuen Herausforderungen gehen.
00:24:45: Lass mich da noch eine menschliche Komponente mit rein machen weil das klingt jetzt auch wieder so einfach Was mir begegnet ist in ganz, ganz vielen Jahren und Projekten.
00:24:53: Ist das auch die schwierigste?
00:24:56: Die Person, die für dich Fragen am schwierigsten ist, ist die Führungskraft.
00:25:00: Warum?
00:25:01: Wenn die Fährungskraft dir per ich sage jetzt mal fünfzighundert oder von mir aus auch tausend jahren Rollenbeschreibungen Von Führungen eigentlich alles wissen soll?
00:25:12: Deswegen kriegt sie ja mehr Geld.
00:25:14: Also wenn die Person die eigentlich die Hälfte Birne im Raum ist fragen stellt macht sie sich ja verwundbar, hat was mit Charme zu tun.
00:25:23: Wie kann ich denn noch meine Position auch vielleicht wenn ich es brauche die Distanz wahren zu meinen Mitarbeitenden?
00:25:31: Die ihr zu mir aufschauen wollen?
00:25:33: ist alles noch in diesem alten Führungsbild drin Wenn ich die Person bin die durch die Frage zugibt?
00:25:38: Ich weiß es nicht.
00:25:39: Also das wäre die nach unten Geschichte.
00:25:41: wenn ich nach oben schaue wenn ich als Führungskraft mein Topmanagement also wirklich fast durchgehend erlebt, dass sie sagen du kannst doch nicht den Vorstand eine Frage stellen.
00:25:51: Das haben mir also in den frühen Zeiten Leute verboten.
00:25:55: später haben sie gesagt das darfst du nicht tun.
00:25:57: irgendwann haben Sie gesagt es können die gar nicht.
00:26:00: und ich habe dann irgendwie sowieso wenn ich wissen will was mein Vorstand von mir will wo er hin will was auch wenn ich lese es nirgendwo.
00:26:07: ja du musst ihm Vorschläge machen du musst gesagt kann man nicht einfach die fragestellen.
00:26:11: Und später habe ich das gemacht und es hat wirklich was mit den Leuten auch gemacht.
00:26:15: Und auf der gleichen Höhe, und es ist aber auch eine Selbstsensur die da viele Leute machen weil sie Angst haben damit irgendwie Karriere nicht mehr machen zu können als dumm dazustehen oder jemandem zu überfordern in der wenigen kurzen Zeit die Vorstände natürlich haben.
00:26:29: Das zweite ist auf der gleichen Ebene von Führung.
00:26:32: Da bin ich ja auch in einem Wettkampf.
00:26:35: Wenn ich die fragende Person dann im Raum bin, dann bin ich ja nicht der, der weiß wo es hingeht und wo es herkommt.
00:26:40: Und mit einem Faustschlag sagen kann was die beste Lösung ist Sondern ich bin dann der der eben nicht sofort mit einer Antwort kommen kann und die begründet sondern Ich bin der erstmal eruiert.
00:26:50: er muss erst mal mit zwei drei Leuten reden muss man reflektieren.
00:26:54: Das ist ein Prozess der dauert erstmal länger ist viel erfolgreicher Im long run natürlich.
00:26:59: Aber es ist nicht das, was die Erwartungshaltung ist und was in einem hierarchischen System Karriereförderlichsten ist.
00:27:04: Das
00:27:04: können wir doch jetzt sagen... Die künstliche Intelligenz, also KI, ist praktisch ein Geschenk, weil da stehen wir alle und starten relativ neu!
00:27:14: Und da ist die Hierarchie Ja, nicht unbedingt maßgebend.
00:27:17: Also du musst jetzt nicht sagen dass wir Vorstände die Boards mir und sich besser darin auskennen Und wir beide kommen ja aus dem Circle Learning.
00:27:25: also das heißt Wir lernen voneinander und miteinander in kleinen Gruppen Tauschen uns aus unterstützen uns und fördern unser gegenseitiges Lernen vielleicht jeder mit einem anderen Ziel.
00:27:36: Aber angenommen!
00:27:37: Wir schauen jetzt dieses Thema Wissen der künstlichen Intelligenz Und aber auch die Geschwindigkeit, die jetzt dabei ist.
00:27:44: Da kann ich ja teilweise wenn ich Learning und Development bin gar kein Programm einkaufen.
00:27:49: Das heißt Ich muss es ja von innen heraus entwickeln.
00:27:53: das ist also immer noch das Bild was ich habe und da sehe ich auch selber in meinen eigenen Entwicklungen zum Thema Learning Circle zur künstlichen Intelligenz weil Ich würde keinen Lehrgang finden, ich würd's auch nicht alleine lernen können.
00:28:05: Weil ich bin eine der von den zwanzig Lernmethoden die sagt ich kann es nur mit anderen und da glaube ich ist gerade so ein großer Schiff in der Organisation weil einmal die KI spielt die Rolle jetzt schon?
00:28:21: in der Flurung immer mitdenken, sei es eben im Meeting oder für mein Team.
00:28:25: Wie ist das wenn ich dann morgen Augmented Leadership habe und ich habe dann sowohl als auch.
00:28:31: Und da ist doch jetzt etwas so eine Chance zu sagen wir begeben uns mehr auf Augenhöhe und lernen hierarchisch übergreifend in Learning Circus die wir bei dir ja sehr gut kennen oder unterstützen uns, sodass Lernen dann jetzt nicht mehr heißt Vorbild im Sinne von Ich weiß es besser.
00:28:53: Sondern vorbildlich.
00:28:54: ich setze mich mit den Leuten zusammen wo ich weiß wir können das lernen entwickeln.
00:29:00: Ja also da waren ganz viele Aspekte natürlich drinnen aus Mechaniken sehen an vielen Stellen.
00:29:06: Ich möchte einfach ein paar kleine Punkte setzen.
00:29:08: Also das Thema Vorbild würde ich nicht eins zu eins in Verbindung setzen mit Ich weiß ist besser sondern ich kann natürlich ein Vorbild der Vernetzung sein.
00:29:16: Wen fragen wir denn, wen holen wir denn damit rein?
00:29:18: Damit wir schneller effizienter lernen können.
00:29:21: Zweitens ich würde nicht die Grenze an der Organisation machen.
00:29:25: für mich macht es einen großen Unterschied und da wird es gilt ist die Balance und die die Grenzen zu finden.
00:29:30: das ist natürlich ein bisschen so eine Gradwanderung.
00:29:32: aber du hast das Thema KI jetzt genannt.
00:29:34: Ich finde es und jetzt verwende ich sehr harte Worte dafür ich finde es eine völlige Verschwendung Und auch nicht zielführend wenn eine Organisation alleine glaubt KI verstehen zu wollen.
00:29:45: KI ist ein viel zu großes Thema, ein vielzu gesellschaftliches Thema.
00:29:49: Es ist ein Viel zu schnelles... Hier stoppe ich sofort weil ich gleichzeitig sagen muss das ist auch gar nicht so schnell wie alle sagen aber es ist auf jeden Fall im Vergelhältnis zu früheren Technologiesprüngen ist eine andere Dynamik die da drin steckt und alle machen sich gegenseitig Angst was jeden Tag alles angeblich passiert.
00:30:07: und es passiert jeden Tag ganz viel.
00:30:08: Aber im Kern ist es jetzt nicht so dramatisch was was alle sagen.
00:30:12: Aber es ist dramatisch für die Organisation Vor allen Dingen für die Organisation und für Führungskräfte, die glauben sie müssen es in ihrer Zehnermannschaft hinkriegen.
00:30:20: Auch wenn's nicht zehntausend der Firma ist.
00:30:23: ich würde behaupten dass ein so neues Thema wie KI oder Virtual Reality oder was wir an Technologien haben ob das drei D Druck ist ob das digitale Zwilling Data Mining all diese Themen ja die haben einen Teil Der is nenn ich mal schützenswert.
00:30:41: Das ist das, was dann später mein USB als Organisation vielleicht wird.
00:30:44: Das ist es womit ich mein Geld damit verdiene.
00:30:47: Aber bevor ich an diese Differenzierung komme, damit kann ich als Firma XY oder als Führungskraft Profit erzeugen.
00:30:57: Muss sich ja erstmal auf einer sehr breiten Basis so schnell wie möglich mit einer möglichst hohen Varianz, Differenz, Geschwindigkeit, Dynamik erstmal aufnehmen können, lernen können.
00:31:12: Was ist denn wirklich relevant zu wissen?
00:31:14: Wie wo wendig es an?
00:31:16: Wie transportiere ich das aus der Theorie in die
00:31:18: Praxis?".
00:31:20: Das ist für mich so der Punkt, der unterscheidend ist beim Leadership und für mich war das immer so ein Punkt wenn... Ich habe sehr viel auf LinkedIn oder Twitter und überall gepostet auch mit Fragen usw.
00:31:32: und Protokollen in Events Und das Spannende war, wir haben ein paar Leute dann immer gesagt da du weißt nicht ob die Organisation das so toll findest wenn du das ja alles immer so transparent machst.
00:31:42: Ich hatte da also bis zu einer anonymen Compliance Anzeige wirklich alle Schwärter erleben dürfen oder müssen.
00:31:48: die eine Organisation so hat natürlich immer mit meinen besten Willen und Wissen dass der Organisation was hilft und es hat's auch nachweislich.
00:31:58: gleichzeitig war natürlich ne Angst da dass damit Wissen abfließt, damit das da ein Vorsprung abfließt.
00:32:05: Und meine Argumentation war immer wenn unsere spezifische Form des Leadership von euch, wer auch immer der ist, der das Ganze nicht positiv sieht eine so große Signifikanz hat, dass ihr sagt Das macht den Profit-Unterschied Dann höre ich sofort auf draußen zu posten Solange aber der Weiterentwicklung unserer Führungskräfte, meiner und der Leute die da mitmachen dienen.
00:32:31: Warum sollen dann nicht andere Firmen andere davon profitieren?
00:32:34: Ich tue ja auch in enormem Umfang davon was andere Leute posten wo andere Leute ihre Resumés ziehen und Verbindungen schaffen.
00:32:41: also ich fände es einfach bei der Angesichts der großen komplexen Probleme die wir heute haben.
00:32:46: Finde ich eine Verschwendung diese Möglichkeit diese technische Möglichkeit der Vernetzung des von- und miteinander lernens in großen Skalierungen nicht zu nutzen.
00:32:56: Und da frage ich mich, wenn wir schon in der Organisation häufig das Thema haben.
00:33:00: Na ja macht jetzt die Abteilung X oder ist das bereichstübergrafend?
00:33:05: Dass dann noch über die Grenzen der Organisation hinauszuführen, ist natürlich nochmal eine schnellere Reaktion auf das was gerade das Lernen da draußen zum Thema künstliche Intelligenz von uns erwartet.
00:33:18: Das heißt Ich habe so ein Gefühl Wenn ich nach halbes Jahr nichts machen würde bin ich ein bisschen außen vor.
00:33:24: Aber unsere Zeit, die rennt und es ist wahnsinnig wie viele spannende Dinge wir haben.
00:33:30: Und ich glaube, wir sollten uns noch mal einen neuen Termin ausmachen so dass wir nochmal andere Aspekte, die genauso das Lernen betreffen nochmal genauer fokussieren.
00:33:40: aber sagen mir doch eine Sache wenn wir in die Zukunft schauen und reden über Kompetenzen teilweise über Meterkompetencen was bedeutet oder was gewinnt Gerade jetzt mehr und mehr an Bedeutung.
00:33:57: Ich würde sagen im Bezug zum Beispiel auf KI, das wird ja eines der Themen sein die jetzt also einen großen Einfluss auf HR, Aufführungen, Auflernen usw.
00:34:07: hat dann... Ich komme gerade von der Losskorn.
00:34:10: Das ist eine von diesen Konferenzen, wo da sehr intensiv im Co-Kreationsmodus zusammengearbeitet, Widecoding in dreißig Gruppen live an Elektronikbauteilen mit allem drum und dran.
00:34:20: Also wirklich sehr, sehr intensif auszuprobieren zu experimentieren mit ganz großartigen Leuten!
00:34:26: Und was ich da wieder gelernt habe, wieder lernen durfte, ist wir haben bei...und ich mache das bewusst jetzt mit KI, mit Leadership weil es für mich so ne Verbindung hat.
00:34:35: Wir haben früher Führung verstanden, als etwas im kleinen Kreis wird etwas durchdekliniert und wird dann delegiert.
00:34:43: Ausgerollt im großen Maßstab oder in der Abteilung.
00:34:46: Man kommt zum Chef zur Chefin, der gibt eine Antwort, gibt einen Auftrag und der wird dann umgesetzt.
00:34:52: Das heißt es wurde direktiv geführt!
00:34:55: Die ganze Softwarewelt da draußen?
00:34:57: Direktiv?!
00:34:58: Ich sag dir... was du lieber Roboter oder nicht lieber, sondern einfach nur Werkzeug.
00:35:02: Was du Roboter zu tun hast oder du Algorithmus zu tun hat und dann kriege ich ein Ergebnis.
00:35:08: Stefan Holtl ist einer von denen der mich da sehr stark auch positiv beeinflusst hat in die Richtung.
00:35:13: Der hat das für mich auf den Punkt gebracht dass der Unterschied jetzt ist wir müssen mit KI dialogisch arbeiten ja und desgleiche gilt für mich auch.
00:35:21: warum?
00:35:21: Transparenz?
00:35:22: und alles was ich gesagt habe ist ein Dialog Oder ein Trialog oder noch mehr Gespräche.
00:35:27: Das heißt, es ist nicht ein... Ich formuliere alles fertig!
00:35:30: Ich mache so mein Masterprompt den schmeiß ich in die KI rein und dann kriege ich ein perfektes Ergebnis oder gutes Ergebnis?
00:35:35: Oder ich schmeiste das in meinen Team zu den Mitarbeitenden oder in eine andere Fröhungsebene und dann krieg' ich nach einer Zeit X wieder ein Ergebnis.
00:35:42: Sondern es ist ein iterativer Prozess.
00:35:45: Ich muss Kontexte klären, ich muss zuhören, Ich nenne es immer Atmen, nach draußen geben ins Netzwerk in die Community.
00:35:55: Schauen was hat Resonanz?
00:35:57: Was funktioniert?
00:35:58: Was geht schnell ab?
00:35:59: Was hat eine Nachhaltigkeit und was hat Gewicht?
00:36:02: Wieder zurückzugehen das Ganze zu verdichten Vielleicht mit meinem Expert in den Team, vielleicht auch alleine.
00:36:08: Vielleicht mit der ganzen Organisation, wenn ich vorher außen eingeatmet hab ... Jetzt kommt das einatmen und ich verdichte das Ganze!
00:36:15: Und mit dem Ergebnis, bitte wieder mit dem Zwischenschritt, also Prozesstransparenz gehe ich wieder raus und sage, dass ist was wir daraus gemacht haben, resoniert es immer noch oder kommt etwas Neues dazu?
00:36:26: Also von dem Direktiven Ich-und-Ihr zu einem dialogischen Wirr Und das ist für mich eine andere Rollenbeschreibung von, egal ob es jetzt die Führung mit der eigenen KI isst.
00:36:39: Die Führungen mit vielen KIs isst.
00:36:42: Ich kann mir ja auch viele KI's quasi zu Nutze machen Ob das mit Agentics ist oder sowas Oder eben mit Mitarbeitenden Mit externe, mit Lieferanten und Kunden usw.
00:36:52: Das heißt also Eine der ganz wesentlichen Kompetenzen ist Kommunikation-Kommunikation Aber Co-Creation Und dass aber auch in den unterschiedlichen.
00:37:02: Ja, wir haben ja viele solche Begriffe und Kommunikationen.
00:37:07: Genauso wie Lernen für mich auch so ein angezündeter, angebrannter Begriff für den einen.
00:37:12: Also das musste ich auch erst lange lernen.
00:37:14: für die Kommunikationsabteilung.
00:37:17: in den meisten Organisationen ist ja Kommunikion nicht das was die Menschen in der Regel unter Verstehen wird zwei Reden miteinander sondern Kommunikition ist Wir verpacken das was der Vorstand will in einem möglichst gutes Format und Rollen oder liefern das aus Also jetzt sehr, sehr vereinfacht.
00:37:32: Ja und also für mich ist die Kommunikation einer Führungskraft nicht zwangsläufig dass der gut reden kann ja als Vereinfachungen sondern kommunikation ist da ist für mich drin ich lebe es selber vor Ich mache es erlebbar meine Werte sind spürbar Die Ergebnisse sind nicht an mich gebunden Sondern wirklich werden so spürbar als Gruppe, dass jeder Lust hat Teil davon zu sein.
00:37:57: Die Kommunikation ist auch ein... wie vertrete ich denn meine Position gegenüber denen oder der Organisation?
00:38:05: Wenn es Widerstände gibt also das ist ein sichtbar werden von dem was um was es geht versus einen.
00:38:14: Ich erzähle schöne Geschichten oder ich rede drüber, das ist jetzt wie gesagt sehr schwarz-weiß und einfach formuliert.
00:38:20: Aber Kommunikation wenn es als Begriff dafür dienlich ist dann wäre das ein viel größerer kognitiver emotionaler Bereich der sehr viele Sachen mit einfließen lässt.
00:38:32: Ja das schon ist ja so.
00:38:33: noch erklärt dass es war eigentlich mein Bildabend.
00:38:38: Bekriegsdeutung wird immer wichtiger.
00:38:42: Genau, halt unsere Zeit kommt allmählich dem Ende zu.
00:38:45: Vielleicht noch... Ich sehe dich ja wie du begeistert auch das genau weitergibst und mit uns teilst.
00:38:53: Was lässt dich denn auch jetzt in einer neuen Rolle?
00:38:56: Du hast ja seit vier Jahren oder drei Jahren auf die andere Seite gewechselt.
00:39:00: Das heißt, du bist nicht mehr im Konzern!
00:39:03: Was lässt sich denn morgens so richtig fröhlich freudig hoch motiviert aus dem Bett
00:39:09: hüpfen?!
00:39:10: Ich würde sagen, das hat sich nicht geändert.
00:39:13: Eine Lust mit Menschen zu arbeiten, eine Neugier auf die Welt ein Gefühl selbstwirksam sein zu können.
00:39:23: und was du am Anfang in der Moderation schon so schön gesagt hast es gibt für mich nichts schöneres als leuchtende Augen und die passieren auch durch eine Selbstwirksamkeitserfahrung.
00:39:32: wenn Menschen in ihre Kraft kommen in ihrer Energie Wenn sie ihre Träume umsetzen dürfen Und wenn ich da einen kleinen Anteil daran habe, dann ist es das Schützte von der Welt.
00:39:41: Ja Harald, danke für diese Insights und dein Wissen und deine Erfahrung und auch deine Begeisterung die du mit uns geteilt hast.
00:39:51: Auch Danke an unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die uns bis hierher gefolgt sind!
00:39:56: Alle Kontaktdaten zum Harald zu deiner Website vielleicht auch zu dem Video was du vorhin genannt hast findet ihr in den Show-Notes und ich sage dir nochmal ein ganz, ganz großes Dankeschön.
00:40:09: Vielen dank Barbara!
00:40:10: Und vielen Dank euch allen da draußen zum Zuhören.
00:40:12: und ja...ich freue mich auf alle Kontakte!
00:40:27: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.
00:40:30: Du hast dem Podcast Love to Leap für New York & New Leadership und für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört.
00:40:38: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast!
00:40:40: Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn Du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehltest.
00:40:47: Ja – und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine vom Sternebewertung.
00:40:54: Das hilft uns dabei Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist, Führungen zu lieben und einer Arbeitswelt zu schaffen, in der wir alle gerne mitgestalten
00:41:03: möchten.".
00:41:04: Und tschüss, bis zum nächsten Mal!
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