#72 Fenja Nickelsen: Gesunde Arbeit beginnt nicht beim Menschen, sondern beim System

Shownotes

Hier findest du die links zu Fenja Nickelsen https://www.linkedin.com/in/fenjanickelsen/ https://www.fenjanickelsen.de/ Workbook/Shop: https://www.fenjanickelsen.de/shop/ E-Mail: kontakt@fenjanickelsen.de Instagram: fenja.nickelsen

Mehr Infos zu unseren Gästen und alle Links zu dieser und allen anderen Folgen auf unserer Podcast-Seite: https://www.wietasch-partner.com/podcast/

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich würde sagen, das ist ganz unterschiedlich.

00:00:02: Also zum einen würde ich denken Thema Zielkonflikte also gerade Führungskräfte haben da ja noch mal eine ganz gesonderte Rolle wenn ich einerseits dafür verantwortlich bin wie in so ne Art Sandwich-Positione einerseits vielleicht Entscheidungen auch im Team umzusetzen die vielleicht gar nicht meine eigenen waren ganz stark KPI getrieben zu sein Performance getrieben und auf der anderen Seite aber durchaus die Verantwortung zu haben dass mein Team das Wohlbefinden stimmt, dass mein team gut arbeiten kann.

00:00:28: Dass die Rahmenbedingungen stimmen und ich glaube, das ist ein Stück weit einfach schon immer automatisch wie so eine Art innerer Rollenkonflikt den Ich als Führungskraft in meiner Position einfach, die mich ganz oft

00:00:39: begegne.".

00:00:53: Ja

00:00:54: hallo hier

00:00:55: is dein Podcast

00:00:56: Love to Lead für New Work & New Leadership von Vitasch und Partner.

00:01:01: Wir haben uns schon seit vielen Jahren das Motto Inspiring Leaders & Organizations auf die Fahne geschrieben und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation.

00:01:13: Ich bin Barbara Wietersch, und freue mich, dass du uns auch heute wieder deine Zeit unter den Ursprüngten sitzt!

00:01:33: Ja hallo – Und heute habe ich eine Frau zu Gast, die sich einer Frage widmet, die viele Menschen beschäftigt und gleichzeitig erstaunlich oft unterschätzt wird.

00:01:43: Mein Gasthorte ist Fenya Nicholson.

00:01:47: dass nach vielen, vielen Versuchen noch uns heute irgendwie zu treffen haben wir es jetzt endlich geschafft?

00:01:52: ist das alles in Ordnung.

00:01:54: Die Hitzewelle ist vorbei.

00:01:55: schön, dass du da bist.

00:01:57: Ja ganz vielen Dank für die Einladung.

00:01:58: ich freue mich hier zu sein.

00:02:00: Wunderbar!

00:02:02: Ist immer die Frage und da haben wir auch im Vorfeld länger darüber gesprochen wie schaffen wir eine Arbeitswelt die stärkt stattzu erschöpfen?

00:02:11: Und du bist systemische Coach, du begleitest Menschen und Teams und Organisationen dabei gesunde und nachhaltige Arbeitswelten zu entwickeln.

00:02:23: Dabei verbindest du ein Thema wie Stressprävention, New Work Selbstführung und Organisationsentwicklung.

00:02:31: Ganz besonders spannend finde ich bei dir dass Du Veränderungen nicht nur aus der theoretischen Perspektive betrachtest sondern Du beschäftigst dich ganz besonders mit konkreten Fragen unseres Arbeitsalltags.

00:02:44: Wie bleiben wir handlungsfähig?

00:02:46: Wenn sich ständig alles verändert, wenn wir in der Wuckerwelt sind wo wir nicht wissen was erwischt uns morgen wie volatil ist das Ganze?

00:02:57: und wie gelingt vor allen Dingen Führung ohne diese permanente Überlastung.

00:03:03: Weil da sind wir ja in dieser Sandwich-Position, wo dann nochmal ein ganz besonderer Augenmerk drauf kommt.

00:03:09: und wie schaffen wir es Leistungen und Gesundheit nicht als Gegensätze zu betrachten?

00:03:14: Und genau darüber möchte ich heute mit dir reden!

00:03:17: Und ja liebe Fenya habe ich noch etwas vergessen?

00:03:20: Nee super zusammengefasst, ganz lieben Dank.

00:03:23: Ich mache das hier immer so Fenya dass und damit unsere Hörerinnen und Hörern dich noch etwas besser kennenlernen können.

00:03:30: Was sind so drei Meilensteine, die dich hierher gebracht haben wo du heute bist?

00:03:35: Ja, eine super spannende Frage vor allem wenn man sich dir auch selber ja so selten eigentlich stellt.

00:03:41: Ich überlege gerade mal also wenn ich es aus berufliche beziehe... würde ich gar nicht unbedingt sagen so einzelne Meilensteine, aber vielleicht auch Phasen in meinem beruflichen Werdegang.

00:03:50: schon das erste schon in der Studienzeit.

00:03:54: Damals war es so da haben meine Eltern und Großeltern mir das ermöglicht Zeit im Ausland zu verbringen.

00:03:59: Ich habe ein Semester in Paris studiert einen Praktikum in London zu machen Und ich hab damals ein duales Studium gemacht und hatte dadurch irgendwie die Möglichkeit ganz viele verschiedene Unternehmen schon kennenzulernen.

00:04:09: also bestimmt schon Ja, fünf oder sechs schon damals irgendwie vor dem richtigen Berufseinstieg und wirklich von Konzern in Hamburg bis zum Start-up irgendwie in der Early Stage Phase in Berlin.

00:04:21: Und ich würde sagen die Zeit war so der beste Einstieg für mich um mal zu sehen wie unterschiedlich arbeiten eigentlich Teams zusammen?

00:04:30: Wie unterschiedlich ist Unternehmenskultur gestaltet in verschiedenen Organisationen Und da wirklich vom Konzern zum Mittelstand, zum Start-up gibt es da riesige Unterschiede.

00:04:40: Nicht nur geknüpft an die Unternehmen ist größer aber ich würde sagen auch schon das hat nicht geprägt und schon ganz früh irgendwie für mich die Frage aufgeworfen.

00:04:47: was ist eigentlich was das ausmacht?

00:04:49: Die Art der Zusammenarbeit gerade im Kontext von Stress, im Kontxt von Leistung.

00:04:54: Wann arbeiten Teams am besten zusammen?

00:04:56: also ich würd' sagen so dass war so Der erste Punkt, dann hatte ich ganz viel Glück auch.

00:05:01: Es war auch einer meiner ersten Jobs schon ... Ich glaube da bin ich so mit sechsundzwanzig eingestiegen und war dann aber auch sieben acht neun Jahre in dem Job.

00:05:10: einfach schon mal die Erfahrung zu machen in einem ganz ganz besonderen Team und auch mit einer ganz tollen Führungskraft zusammenzuarbeiten Und auch da schon zu lernen, okay was macht das eigentlich aus?

00:05:21: Wenn man psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz hat.

00:05:23: Wenn man eine ganz tolle Unternehmenskultur hat wenn man eine Führungskraft hat die darauf guckt wie kann ich die Leute irgendwie wirklich entlang ihrer Stärken weiterentwickeln Wie kann ich den Vertrauen entgegenbringen Also schon ganz, ganz fuhr die Erfahrungen zu machen und dann würde ich sagen so im dritten Schritt auch der Übergang in die Selbstständigkeit.

00:05:40: Also ich glaube jeder, der sich mal von einer Festanstellung in Vollzeit-Selbstständigkeit begeben hat, hat wahrscheinlich ähnliche Erfahrung gemacht.

00:05:48: Ganz wahnsinnig viel Neues gelernt in der Zeit, aber natürlich auch selber mal ganz viel mit ganz vielen ersten Malen konfrontiert.

00:05:55: Mit vielen Unsicherheiten, ganz neuen Fragen und das prägt einen total.

00:06:01: Diese Dinge sind Themen die ich jetzt in meine neue Rolle oder in die Arbeit mit Organisationen und Teams irgendwie einbringen kann.

00:06:10: Das waren verschiedene Stationen, die mich da sehr geprägt haben.

00:06:14: Ja.

00:06:14: Du, danke, dass du uns damit auf deine Reise genommen hast!

00:06:18: Weil Fernia, wir sprechen ja viel über Resilienz, über Stressprävention... Aber besteht denn nicht die Gefahr, dass wir die Menschen immer wieder besser darin trainieren?

00:06:28: Dass sie mit schlechten Systemen zurechtkommen?

00:06:32: Weil du hattest gerade drüber gesprochen.

00:06:34: Verschiedene Unternehmenskulturen und Organisationskulturen.

00:06:40: ist es da nicht so dass wir vielleicht besser Systeme verändern, sodass praktisch alle in den Systemen arbeiten können.

00:06:48: Weil wie schaffen wir denn Organisationen, in denen Menschen nicht immer wieder lernen müssen diese Belastungen auszuhalten?

00:06:55: Sondern wirklich in denen Arbeit tatsächlich stärkt stattdich erschöpft!

00:07:00: Wir reden über New Work und trotzdem sind so viele Menschen immer noch erschöpt oder mehr und mehr erschöpfet.

00:07:08: Wie siehst du

00:07:08: das?!

00:07:09: Ich finde eine ganz wichtige Frage.

00:07:10: Also deshalb gehe ich auch in meine Arbeit mit Organisationen immer so rein, dass sie sagt es muss ein ganzheitlicher Ansatz sein.

00:07:17: Es ist natürlich extrem wichtig und ein wichtiger Hebel auf individueller Ebene zu gucken einfach um eigene Muster zu reflektieren, Strategien zu entwickeln, auch mal in herausfordernden Situation oder Veränderungssituationen und eben Handlungsoptionen, Handlungsspielräume zu vergrößern.

00:07:33: Gleichzeitig ist es mir halt auch immer total wichtig zu sagen Ich kann noch so viel an mir selber arbeiten, wenn ich jetzt in der Organisationskultur arbeite.

00:07:40: In der Stress vielleicht noch ein Status-Symbol ist oder in dem vielleicht auch ganz viel schiefläuft auf kultureller Ebene.

00:07:49: Ja dann werde ich so einen Thema nicht für mich auflösen können plus also einmal das Individuen um die Organisation und dann eben auch das Thema auf gesellschaftlicher struktureller Ebense.

00:07:59: Also auch Themen wie Kinderbetreuung... Unterstützung in der Pflege, also solche Themen auch.

00:08:05: die spielen dann natürlich rein und sind natürlich ein Stück weit immer Rahmenbedingungen, die mich in meiner eigenen Stresswahrnehmung natürlich beeinflussen.

00:08:12: Also das heißt super wichtiger Hebel auf individueller Ebene aber immer auch der Blick auf den ganzheitlichen Ansatz ist mir ganz wichtig.

00:08:19: Aber würdest du denn auch sagen dass der Stress heute tatsächlich zugenommen hat?

00:08:23: Ist es mehr geworden oder gehen wir einfach anders damit?

00:08:27: um

00:08:28: Schwierig zu beantworten.

00:08:29: Es gibt auch Studien, die sich mit der Frage beschäftigen.

00:08:32: Z.B.,

00:08:32: jedes Jahr bringt die TK zum Beispiel so ein Stressreport raus und letztes Jahr wurde genau diese Frage gestellt.

00:08:39: und da haben siebenfünfzig Prozent der Menschen gesagt ja ich nehme Stress oder ich nehme mein Leben als stressiger war es noch vor fünfzehn bis zwanzig Jahren.

00:08:48: gleichzeitig haben ungefähr vier von zehn Personen gesagt wir sprechen einfach nur mehr darüber.

00:08:53: und auf das natürlich immer die frage externe Rahmenbedingungen, wenn man sich die anschaut.

00:08:59: Klar, man hat eine Dauerbelastung heute.

00:09:02: Die Art wie wir arbeiten hat sich natürlich verändert auch in den letzten zwanzig Jahren.

00:09:06: aber auf Faktoren wie Technologie, die sich verändert hat in den vergangenen zwanziger Jahren.

00:09:10: Eine Informationsflut Wir haben dauerkrisen Wenn man sich der geopolitische Situation anguckt.

00:09:14: also all das sind ja Dinge die einfach so Ja, die einen ja schon ein Stück weit unter Dauerstrom setzen können.

00:09:22: Aber Rammbedingungen gab es natürlich auch früher, ne?

00:09:24: Also das ist natürlich immer eine Frage wie man's einordnet.

00:09:26: aber da ein Punkt dass man vielleicht auch anders heute drüber spricht gerade auf über mentale Gesundheit Das würde ich schon auch so einschätzen was natürlich aber auch Chancen beinhaltet, ne.

00:09:38: Aber nur zur Qualität des Stresses.

00:09:40: Ja, gabs früher wahrscheinlich schon und gibt's heute genauso.

00:09:43: nur die Ramm-Bedingung haben sie wahrscheinlich verändert

00:09:46: Genau.

00:09:46: Und wir haben im Vorfeld darüber gesprochen, dass das auch sehr individuell ist.

00:09:50: also bleiben wir bei dem Beispiel Homeoffice.

00:09:53: Ich glaube für manche ist es dann auch eine Erleichterung weil ich halt weniger Arbeitswege habe kürzere Zeiten dafür nutze und für andere ist es ne große Belastung weil halt die Isolation dieses Alleinarbeiten für Manche dann doch nicht das Richtige ist.

00:10:10: und wenn wir uns das anschauen und wir schauen nochmal auf die Organisation Was beobachtest du denn da?

00:10:17: Was tun in die Organisationen, schauen sie dann eher auf sich um zu sagen, jetzt rutschen wir mal wieder zurück.

00:10:24: In die Präsenzarbeit.

00:10:26: oder geht dann wirklich auch der Blick dahin zu sagen na schau mir doch mal individuell an das Team wer braucht denn genau was?

00:10:35: Ich weiß gar nicht ob man das so pauschal beantworten kann.

00:10:37: also die Organisation mit denen ich stark zusammen arbeite und die Unternehmen.

00:10:41: Da steht auch eine Kulturfrage hinter, eine Haltung hinter.

00:10:46: Wie quasi auch Arbeitskultur gesehen wird und da ist es tatsächlich so dass sehr stark weiterhin auf der individuellen Ebene geguckt wird.

00:10:54: bei genau wie du gesagt hast also auch wenn man so Richtung New Work denkt Inhaltet diese Freiheit auf der einen Seite.

00:11:01: Ganz viel Entlastung und ganz viel Anpassen an die einzelne Lebensrealität von Menschen, was ganz viel Entlassungen bringen kann.

00:11:08: Auf der anderen Seite dieser Schiff zu mehr Selbstverantwortung, mehr Selbststeuerung, was ich vielleicht auch mehr erlebe wenn ich jetzt zum Beispiel im Homeoffice arbeite kann natürlich für jemand anderen eine ganz andere Belastung sein.

00:11:20: Und gerade da ist es natürlich wichtig hinzugucken, was braucht eigentlich mein Team um gut zu arbeiten?

00:11:25: Wo ist es wichtig irgendwie Kontaktmöglichkeiten zu haben und wo ist es aber auch wichtig dass jeder auf ein Stück weit seinen Alltag so berücksichtigen kann Und ich glaube, das ist von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich.

00:11:35: Ich glaube es gibt Unternehmen die durchaus sehr strikt gerade wieder zurückgehen zur alten Modulierung und Präsenzkultur.

00:11:42: Ich erlebe das in meiner Arbeit aber auch durchaus, dass es viele Unternehmen gibt, die weiterhin sagen wir orientieren uns daran und gucken darauf was für unser Thema am besten ist und das kann eine Präsentskultur sein, das kann aber auch sein komplett remote zu arbeiten.

00:11:54: also ich glaube das lässt sich ja oft so pauschal gar nicht sagen.

00:11:56: und dann eben die Frage wie es halt individuell zu beantworten gilt

00:12:00: Da bin ich auch schon bei dem Thema Führung, weil wir sind ja in meinem Podcast Love to Lead und da geht es ja immer wieder darum was liebe ich denn?

00:12:08: oder wie kann ich denn meine Führungsrolle?

00:12:11: Oder meine Föhrungsaufgabe.

00:12:13: Wie kann ich die denn lieben?

00:12:15: Und was ist dann aus deiner Sicht heute die größte Belastung für Führunkräfte?

00:12:20: Wo stehen wir denn da heute wenn wir auf diese Zielgruppe schauen?

00:12:26: Ich würde sagen, das ist ganz unterschiedlich.

00:12:28: Also zum einen würde ich denken Thema Zielkonflikte also gerade Führungskräfte haben da ja noch mal eine ganz gesonderte Rolle wenn ich einerseits dafür verantwortlich bin wie in so eine Art Sandwich Position ne?

00:12:39: Einerseits vielleicht Entscheidungen auch im Team umzusetzen die vielleicht gar nicht meine eigenen waren.

00:12:43: Ganz stark KPI getrieben zu sein, Performance getrieben und auf der anderen Seite aber ja durchaus die Verantwortung zu haben dass mein Team das Wohlbefinden stimmt, dass mein team gut arbeiten kann.

00:12:54: Dass die Rahmenbedingungen stimmen und ich glaube, das ist ein Stück weit einfach schon immer automatisch wie so eine Art innere Rollenkonflikt den Ich als Führungskraft in meiner Position einfach, die mich ganz oft begegne dazu kommt, glaube ich, ganz stark auch in der Situation aktuell Veränderung also ein stückweit so die Herausforderung einerseits im absolut dynamischen Umfeld zu sein Und gleichzeitig aber meinem Team zum Beispiel Orientierung zu geben und Antworten auf Fragen, die ich wahrscheinlich selber noch gar nicht beantworten kann.

00:13:22: Ja.

00:13:22: Plus, ich glaube es ist auch durchaus ... Kann auch belastend sein.

00:13:25: zusätzlich, egal zu dem Blick auf Performance eben auch diese emotionale Begleitung von meinen Teens und Mitarbeitenden also... Es geht ja über die reinen wirtschaftlichen Ergebnisse hinaus, also ich begleite Konflikte.

00:13:38: Ich gucke wie kann ich mein Team am besten entwickeln?

00:13:41: Wie schaffen wir irgendwie ein psychologisch-sicheres Arbeitsumfeld eine gute Fehlerkultur und so weiter.

00:13:46: Also es ist ja eine riesen Spannbreite an Dingen, die ich als Führungskraft irgendwie im Blick behalte.

00:13:51: Und ich glaube das oder ist auch meine Erfahrung in der Arbeit mit Führungskräften kann natürlich auch Belastungen bedeuten und da ist natürlich auch wichtig mal hin zu gucken, wie gehe ich mit solchen Themen irgendwie um in meinem Job

00:14:03: Genau.

00:14:04: Jetzt haben wir mal auf das Team geschaut, aber ich glaube auch dass so eigene Gewohnheiten oder eigenes Verhalten Stress fördern oder aber auch mindern können.

00:14:14: was könnte das denn sein in der Führung in meiner Führungsrolle oder meine eigenen Gewohnheit?

00:14:20: Was bringt mich denn dazu vielleicht mit meinem Stress besser umzugehen?

00:14:24: Was würdest du denn da sagen man vielleicht als kleinen Rat Führungskräften geben, damit sie auch für sich selber in der Selbststeuerung von Resilienz und Stressmanagement.

00:14:37: Was könnten wir ihnen denn da mitgeben?

00:14:40: Also genau wie du sagst ist es ganz wichtig diese Selbstführungen im Blick zu haben nicht nur die Teamperspektive sondern immer auch selbst.

00:14:48: Und da zum Beispiel so ein Coaching ist ja auch so eine Ansatzne hinzugehen und mal zu gucken Was sind eigentlich meine typischen Stresssignale zum Beispiel?

00:14:57: Also wenn ich schon merke oder mal drauf achte, so okay.

00:15:00: Wenn ich irgendwie plötzlich verkrampft vom Laptop sitze oder abends nach Hause komme und ich merk schon irgendwie hab Spannungskopfschmerzen oder so.

00:15:07: Oder ne saß die ganze Zeit verkrampf irgendwie im Büro mal zu gucken.

00:15:10: Okay was ist das denn für typische Situationen

00:15:11: z.B.,

00:15:12: die das bei mir auslösen?

00:15:15: Dann auch mal zu gucken, vielleicht was sind meine Antreiber?

00:15:18: Was nach welchen Muss?

00:15:19: dann agiere ich vielleicht in genau solchen Momenten.

00:15:22: Das kann immer ein ganz spannender Hebel und Ansatzpunkt sein aber auch Themen wie Grenzen setzen für sich selber auch oder einen Stück weit so Erreichbarkeit.

00:15:31: Auch da ist man ja klar einerseits Richtung Team, so ein Stück weit Vorbildfunktion und was für eine Kultur kriege ich auch.

00:15:36: Aber auch die Frage, wie steuer ich mich eigentlich selber an meinem Arbeitsalltag?

00:15:41: Oder auch so ein Thema, das kommt ganz oft auf in meinen Coachings oder Teamworkshops.

00:15:46: Verantwortungsdelegation statt Aufgabendelegationen also auch das Team.

00:15:50: was Micro-Management gedacht wo gibt es auch Momente wo gebe ich Dinge aus der Hand?

00:15:55: was auch ein Stück weit ein Team ganz oft total beflügelt und viel selbstwirksamer agieren lässt, das mich aber in meiner Rolle in der Führung eben auch stark entlasten kann.

00:16:05: Und eben auch mal regelmäßig zu hinterfragen führe ich jetzt hier gerade eigentlich in meiner Roller aus Stress, aus Angst, aus Tempo oder fühle ich irgendwie in der Klarheit?

00:16:15: Ich glaube so ein bisschen diesen Blick auch zwischendurch mal so kleine Check-ins mit sich zu machen haben wir eben drüber gesprochen.

00:16:20: Das kann ich auch irgendwie machen, wenn ich abends irgendwie zur Bahn laufe oder auf dem Fahrrad nach Hause fahre oder gerade irgendwie Staubsauge.

00:16:26: Das muss gar nicht immer die große Coaching-Session sein, sondern auch da immer mal wieder darauf zu gucken in den Situationen selber auf die kleinen Momente zu achten.

00:16:34: Es kann auch schonmal ein wichtiger Ansatzpunkt sein.

00:16:38: Also so'n Heck ist also immer wieder mal innezuhalten und zu schauen, ui was hat's grade ausgelöst?

00:16:44: Wenn wir uns jetzt nochmal aus dieser Perspektive heraus die Frage stellen, was macht denn eine gesunde Führungskraft aus?

00:16:54: Also genau einerseits wirklich ganz klar dieses Thema Selbstführungen.

00:16:58: Ganz klar das auch im Blick zu halten.

00:17:00: und auch da der Punkt niemand ist perfekt.

00:17:03: Und ich glaube auch selber diesen Anspruch an sich zu haben immer... ausgeglichen zu sein und immer das eigene Energielevel irgendwie perfekt im Blick zu haben.

00:17:11: Ich glaube, dass es unrealistisch gerade wenn man guckt in welchen agilen dynamischen Arbeitsumfeldern wir heute arbeiten aber ein Stück weit ja auch so Richtung Team ist es glaub ich schon auch dieses Orientierung geben Dinge auch aus der Hand geben Und glaube ich auch viel mehr noch auf die Zusammenarbeit mal zu gucken was macht eigentlich gute Kommunikation bei uns aus?

00:17:32: Was wie gehen wir zum Beispiel mit Fehlern um?

00:17:35: hat mein Team irgendwie das Gefühl, sie kann oder das Team kann äußern.

00:17:40: Wenn es Bedenken hat, wenn Dinge nicht so gut funktioniert haben.

00:17:43: Also ich glaube auch da in die Stärkung zu gehen und ganz klar eben auf solche Punkte zu gucken, die glaube ich ganz oft noch größere Hebel sind als zu sagen okay wir machen regelmäßig Pausen oder also da ganzheitliche ein Stück weit draufzugucken.

00:17:56: Ich glaub dass ist ganz wichtig, weil man so auf gesunde Führung guckt.

00:18:00: Also mich an eine Führungskraft erinnern Die hat mir wirklich ihren eigenen Blick auf das Energie-Level gesagt und meinte, steht halt morgens auf.

00:18:10: Geht dann mal erst mal eine Stunde joggen

00:18:13: und

00:18:13: fühlt dann für sich dass er bei hundertzwanzig Prozent ist wenn wir das so einrichten.

00:18:19: Und er meinte wirklich also er steuert aus seiner Rolle heraus, dass er bis mittags nur Dinge macht die gar nicht an seiner Energie rauben oder auch gar nicht zähren unter dann so schwierige Sachen auf den Nachmittag verlegt, aber ganz bewusst immer mit dem Blick auf wie viel Energie raubt mir das?

00:18:38: oder wieviel Energie gibt mir das?

00:18:40: Wenn ich jetzt jemanden auch noch zufällig auf einem Flur getroffen habe oder mich vielleicht nochmal mit jemandem gut ausgetauscht hat.

00:18:46: Sodass er dann abends wirklich hingeschaut hat und gesagt hat, so jetzt bin ich bei hundert Prozent.

00:18:51: Ist ja wunderbar!

00:18:52: Und geht wieder nach Hause und macht vielleicht Sport, trifft sich mit der Familie und macht Dinge mit seinen Freunden um wirklich immer wieder auch diesen Blick auf wo ist denn meine Energie zu haben?

00:19:02: Weil ich glaube diese Achtsamkeit wie gehe ich damit meiner Energie um ist auch schon mal ein ganz wesentlicher Punkt.

00:19:10: und zu schauen oh da kommt gleich etwas Schwieriges auf mich zu.

00:19:14: Wie kann ich schnell noch mal meine Energie irgendwo für mich bündeln?

00:19:17: Ja und auch mal zu gucken, was gibt mir eigentlich auch Energie im Job.

00:19:21: Also es ist ja gar nicht unbedingt immer nur die reine Erholung.

00:19:24: Auch da gibt's ja so ganz unterschiedliche Arten von Erholungen, sei es irgendwie kreative Erholen, körperliche Erholing mental... Also auch da noch mal zu gucken.

00:19:33: für den einen ist das vielleicht dann irgendwie morgens joggen zu gehen und ganz klar auch den Kalender zu strukturieren und für eine andere Person kann das ja auch nochmal ganz anders aussehen.

00:19:40: Die brauchen vielleicht kreatives Chaos den Tage über und den Austausch mit anderen Leuten und auch da irgendwie ganz genau mal für sich zu überlegen okay was gibt mir denn eigentlich Energie?

00:19:49: Das zieht mir Energie.

00:19:50: Und auch wenn man sagt zum Beispiel, ich bin gerade in einer stressigen Projektphase und wenn ich erst nach Hause komme ist es für mich nicht möglich auf hundert Prozent Energie zu sein gefühlt.

00:20:02: Auch da mal zu gucken okay dann setze ich aber bewusst Erholungsphasen ne?

00:20:05: Dann habe ich vielleicht bewusst Urlaub wo ich auch mal mich mit ganz anderen Themen irgendwie beschäftigen kann und irgendwie im Strand liege oder ins Museum gehe oder Sport mache oder so.

00:20:14: also na auch das ist ja ganz stark individuell abhängig davon was mich persönlich irgendwie beflügelt auf der Arbeit und was für mich persönlich funktioniert.

00:20:23: Genau, jetzt sind wir ja bei dem Individuum gewesen.

00:20:26: Vorher haben uns die Organisation angeschaut.

00:20:29: Jetzt sind wir halt bei der Führungskraft und dem Team.

00:20:33: Das heißt da habe ich auch wieder unterschiedliche Individuen aber ich hab das Team als System.

00:20:39: Wie kann ich denn als Führungskraft erkennen dass mein Team gerade in der Belastung im roten Bereich ist.

00:20:49: Wie kann ich das erkennen?

00:20:50: Und was soll dich dann

00:20:51: tun?".

00:20:52: Also, ich glaube dass das oft schon viel früher erkennbar ist als man vielleicht im ersten Moment denkt also im Sinne von nur oft wird es ja vielleicht offensichtlich wenn man merkt die Leistungen geht runter Krankheitstage gehen hoch Die Leute fallen aus Was natürlich schon sehr starkes Indiz dafür ist und im besten Fall kommt es erst gar nicht dazu.

00:21:11: Ich glaube, es sind oft schon Dinge, die man vorher bemerkt, wo es auf jeden Fall wertvoll sein kann, mal näher hinzuschauen im Team.

00:21:17: Also zum Beispiel allein wenn sich die Lebendigkeit irgendwie verändert im Team wie die Leute Ideen einbringen mit welchem ilan Menschen irgendwie an Themen arbeiten.

00:21:25: Kommunikationsqualität ganz wichtig ne?

00:21:27: Wenn ich mich irgendwie zurückziehe in einer Belastung und der Überforderungen, wenn ich vielleicht im Austausch mit anderen wirklich... vielleicht auch hocheffizient noch bin.

00:21:35: Das heißt, meine Aufgaben sind komplett erledige über hundert Prozent und trotzdem mir aber gar nicht mehr den Raum gebe mich mit anderen auszutauschen oder im Fall von Konflikten vielleicht wenn man gar nicht in die tiefe Klärung geht oder auch konstruktive Reibereien oder sogar nicht mehr stattfinden sondern alles oberflächig bleibt.

00:21:54: auch an sowas glaube ich kann das sehr schnell sehen.

00:21:58: ist das Team irgendwie noch bereit Verantwortung zu übernehmen?

00:22:01: Klar auf der anderen Seite ganz offensichtlich natürlich auch, wenn ich die Rückmeldung bekomme und vielleicht auch mal regelmäßige Check-ins zu machen mit meinem Team.

00:22:07: Wo steht ihr denn gerade?

00:22:09: Oder auch mal in der Retrospektive zu gucken was ist denn im letzten Projekt irgendwie wie gelaufen und was sollten wir jetzt anders machen um eben auch nicht erst hinzugucken wenn man schon im roten Bereich ist sondern ganz stark auch einfach präventiv zu arbeiten und das ist auch etwas was mir in der Arbeit immer sehr wichtig ist so die Wichtigkeit von Prävention auszustellen Einmal mit Blick auf den einzelnen Menschen und aber auch mit Blick aus, wie erreichen wir unsere Ergebnisse?

00:22:37: Wie haben wir Planungssicherheit.

00:22:38: Auch da ist es absolut wichtig so drauf zu gucken.

00:22:42: Es ist gar nicht nur das Wohlfühlen was aus meiner Sicht eben auch wichtig ist, aber auch aus wirtschaftlicher Perspektive und Ausweisungsperspektive ist es ja total entscheidend.

00:22:51: Jetzt sehen wir hier dass Unternehmen eigentlich in der Dauerschleife von Transformationen sind.

00:22:57: Und dann wird es gerade gesagt, ja in der Retro drauf zu schauen.

00:23:01: Wie ist das uns dabei gegangen?

00:23:03: Wie sind wir miteinander umgegangen?

00:23:05: und da merke ich auch gerade in Projektteams die haben eigentlich gar keine Lust mehr darauf zu schauen und dann ist eine gewisse Müdigkeit zu spüren dass sie also entweder gar keine lust mehr haben zu reflektieren oder natürlich auch diese gesamten Thema der noch eine Veränderung, noch eine Änderung.

00:23:23: Gibt es noch ein Trafoteam und nochmal eine Veranderung?

00:23:26: Und eigentlich wissen wir ja muss das denn jetzt auch noch sein was wie kann man das denn verhindern?

00:23:33: oder wie kann Man eigentlich dieses Ja diesen Spruch das einzige was Konstant ist die ständige Veränderungen.

00:23:40: aber Wie kann man dass dann wirklich mal so reframe dass Es auch ja freudig angenommen wird?

00:23:46: ich glaube was in dem Kontext ganz wichtig ist erstmals die Sinnhaftigkeit zu verdeutlichen.

00:23:51: Also das wirklich auch bei den Menschen ankommt, warum ist diese Veränderung so ein Change, so ein Projekt jetzt wichtig für uns?

00:23:59: Ganz wichtig glaube ich auch Teilhabe und Gestaltungsräume zu schaffen.

00:24:03: also wenn ich selber das Gefühl habe ich kann eine Veränderungen mitgestalten in welchem Rahmen auch immer aber meine Perspektive wird gehört, meine Erfahrung wird mit einbezogen.

00:24:11: Ich glaube dass das auch wie so einer Veränderungsmüdigkeit ganz stark entgegenwirken kann.

00:24:16: dann glaube Auch wenn es kompletten Wandel gibt, eine gewisse Konstanz zu schaffen.

00:24:22: Indem in der Kommunikation zum Beispiel Transparenz zu schaffen, Raum für Zweifel, für Unsicherheiten zu schaffen und offenen Austausch zu schaffen auch sowas.

00:24:31: Also das muss sich ja nicht alles ändern.

00:24:33: also auch wenn sich vielleicht Prozesse ändern, wenn sich Rahmenbedingungen ändern aber gewisse Dinge können ja auch gleich bleiben und wenn man da auch eine gewissen Konstanz schafft ich glaube auch dass ist ganz wichtig auch aus Führungsperspektive um da so eine gewisse Orientierung eben auch zu ermöglichen und auch da wieder einen sicheren Rahmen zu schaffen, dass ich das Gefühl habe okay wenn ich das gefühlt hab wir laufen in die falsche Richtung.

00:24:53: Dass ich irgendwie ein Stück weit auch gehört werde, damit ich meine Meinung einbringen kann.

00:24:56: Und ich glaube auch ein wichtiger Faktor ist nicht komplett in einem Dauer-Change verloren zu gehen.

00:25:03: also auch nicht alle Themen sind gleich wichtig eine Priorisierung zu haben und Projekte die ich anfange eben auch im besten Fall sauber abzuschließen und auch eine Holungsphasen am besten Fall zu schaffen Wenn ich jetzt von einem ins, wo es möglich ist.

00:25:15: Aber wenn ich als von einem ans andere Change-Projekt irgendwie hasste und man hat das Gefühl irgendwie naja wir sind aber doch hier noch mit dem großen Thema eigentlich noch gar nicht so weit dass wir gut arbeiten können und dann starten wir schon mit drei neuen Themen.

00:25:28: also ich glaube auch da so ganzheitlich mal drauf zu gucken und in aufwände Orientierung vielleicht noch nicht immer möglich ist zumindest die klare Richtung zu haben und eine klare Transparenz für alle zu schaffen soweit es möglich.

00:25:38: er sich glaubt das können wichtige Hebel sein um dieser Veränderungsmöglichkeit entgegenzuwirken.

00:25:42: Ich weiß nicht, was vielleicht deine Erfahrung auch

00:25:46: ist?

00:25:47: In der Theorie sagen wir ja natürlich, wir haben Team-Entwicklungsphasen und dann gibt es gerade in der Projektorganisation noch das Adjoining also dieses hin zum nächsten Tag oder zur nächsten Projektephase bis zum nächsten Projekt.

00:26:02: Und dann wissen wir aber, genau wie du es gesagt hast.

00:26:04: Dass das eine Projekt ist noch nicht zu Ende?

00:26:06: Dann beginnt das nächste schon!

00:26:07: Wir haben keine Zeit zum Feiern und da nochmal irgendwie darüber zu reflektieren.

00:26:13: was haben wir daraus gelernt?

00:26:14: Was nehmen wir in dieses nächste Projekt mit?

00:26:16: Also ich erlebe es genauso wie du gerade beschrieben hast Und ich erlebe natürlich auch eine ganz große Vielfalt in den Organisationen.

00:26:24: Also jetzt nicht nur, dass wir sehr international zusammenarbeiten sondern auch das für ja sehr viele verschiedene Generationen zusammen arbeiten und da ist auch immer wieder so der Blick auf die anderen oder diese Andersarsigkeit.

00:26:40: und das ist meine Frage an dich Wie erlebst du denn Unterschiede zwischen den Generationen im Umgang mit Stress?

00:26:47: Siehst Du da einen Unterschied?

00:26:49: macht das einen Unterschied, ob ich jetzt ein Boomer bin oder ob ich ein Genset bin?

00:26:56: Also ich glaube und dann vielleicht auch so ein bisschen aus Coaching-Brille gesprochen.

00:27:00: Es ist immer schwierig Menschen dann komplett in Schubladen zum Beispiel gemäß ihrer Generation zu stecken.

00:27:05: Auch da sind wir wieder komplett bei dieser individuellen Wahrnehmung wie es auch bei Belastungen und Stress der Fall ist.

00:27:11: Gleichzeitig ist natürlich auch so eine Wahrnehmung von Stress natürlich immer gebunden an Rahmenbedingungen, die es gibt.

00:27:17: Und dann an die Frage wie bin ich sozialisiert?

00:27:19: und soweit spielt er natürlich immer ein Stück weit mit rein und in meine Bewertung irgendwie von der Situation.

00:27:28: dass da immer die Frage ist, also was wir zum Beispiel Eingangs besagt hatten.

00:27:31: Zum Beispiel kann es natürlich total hilfreich sein wenn man sagt naja vielleicht jüngere Generationen sprechen vielleicht noch offener über mentale Belastung oder ähnliches das sich so was in der Zeit entwickelt hat.

00:27:40: auf der anderen Seite vielleicht jemand aus einer älteren Generation der vielleicht schon viel länger in der Organisation ist ganz viele Berufserfahrungen gesammelt hat ordnet vielleicht auch, oder ja Ordnetssituationen vielleicht auch noch mal anders ein.

00:27:52: Also solche Dinge glaube ich schon dass die auch definitiv eine Auswirkung haben.

00:27:58: und trotzdem ist so ne Wahrnehmung natürlich immer total individuell.

00:28:02: also ich glaube da ist es schon wichtig auch immer individuell drauf zu gucken.

00:28:05: aber sicherlich kann man das Ding beobachten und ich glaube das kann auch ganz spannend sein.

00:28:07: und es kann auch total spannend sein wenn auch Menschen in dem Team ganz anderen Alters zusammenarbeiten Wie dynamisch so ein Austausch sein kann und wie viel man auch von da lernen kann.

00:28:17: Das finde ich auch immer in so Teamworkshops total schön zu sehen, wenn so unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

00:28:22: Egal nur ob es jetzt ein Alter geknüpft ist oder ihn nicht aber so... Ist eine spannende Frage auf jeden Fall.

00:28:29: Also als das immer wieder dieses situative individuelle Führen auch was gefragt wird.

00:28:34: Jetzt schaue ich gerade auf die Uhr und war die Zeit ist verflogen!

00:28:38: Aber lass uns noch mal einen Blick in die Zukunft werfen.

00:28:41: also wir haben Wenn wir uns in den vergangenen vier Jahren wieder im Jahr haben, wie müsste Arbeit aussehen damit du sagst?

00:28:50: Jetzt haben wir wirklich was gelernt.

00:28:52: Es hat sich wirklich etwas

00:28:53: verändert.".

00:28:55: Ich glaube zum einen das Thema Prävention hat einfach noch mehr an Bedeutung gewonnen.

00:29:01: Ich glaube dass das ein ganz entscheidender Hebel sein wird.

00:29:05: dann das Thema auf die Frage Arbeiten wir zusammen, also so was wie New Work nicht nur als Buzzword oder nicht nur zu verstehen.

00:29:12: Als Benefits oder so sondern wirklich noch mal einen Blick draufzuwerfen Was stärkt Teams in ihrer Zusammenarbeit?

00:29:18: Was sind wichtige Hebel?

00:29:19: Wie können wir richtige Arbeitsumgebungen schaffen?

00:29:22: und ich glaube es wird auch ganz wichtig sein Wenn man von so Diskussionen wie Lifestyle, Teilzeit zum Beispiel wegkommt und wirklich hinzu der Frage okay.

00:29:30: Wie schaffen wir wirklich Rahmenbedingungen?

00:29:32: Auch strukturelle Rahmenbedienung die genau positiv darauf hinwirken also wie Betreuung, wie Pflege uns so weiter.

00:29:39: Also wie schaffen wir eigentlich einen Rahmen damit verschiedene Lebensrealitäten sich auch wiederfinden in der Zusammenarbeit?

00:29:45: Ich glaube das wird auch ein ganz wichtiger Punkt sein Und das würde sie ja auch zeigen wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt und wie sich Rahmenbedingungen entwickeln.

00:29:53: Aber ich glaube, das wird ganz spannend sein zu sehen, wie das weitergeht so die Perspektive darauf.

00:30:00: Wir sind ja schon auf dem Weg also wir sind hier eigentlich immer auf einer Entwicklungsreise.

00:30:04: Welche Entwicklung macht denn heute Hoffnung dass wir da ankommen können?

00:30:09: Ich würde sagen Naja, Hoffnung ziehe ich schon ein Stück weit auch aus der Zusammenarbeit mit den Organisationen in denen ich in Projekten bin weil ich nämlich genau da sehe.

00:30:16: Da verändert sich Kultur, da verändert sich eine Haltung und auf in Phasen an denen es vielleicht Maruckeliger ist oder die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich vielleicht verändert haben.

00:30:25: das trotzdem... Ein Stück weit dieser Blick auf das Thema mentale Gesundheit, also das Thema Stress.

00:30:30: So ein bisschen aus der HR-Bubble rausgekommen ist und viel mehr im operativen Business auch gelandet ist.

00:30:36: Und ich finde so was gibt natürlich schon Hoffnung dass sich solche Themen in die richtige Richtung bewegen.

00:30:41: Sehr schön!

00:30:42: Gut, das ist ein

00:30:43: schöner

00:30:44: Schlusssatz.

00:30:44: sozusagen wenn ja die Zeit ist verflogen sag uns noch bitte nochmal Was lässt dich denn morgens so richtig freudig aus dem Bett hüpfen?

00:30:56: Deinem Rotor, deine Freude bei Love to Lead.

00:31:03: Ich hüpfe morgens freudig aus dem Welt wenn ich weiß ich tue etwas was mir Energie gibt am Tag und das kann privat sein ne?

00:31:09: Das kann sein ich verbringe irgendwie Zeit mit den Menschen die ich gerne habe geh' mit meinem Hund irgendwie an den See mach Sport mache was kreatives gehe auf Konzert Und beruflich würde ich sagen immer wenn ich weiss Ja, es steht was an, wo ich wirklich auch etwas für mich rausziehe.

00:31:23: Also ein schöner Workshop, ein toller Austausch und wenn ich das Gefühl habe irgendwie ein Stück weit auch was Sinnvolles zu tun.

00:31:30: also wenn ich aus dem Coaching irgendwie komme oder vielleicht ein paar Wochen später irgendwie dann wieder mit einer Coachee sprechen Und die Person sagt mir okay für mich hat sich jetzt irgendwie wirklich was verändert Ich hab eine neue Perspektive eingenommen.

00:31:41: Ich hab was angestoßen für mich.

00:31:43: Auch das gibt mir total viel Energie und auch das glaube ich.

00:31:45: was wo ich dann morgens sage Okay, ich hab richtig Lust irgendwie auf den Tag.

00:31:49: Ja, absolut.

00:31:50: Ein großes Dankeschön an dich auch an unsere Zuhörerinnen und Zuhöhre die uns jetzt bisher begleitet haben.

00:31:57: Und damit man mit dir auch Kontakt aufnehmen kann werden wir in den Shownot sozusagen deine Kontaktdaten verlinken und ganz sicherlich gibt's den einen oder andere die nochmal mit ihren Kontakt treten möchte.

00:32:10: ja nochmals ein großes großes Dankeschön und lasst uns diese Welt so gestalten dass sie freudiger ist und dass sie mehr Energie in der Arbeitswelt gibt.

00:32:20: Sehr schön, ja ich danke dir!

00:32:22: Schön hat Spaß mit dabei zu sein.

00:32:24: Danke dir!

00:32:35: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.

00:32:38: Du hast den Podcast Love to Leap für New York & New Leadership und für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört.

00:32:46: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast!

00:32:48: Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn Du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehltest.

00:32:55: Ja – und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine vom Sternebewertung.

00:33:01: Das hilft uns dabei Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist, Führungen zu lieben und einer Arbeitswelt zu schaffen, in der wir alle gerne

00:33:11: mitgestalten

00:33:11: möchten.".

00:33:12: Und tschüss bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.