#67 Barbara Wietasch: Die Stimme hinter dem Podcast Love to Lead: Alles begann mit einem Koffer
Shownotes
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00:00:12: Ja hallo, hier ist dein Podcast Love To Lead für New Work und New Leadership von Vitasch & Partner.
00:00:20: Wir haben uns schon seit vielen Jahren das Motto
00:00:24: Inspiring
00:00:24: Leaders and Organizations auf die Fahne geschrieben – und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation!
00:00:32: Ich bin Barbara Wietersch und freue mich dass du uns auch heute wieder deine Zeit und ein Ohr schenkst
00:00:54: Und ihr hört es vielleicht schon.
00:00:55: Es ist heute nicht die Stimme der lieben Barbara, denn ich habe heute die große Ehre, die Barbara selbst zu interviewen!
00:01:03: Ich habe ihr vor langer Zeit die Frage gestellt, hast du eigentlich schon mal ein Podcast gemacht an dem du dich selbst vorgestellt hast?
00:01:10: Wissen denn die Leute da draußen wer du bist?
00:01:12: und dann sagen sie sich nein, da bin ich auch gar nicht drauf gekommen.
00:01:17: Sie startet immer ganz klassisch, indem sie ihre Leute vorstellen.
00:01:20: Und ich möchte euch heute auch die liebe Barbara einmal ganz persönlich von ihrer Seite zeigen und euch vorstellen!
00:01:39: Sie begleitet seit sehr, sehr vielen Jahren Führungskräfte und Organisationen durch Transformation.
00:01:44: Und steht vor allem für die Form von Führungen, die klar menschlich und wirksam ist.
00:01:49: Barbara verbindet den strategischen Blick mit Tiefe, Humor und großer Leidenschaft für Entwicklung – von Topmanagement bis Learning Circus, Executive Coaching & Corporate Mentoring.
00:01:59: Liebe Barbara!
00:02:01: Gibt es irgendetwas was du nicht machst oder was ich vergessen habe?
00:02:09: Tolle Vorstellung, das ist irgendwie so ganz ungewohnt in meinem eigenen Podcast.
00:02:14: Liebe Rosa!
00:02:15: Das ist ja eigentlich auch die Fortsetzung von unserem eigenen Podcast wo ich dich interviewt habe also Rossa Fernandes Broschet als meine Interviewpartnerin heute und damals haben wir darüber gesprochen warum Gemification für Leadership so wichtig ist?
00:02:33: Ich glaube der Blumstrauß den du gerade vorgestellt hast von mir so bunt, so groß und manchmal denke ich mir ja vielleicht sollte man doch etwas eine oder andere loslassen.
00:02:43: Ja!
00:02:44: Und wir sind jetzt hier in meinem Podcast der ist... Der Podcast ist anderthalb Jahre alt und ich habe so viele spannende Leute einschließlich die in den Gesprächen, in den Interviews kennengelernt dass ich wirklich sage es ist für mich meine eigene Aus- und Weiterbildung gewesen zusätzlich zu all den anderen Sachen die ich gemerkt hab und es ist sowas von erfüllend und macht so viel Freude.
00:03:06: Vielen, vielen Dank, liebe Russe.
00:03:08: Dass du mich heute hier begleitest!
00:03:10: Was
00:03:10: für ein toller Blick von dir, dass du sagst dein eigener Podcast ist wie eine Aus- und Weiterbildung für dich?
00:03:15: Ich höre ja auch fleißig deinen Podcast.
00:03:17: gerade heute ist ja die Nicole Staudinger bei dir zu Gast gewesen.
00:03:21: Ja, genau.
00:03:22: Mein Podcast kommt ja immer am Donnerstag raus Und ich muss auch sagen Du schaffst es wirklich immer wieder eine spannende Mischung irgendwie in deinen Podcast einzuladen.
00:03:31: Ja, vielen Dank.
00:03:32: Es ist wirklich eine Freude das macht so gut!
00:03:34: Aber
00:03:35: ich bin mir sicher von dem allem was sich da jetzt so von mir gegeben habe was du alles kannst und machst.
00:03:41: da kann man ja sich kaum irgendwas behalten außer dass du wahnsinnig empathisch bist natürlich... Was sind denn die drei prägendste Meilensteine in deinem Leben
00:03:51: gewesen?
00:03:51: Also wir haben ja vorher überlegt wie heißt es in unserem Podcast und ich denke es begann alles mit einem Koffer wo Barbara ihre Schritte in die große Welt gemacht hat.
00:04:02: Das heißt, der erste Malenstein ist das zu meiner Konfirmation – ich war damals zwölf – mein Partnerunkel mir einen Koffer geschenkt hat und damit war aber gar nicht allen klar was sie ausgelöst haben.
00:04:14: Aber es begann mal eine große Reise-Lust!
00:04:16: Die begannen mit dem Chor nach England und dann habe ich ihn immer weiter gepackt.
00:04:21: Ich hab dann relativ früh eine Entsendung nach Madrid bekommen ursprünglich für drei Jahre und das war also für mich auch so dieser Blick in die andere Welt eine andere Sprache, eine andere Kultur.
00:04:35: Ich bin dann vierzehn Jahre hängen geblieben und habe dann als ich zurückkam nach Deutschland die Exportleitung für Spielwaren übernommen, bin da mit dem Musterkoffer um die Welt geflogen Also wiederum der Koffer für die Produkte aber auch mein eigener Koffe.
00:04:50: Und es ging dann aber auch weiter als konzultend immer wieder Ja, fast aus dem Koffer zu leben.
00:04:56: Und ich denke mal das war der erste Meilenstein.
00:04:59: Der zweite eine sehr traurige Begebenheit in unserer Familie war der Tod meiner Schwester und es hat also jeden anders ja eigentlich verändert.
00:05:10: was für mich dann wichtig war.
00:05:11: Ich hatte das Gefühl ich muss jetzt für zwei Leben.
00:05:14: Dann waren sie nicht Gas gegeben, ich mach's glaube immer noch.
00:05:16: Manche Menschen sind dann überrascht wie viel da bei mir auf dem Tisch ist Und das ist auch eine neue Erfahrung, eine neue Art zu leben gewesen.
00:05:28: Also ich würde auch sagen manchmal war es vorher nachher.
00:05:31: also das ist so ein ganz wesentlicher Meilenstein und dann bin ich irgendwann ganz bewusst nach Wien gezogen habe mich hier selbstständig gemacht was du gesagt hast als als Coach, als Organisationsentwicklerin ans Konzulten, Sparringpartnerin für Führungskräfte.
00:05:48: Für Eigentümer, für Topmanager und immer wieder in neuen Locations.
00:05:53: und wieder das Thema mit dem Koffer!
00:05:56: Mit neuen Menschen, Austauschreisen lernen.
00:05:58: ja ich denke das sind so die Meilensteine, die immer wieder wie so der roten Fahrrad sich auch weiter durchgewiebt haben in meinem Leben.
00:06:07: Wow, das ist natürlich eine ganze Bandbreite.
00:06:09: und die spannende Frage.
00:06:11: Hast du den Koffer heute noch?
00:06:12: Nein, den habe ich nicht mehr.
00:06:17: Der hatte damals keine Räder!
00:06:18: Ich glaube damit würde ich heute sehr auffallen wenn ich das wirklich vom Gepäckband nehmen würde.
00:06:24: Aber ich weiß doch genau wie aus.
00:06:27: Ja aber schöne Geschichte und vor allem auch das was sich daraus entwickelt hat.
00:06:30: und alles begann mit einem Koffern.
00:06:32: Das ist wirklich ein ganz schöner Titel.
00:06:37: Jetzt hast du Meilensteine.
00:06:39: Du hast wirklich einiges erlebt, du lernst immer wieder neue Menschen kennen.
00:06:43: aber was sagen andere Menschen über dich?
00:06:45: Wer bist du jenseits von Titel und deiner Visitenkarte?
00:06:48: Ich denke, was mir immer wichtig war ist das Thema Entwicklung.
00:06:53: sprich eine Lehrerin Aber heute würde ich eher sagen Menschen dahin zu führen dass sie sich selber weiterentwickeln wollen also einen Anstoß zu geben etwas ins Rollen zu bringen.
00:07:05: Und ich denke, dieses Thema Entwicklung, ob das Persönlichkeits-Entwicklung, ob der Führungskräfte-Entwickelung, Teamentwicklung oder Organisationsentwicklungen ist.
00:07:13: Ich glaube, dieses Bild von da entwickelt sich etwas.
00:07:16: Da entsteht etwas was da war aber noch nicht so gestalt genommen hat.
00:07:20: Das ist heute etwas, was mir besonders wichtig ist.
00:07:24: Manchmal bin ich auch ein bisschen wie eine Lehrerin.
00:07:27: Ich gebe es nicht wirklich Noten.
00:07:29: Aber ich lege schon mal ganz gerne den Finger in die Wunden Meistens mit Humor, meistens mit so einer Til-Ollen-Spiegelhaltung.
00:07:40: So nach dem Motto ich hätte hier ein Spiegel, magst du da mal reinschauen?
00:07:44: Und das ist mir sehr wichtig die Sache nicht nur schön einzupacken und sondern auch wirklich Dinge zu benennen und zu sagen, auch wenn es nicht ganz so einfach ist.
00:07:54: aber das ist so was mich ausmacht.
00:07:56: und hier in Österreich kann ich dann sagen ja das ist, ihr wisst ja ich bin Deutsche!
00:08:00: Da is man schon mal bisschen direkt
00:08:03: Die deutsche Freundlichkeit, also ich nehme mit oder fasse zusammen.
00:08:09: Du hast ja wirklich echt eine große Freude am Lernen aber auch am Wissenvermitteln.
00:08:14: Genau das ist wirklich so.
00:08:15: deine Passion und das wofür du stehst und egal auf welcher Augehöhe in welcher Ebene du bist dem gewachsen und nimmst dich dem an und für dich gibt es mehr Lösungen als Probleme.
00:08:28: Genau, ich glaube das ist auch das was uns verbindet.
00:08:30: So eine Leidenschaft fürs Empoweren von
00:08:33: anderen.
00:08:34: Ja schön und du sagst hast ne Ausbildung als Lehrerin gemacht?
00:08:38: Du warst in nem Ausland!
00:08:41: Du war im Chor also du hast ja wirklich richtig
00:08:44: viel gemacht.
00:08:45: Was ist so der rote Faden außer der Mensch den du schon immer so in den Mittelpunkt gestellt hast bei dir?
00:08:51: Ich denke ein Thema ist auch Wühne Dieses mit dem Bild.
00:08:55: Ich bin im Chor, auch gerne in der ersten Reihe habe dann Solo gesungen und das mit der Lehrerin steht man ja auch vor einer Gruppe oder von einer Schulklasse.
00:09:05: als Trainerin Konzalten Auch als Facilitator stehe ich halt vor einer gruppe.
00:09:10: Das heißt also dieses Gefühl Ja eben auch durch dieses ich stehe auf etwas zu bewirken und du hast gesagt mir ist trotzdem wichtig die Augenhöhe.
00:09:20: Es geht ja nicht, dass ich damit einmal denke Ich bin was wichtigeres sondern es ist so dieser Mut auch diese Bühne einzunehmen Und aber auch zu ermutigen diese bühne einzunehmen.
00:09:31: und das ist natürlich für vieles wo ich halt in Führungskräfte Entwicklung oder gerade was das thema leadership und der podcast heißt ja love to lead.
00:09:40: Das heißt es geht ja darum Führung wirklich auch zu lieben und nicht nur mutig zu sein, sondern auch Freude daran.
00:09:47: Und das ist etwas wo ich ganz ganz überzeugt bin dass wir das auf der einen Seite vorleben aber auf der anderen Seite aber auch empowern ja ermutigen es wirklich auch zum tun Ja, und das ist egal in welcher Rolle ich unterwegs bin.
00:10:03: Und du weißt das ja auch?
00:10:04: Du hast ja auch unterschiedliche Rollen.
00:10:06: Du stehst auch auf der Bühne!
00:10:07: Du bist Teamleiterin, du bist Podcasterin... also in vielen Dingen auch unterwegs und diese Bühnen einzunehmen oder zu ermutigen die Bühner einzunehmen.
00:10:18: Das ist ja das wo wir in Menschen etwas bewirken können und auch zu zeigen wie man selber wirksam werden kann.
00:10:27: Das ist so ein bisschen unser Lohn, oder?
00:10:28: Wenn wir dann sehen.
00:10:30: Die
00:10:30: Menschen die wir begleitet haben ich sag immer Flügel bekommen ja gerade Ich kenne das grade ich habe immer viele auszubildenden auch bei uns in der Abteilung und ich freu mich dann immer wenn man sieht sie gehen in die nächste Abteilungen haben sich entwickelt.
00:10:42: Du hast mir meine nächste frage schon fast ein bisschen vorweggenommen was fasziniert dich an Führung?
00:10:46: ne?
00:10:46: Hast du ganz viel dazu sagt möchtest noch etwas ergänzen?
00:10:50: Ja was fassiniert nicht daran auf der einen seite die die Rolle, die Führung hat.
00:10:55: Also wir sind ja dann in einer Hebelwirkung.
00:10:58: Wir bewirken etwas und beeinflussen.
00:11:03: Wir leben vor und daher ist natürlich diese Freude an der Führungen so wichtig!
00:11:09: Und ich denke wie viele Situationen ist es denn wo wir Führer übernehmen?
00:11:14: Selbst in der Selbstführung?
00:11:16: auch da ist das dieses Ja Ich führe mich selbst und auch daran muss sich Freude haben Und ich glaube, das ist es was ja, was ich gerne weitergeben möchte in allen Begegnungen mit Leadership.
00:11:30: Schön!
00:11:31: Ja also ich nehme wahr du nimmst auf jeden Fall die Verantwortung zu dir und gehst auch gerne voran und machst anderen Mut.
00:11:39: Das ist eine ganz tolle Sache.
00:11:41: Und du sprichst aber auch in der Vorbereitung, hast du so ein bisschen darüber gesprochen von jetzt aktuell der Situation Führung und Transformation in der Gesellschaft.
00:11:50: Was meinst du da konkret?
00:11:53: Also wir kommen ja aus der Zeit traditionelle Führungen, so habe ich zumindestens Führungs selber erlebt Und dann steht man und denkt sich nie, also so will es ja auf gar keinen Fall.
00:12:02: Dann haben wir jetzt so diesen Weg über laterale Führung, agile Führungen... Wir sind in der Transformation, wir gestalten Veränderungen und Changeprozesse.
00:12:12: Also ich meine damit sicherlich nicht nur ein paar schicke Begriffe sondern auch keine bunten Post-its denn dann bleibt ja doch alles beim Alten wenn wir da nur bisschen Kosmetik drauf setzen.
00:12:24: Für mich heißt das wirklich ganz anders hinzuschauen und das Thema ist ja Mehr und mehr die Zusammenarbeit.
00:12:31: Wir haben in unserem Vorsprich noch gesagt, wir brauchen mehr und mehr gute Communities.
00:12:38: Wir brauchen mehr dieses kollaborative Führung aber vor allen Dingen auch dieses ermöglichen von Zusammenarbeit, die Verantwortung zu übernehmen gut zu kommunizieren und aber auch lernen immer wieder schmackhaft zu machen.
00:12:55: Und manchmal müssen wir zeigen wie man lernen lernt und Führung ganz stark auch in eine strategische Rolle begeben.
00:13:03: Das heißt, wir sind nicht da um Dinge einfach zu übersetzen und Aufgaben zu verteilen sondern eben auch zu kommunizieren.
00:13:12: wo richtet sich die Organisation hin?
00:13:15: Was sind die Werte, was ist die... das sind die nächsten Schritte.
00:13:19: Und ich glaube gerade jetzt in der Zeit wo es so schwierig da draußen ist, weil wir manchmal nicht wissen oh was ist gerade jetzt passiert von gestern auf heute?
00:13:27: Wir sind in der Vuka-Zeit unterwegs.
00:13:30: also Es ist vulnerabel!
00:13:32: Es ist unsicheres!
00:13:33: Es is komplexes!
00:13:36: Das heißt als Führungskräfte habe ich noch mehr Dinge, die ich beachten muss angefangen bei mir selber um das dann praktisch in die Wirksamkeit, in der Teamführung zu bringen.
00:13:48: Und das ist eigentlich das wo wir heute hingehen müssen.
00:13:53: Du hast jetzt eben was Wichtiges angesprochen, kollaboratives Lernen und ich weiß du machst auch Learning-Service, magst du dazu ein bisschen etwas erzählen?
00:14:00: Ja
00:14:01: also für mich würde ich sagen wie sieht denn die Zukunft des Lernens aus?
00:14:05: und wir haben natürlich beginnt mit der Brille der Lehrerin da ging es um Wissensvermittlung immer jemand, der etwas mehr wusste und das dann weitergegeben hat.
00:14:15: So ist halt Schule und so ist auch Universität.
00:14:20: Aber ich glaube in dem Moment wo wir in einer Lernreife oder in einer Reife angekommen sind, wo wir voneinander lernen müssen – wo wir gar nicht genau sagen können auf welches Seminar oder welche Fortbildung passt denn gerade jetzt zu der Person?
00:14:38: Da glaube ich, dass diese Learning Circle, wo halt kleine Gruppen sich zusammenfinden von vier bis fünf Personen, jede ein eigenes Ziel hat um dann praktisch sich gemeinsam in dem Lernprozess zu unterstützen.
00:14:53: Und das eben über eine gewisse Zeit mit einem fixen Rhythmus, ja mit einer klaren Struktur.
00:15:00: Wo wir wirklich sagen da beginnen wir bleiben immer bei dem Thema wie kann ich heute KI lernen in einer Organisation und KI, ich glaube da gibt es keine Organisation die heute sagt oh nee das wollen wir gar nicht lernen sondern wie schaffe ich tatsächlich dass sich alle unterschiedlichen Flughöhen auch abholen kann?
00:15:18: um gemeinsam in der Organisation an den eigenen Themen ein Lernreisen aufzusetzen, wo die kleinen Gruppen miteinander lernen.
00:15:28: Wo ich eventuell das Ganze noch mal miteinander verknüpfe so dass praktisch ein größerer Austausch stattfindet.
00:15:34: aber für Organisationen halte ich gerade dieses Circle Learning für absolut wichtig und wirklich die Zukunft des Lernens für die Organisation zu sichern.
00:15:45: Okay, und du kommst dann in die Organisation und unterstützt dann?
00:15:50: Auf der einen Seite habe ich gemeinsam mit einer Professorin der Fachhochschule in Kärnten im vergangenen Jahr ein Workshop-Format entwickelt.
00:15:57: Dort lernten Personalverantwortliche und Organisationsentwickler wie sie Learning Circles als wirksames Lern- und Entwicklungsformat in ihrer eigenen Organisation etablieren können.
00:16:10: Da arbeiten wir gemeinsam an der Vorgehensweise an der Prozessarchitektur und erarbeiten die notwendigen Rahmenbedingungen, damit das Konzept nachhaltig und passgenau im Unternehmen vereinbart wird.
00:16:25: Auf der anderen Seite begleite ich Organisationen auch direkt als externe Expertin bei der Einführung von Learning Circuits.
00:16:34: dabei unterstütze ich unter anderem ja bei der Gestaltung des Prozesses, bei der Zusammensetzung der Gruppen bei den Themen, bei dem Matching der Teilnehmenden sowie bei der Gestaltung der gesamten Lernreise.
00:16:49: Und dabei ist ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor die interne Kommunikation.
00:16:54: Wie schaffen wir die Sichtbarkeit?
00:16:57: Wie gewinnen wir Vorbilder und Multiplikatoren aus der Organisation?
00:17:01: Und vor allen Dingen wie sorgen wir dafür dass die Circles kontinuierlich mit relevanten Themen aus dem Unternehmensalltag angereichert werden?
00:17:12: Ja.
00:17:12: Und so entstehen ganz lebendige Lernräume, in denen Wissen geteilt Perspektiven erweitert und konkrete Herausforderungen aus der Organisation gemeinsam bearbeitet und vor allen Dingen gemeinsam gelernt werden kann – also jetzt nicht nur eine Wissensvermittlung sondern auch eine gegenseitige Unterstützung um das Lernen in die Organisation zu tragen.
00:17:38: Okay!
00:17:39: Das ist ja... Echt toll eigentlich, also wahnsinnig modisch und auch zukunftsorientiert.
00:17:45: Was unterscheidet dich da jetzt von den anderen die man sonst auch in die Organisation holen kann?
00:17:49: Also ich kenne tatsächlich noch nicht so viele die Circle Learning begleiten.
00:17:53: Du bist sicherlich alleinstellungsmerkmal oder bist auch unik in der Geschichte aber es gibt ja trotzdem auch andere Ansätze.
00:18:00: und warum sagst du, warum sollte man sich für dich entscheiden?
00:18:04: Ja, warum sollte man sich Für mich entscheiden wenn es um Circle Learning geht?
00:18:10: Zum einen, weil ich das Thema schon sehr lange begleite.
00:18:13: Ich bin seit vielen Jahren als zertifizierte Working Out Loud Coach im Deutsch- und Spanischsprachigenraum unterwegs.
00:18:21: Working out loud war einer der ersten Ansätze die gezeigt haben wie Lernen, Vernetzung und persönliche Entwicklung in kleinen selbstorganisierten Gruppen gestaltet werden kann.
00:18:33: Deshalb kenne ich die Prinzipien aus der Praxis und nicht nur aus der Theorie.
00:18:43: Zum anderen habe ich gemeinsam mit der Technischen Hochschule Erschaffenburg eine eigene Lernreise zum Thema New Work Mindset entwickelt, dabei haben wir ganz bewusst zwei Perspektiven berücksichtigt – eine zwölfwöchige Lernweisende für Mitarbeitende und ergänzen vier weitere Module für Führungskräfte, denn beide Zielgruppen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen und benötigen jeweils passende Lernimpulse.
00:19:12: Diese Lernreise sind nicht am Reisbrett entstanden sondern wurden in verschiedenen Organisationen pilotiert und erfolgreich umgesetzt und dadurch weiß ich sehr genau worauf es ankommt damit Learning Circles nicht nur eine gute Idee bleiben sondern tatsächlich Wirkung entfalten.
00:19:31: Was mich zusätzlich auszeichnet, ich komme ursprünglich aus Personal- und Organisationsentwicklung.
00:19:38: Und seit mehr als zwanzig Jahren begleite ich Führungskräfte, Teams und Organisationen in Veränderungsprozessen.
00:19:46: Ich kenne die klassischen Lernformate, Trainings-, Entwicklungsprogramme sehr gut!
00:19:53: Deshalb sehe ich auch den Unterschied Viele Weiterbildungsangebote werden eingekauft.
00:19:59: Sie können hervorragend sein, kommen aber von außen.
00:20:03: Die Inhalte werden vermittelt und anschließend hofft man dass etwas davon im Alltag ankommt.
00:20:09: Bei Learning Circles funktioniert das anders.
00:20:12: Hier entsteht Lernen aus den Erfahrungen Fragen und Herausforderung der Teilnehmenden selbst.
00:20:19: Das Wissen wird nicht konsumiert sondern gemeinsam erarbeitet.
00:20:23: Und genau deshalb findet der Transfer nicht erst nach dem Lernen statt, er beginnt bereits währenddessen.
00:20:31: Also wenn jemand beispielsweise eine konkrete Herausforderung aus ihrem eigenen Team einkriegt dann entsteht direkt daraus neue Perspektiven Ideen und auch Lösungsansätze.
00:20:45: diese werden dann ausprobiert reflektiert und wieder in die Gruppe zurückgetragen sowie Lernenteil des Arbeitsalltags.
00:20:54: Und für mich ist das eines der größten Vorteile von Learning Circles, es stärkt die Fähigkeit einer Organisation aus sich selbst heraus zu lernen und Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Entwicklung, unterstützen sich gegenseitig und bauen Netzwerke auf, die weit über die Lernreise hinauswirken.
00:21:14: Deshalb sehe ich Learning Circles nicht einfach als weiteres Lernformat.
00:21:20: Für mich ist es ein Weg eine lernende Organisation zu entwickeln, wo du sagen Schritt für Schritt, Circle für Circle.
00:21:28: Hansin, also Hilfe zur Selbsthilfe ist das quasi.
00:21:32: und was ich auch so steigchen lassen finde...
00:21:34: Genau!
00:21:34: Und da kann ich sie ja ganz alleine.
00:21:37: Das ist
00:21:37: das ja direkt auch Anklang findet im Unternehmen und dass es dann nicht noch eine Transformation braucht?
00:21:42: Das ist wirklich glaube ich der entscheidende Unterschied in der Geschichte.
00:21:46: Jetzt hast du gesagt, man sieht den Erfolg sofort.
00:21:49: Und früher hat man ja immer irgendwie so die Mitarbeiterzufriedenheit ganz klassisch gemessen und heute sprich man aber auch viel vom Engagement der Mitarbeiter.
00:21:57: was glaubst du?
00:21:57: Was hat sich da verändert?
00:21:58: jetzt bist du schon lange dabei hast sicherlich schon einiges gesehen.
00:22:02: was sagst du?
00:22:03: das ist anders geworden in einigen Jahren
00:22:06: also auch das begleite ich ja bei einem meiner Kunden oder bei verschiedenen Kunden dass wir halt Mitarbeiter Zufriedenheitserhebungen eingeführt haben.
00:22:15: Also für dich Fragebögen aufgesetzt, um zu schauen wie zufrieden ist es denn gerade jetzt und was braucht das dann?
00:22:22: Und häufig passiert's dann tatsächlich dass das zwar befragt wird und dann vielleicht auch nochmal das Ergebnis vorgestellt wird und es geht immer um die Zufredenheit und Zufrehenheit ist so ein bisschen.
00:22:32: ja ja das passt hier schon!
00:22:34: Wenn ich aber wirklich sage wir engagiert sind in unseren Mitarbeiter schrillen ja die Alarmglocken, wenn wir uns die Gallo-Studie anschauen.
00:22:43: Wo wir sehen das nur ein ganz kleiner Teil der Mitarbeitenden.
00:22:47: Ich glaube es geht inzwischen soweit drunter dass es nur noch fünfzehn Prozent sind wirklich engagiert sind und um so wichtiger ist es für die Organisation wirklich engagierte Mitarbeiter zu haben.
00:22:59: Das heißt wenn ich sehe da ist jemand wirklich voll engagiert dann muss sich natürlich mich fragen wie schaffe dieses genau noch auszuweiten.
00:23:10: Was brauchen denn all die anderen, sagen wir mal, wenn es dann um eighty-fünf Prozent sind?
00:23:15: Noch damit sie bleiben, damit sie mit ihrer vollen Kraft, mit ihren ganzen Ideen, mit ihrem ganzen Potenzialen wirklich sich einbringen können und mitgestalten, mitwirken gesehen werden, ja geschätzt werden für das was Sie tun, für das, was Sie können, um sich wirklich zugehörig zu führen.
00:23:35: Klasse!
00:23:37: Ich...
00:23:38: Schweifst so ein bisschen ab.
00:23:39: An meinem Namen hört man es ja, ich habe auch spanische Wurzeln und du hast gesagt, du hast in Spanien gelebt!
00:23:44: Wie ist denn da der Unterschied von Spanier zu Deutschland oder jetzt Österreich wo du jetzt in deiner Wahlheimat lebst?
00:23:52: Was hat dich da geprägt und was hast du damit genommen?
00:23:55: Ja, jetzt muss ich mal sagen... Ich bin nach Spanian gegangen und das war wirklich damals diese Umbruchphase.
00:24:01: also man hat gesagt Lamo Vida heute würde man wahrscheinlich sagen ist eine gesellschaftliche Transformation gewesen.
00:24:06: Das hat mich sehr, sehr früh erwischt.
00:24:08: Also auch in Form von Führung, was ist so eine Lebenseinstellung?
00:24:15: Und für mich war es damals sehr wichtig zu sehen, dass es zudem, was ich aus Deutschland kannte und eigentlich wollte ich ins Ausland gehen oder ich wollte in ein englischsprachiges Ausland.
00:24:25: Spanien ist mir dann passiert sowie Österreich auch passiert ist.
00:24:30: Es hat mich geprägt im Sinne Das sehen wir ja heute auch.
00:24:35: Es ist eher diese Lebensfreude spürbar, ob sie wirklich da ist... Aber es ist so diese Lebens Freude und ich glaube, ich habe dann wirklich gelernt zu improvisieren.
00:24:46: aber ich hab gemerkt dass das Miteinander, das Zwischenmenschliche dieses Wir machen etwas Diese Aufbruchsstimmung, dass die für mich in Spanien ganz besonders spürba war Und mich auch geprägt hat.
00:24:59: Und ich bin dann nach Deutschland zurück und hatte für mich was von Bruch, wo ich gedacht habe auch hier ist alles schon fertig.
00:25:07: Ich möchte jetzt abends noch etwas lernen wir haben noch was aufzuholen sondern es war eigentlich schon so etwas... Wir sind eigentlich sehr satt und es ist alles da.
00:25:16: und ja und das ist alle sehr geordnet und geregelt und ich muss sagen es hat mich auch ein bisschen gelangweilt an.
00:25:23: und dann ist mir halt Österreich passiert alle drei Kulturen schaue, dann ist für mich Österreich so in der Mitte von den drei Ländern.
00:25:33: Das heißt also Spanien ist immer noch dieses sehr engagierte, lebendige, vielleicht auch ein bisschen improvisierte.
00:25:44: Auf der anderen Seite haben wir Deutsche und Österreich ist auch so, wo man sagen will ab wie viel was geht immer.
00:25:52: Schön!
00:25:53: Fühlst du dich denn heimisch inzwischen in Österreich?
00:25:57: Ich komme wieder auf die Metapher mit dem Koffer zurück.
00:26:00: Also ich fühle mich eigentlich immer da
00:26:03: heimisch,
00:26:04: wo auch mein Koffa ist und mein Kaffee heißt der Koffe ist angekommen wenn viele Sachen rundherum passen also wenn die Menschen passen ja wenn die Schwingung passt die Stimmung passt.
00:26:16: also das ist eigentlich dass und ich habe so oft meinen koffer aufgemacht in dieser welt abgedacht hier könnte ich bleiben und es könnte florida sein.
00:26:23: Das war Shanghai Madrid auf jeden Fall.
00:26:27: Es geht sehr, sehr schnell.
00:26:28: Sagt heute wenn ich in Italien bin, mache in Mainland meinen Koffer auf den Achsanklich ganz nett hier!
00:26:33: Also ich bin nicht immer mit einem Fuß weg aber ich könnte auch sehr leicht füßig woanders sein.
00:26:40: Also es muss schon so dieses Zwischenmenschliche und dieses Umfeld, das muss passen.
00:26:45: Aber es kann auch woanders sein.
00:26:46: Spannend!
00:26:47: Ich glaube diese Flexibilität im Kopf macht es ja auch aus gerade in der Branche, wo du unterwegs bist weil man sich immer wieder auf neue Aufträge beeinstellt oder mit anderen Menschen zusammenarbeitet.
00:26:59: Es ist
00:26:59: dir dann in dieser Zusammenarbeit mit den Führungskräften besonders wichtig?
00:27:03: Ja, das Wichtigste für mich ist Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Authentizität.
00:27:10: Ich glaube, echter Entwicklung kann nur da stattfinden wo Menschen bereit sind offen auf ihre Situation zu schauen.
00:27:17: Und gleichzeitig richte ich den Blick immer nach vorne.
00:27:20: mich interessiert viel mehr die Frage was ist möglich als die Frage warum geht etwas nicht?
00:27:26: Natürlich müssen wir verstehen wo das Problem liegt.
00:27:29: Das habe ich auch in meiner Ausbildung im Coaching und in NLP gelernt aber wir bleiben dort nicht stehen.
00:27:36: Mich interessiert vor allem Was ist der nächste Schritt?
00:27:39: Welche Möglichkeiten gibt es, welche Ressourcen sind vielleicht schon da und wie können wir daraus eine Lösung basteln.
00:27:47: Deshalb arbeite ich sehr lösungsorientiert nicht weil Probleme unwichtig werden sondern weil ich überzeugt bin dass Menschen wachsen wenn sie ihre Handlungsmöglichkeiten erkennen.
00:27:59: das gilt für Führungskräfte ganz genauso wie für Mitarbeiter oder auch jemanden im Coaching.
00:28:08: Also ist ja wirklich eine ganze Menge, die du da auch mitbringst.
00:28:11: Auch an Erfahrung.
00:28:12: und was dürfen denn die Menschen von dir erwarten wenn sie zusammenarbeiten außer diese Flexibilität und dieses Improvisationstalent?
00:28:20: Sie dürfen erwarten dass ich ehrlich bin wertschätzend aber ehrlich.
00:28:26: Ich bringe gerne Erfahrungen, Ideen oder Perspektiven ein.
00:28:30: Aber nicht nach der Mode so musst du das machen eher wie eine Stewardess mit dem Tablet.
00:28:35: Ich habe ja ein paar Angebote für dich.
00:28:37: Du kannst zugreifen!
00:28:38: Du kannst aber auch etwas anderes wählen.
00:28:41: und außerdem dürfen die Menschen erwarten dass ich ihnen manchmal einen Spiegel vorhalte.
00:28:46: Nicht mit dem Holzhammer sondern eher mit einem feinen Pinsel oder mit deinem Spitzenbändchen.
00:28:52: klar und direkt Aber immer mit Respekt und dem Ziel, wirklich Entwicklung möglich zu machen.
00:28:59: Und Sie dürfen erwarten, dass wir nach vorne schauen – das wir nicht in Problemen stecken bleiben sondern gemeinsam Wege finden!
00:29:09: Ich glaube Klarheit, Lösungsorientierung und Eigenverantwortung sind ganz wichtige Voraussetzungen für Wirksameführung und erfolgreiche Zusammenarbeit.
00:29:23: Also wer mit dir zusammenarbeitet, der macht echte Fortschritte.
00:29:26: Das höre ich schon raus!
00:29:28: Dein Podcast ist ein Love to Lead und das ist auch das.
00:29:31: also du übernimmst Verantwortung, du gehst nach vorne, du bist lösungsorientiert Du bist flexibel, stellts dich gerne auf neue Situationen ein.
00:29:41: Und dann auch noch dieser Podcast Love To Lead.
00:29:44: Reicht es nicht mit den Organisationen zusammenzuarbeiten?
00:29:48: Du hast immer noch einen Projekt irgendwo im Koffer
00:29:51: Genau.
00:29:53: Okay, und der Podcast?
00:29:55: Wie ist der entstanden?
00:29:56: Also wie kam es dazu?
00:29:58: Ja!
00:29:59: Wie kam es zu dem Podcast?
00:30:00: also auf der einen Seite du weißt meine eigene Lust auf Bühne das ist eines ich rede gerne Es ist etwas wo ich weiß Ich kann aber auch sehr gut interviewen.
00:30:12: Das heißt ich kann anderen auch die Bühnen geben.
00:30:16: Die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Führungskräften hat mir vor zwei, drei Jahren vielleicht auch schon länger gezeigt dass die Lustführung zu übernehmen immer mehr runtergegangen ist.
00:30:29: Das heißt also viele Experten und Expertinnen haben wir dann gesagt weißt du das menschelt mir zu sehr und eigentlich ich glaube ich mag lieber wieder meine expertenrolle einnehmen.
00:30:39: was heißt dieses team diese verantwortung für die anderen?
00:30:43: das mag ich gar nicht unbedingt.
00:30:45: und da habe ich gemerkt es geht wirklich.
00:30:48: Ja, diese Lust auf Führung und dieses wie kann ich denn überhaupt dieser?
00:30:52: Wie sollte ich dann die Verantwortung übernehmen wenn ich dann in dieser Sandwich-Position bin.
00:30:56: Das hat doch irgendwie keinen Bock drauf.
00:30:59: Und daran habe ich gedacht es ist so schade weil so viele wichtige und gut ausgebildete Menschen aber auch mit diesem Herz für andere und aber auch Mit der Fähigkeit Führungen zu übernehmen ob das jetzt laterale Führer ist Ja, ob das wirklich kollegiale Führung ist.
00:31:18: Wie immer wir das benennen oder selbst wenn es darum geht auch mal zu sagen hier ich muss jetzt mal auch eine Ansage machen Das ist doch wirklich etwas so wichtiges und wertvolles Und daher ist die Idee entstanden Love to lead für New Work und New Leadership zu übernehmen.
00:31:34: Große
00:31:35: Klasse finde ich toll.
00:31:36: also gerade ja heute man hört es ja immer wieder in den Studien dass die Leute wirklich die Lust daran verlieren Führungskraft zu werden.
00:31:45: Es braucht wirklich Führungskräfte mit Empathie, mit Klarheit und ich finde das toll was du da alles machst.
00:31:52: Wenn Du das jetzt auf einen Satz reduzieren solltest, Führungen?
00:31:55: Was ist das für Dich?
00:31:57: Das ist nicht so ganz einfach aber ich versuch's mal!
00:32:01: Ich glaube für mich ist gute Führerung die Bedingung schafft damit Menschen Verantwortung übernehmen lernen, wachsen und gemeinsam erfolgreich sein können.
00:32:16: Und würdest du überhaupten in der heutigen Situation, wo es ja wirklich auch wirtschaftlich den einen oder anderen Unternehmen vielleicht an den Kragen geht?
00:32:24: Oder einfach die Situation nicht mehr.
00:32:26: Die ist wie wir sie gewohnt waren, dass sich die Führung wieder verändert?
00:32:31: Wir haben das ja bereits während der Pandemie gesehen durch Homeoffice, Hybride Zusammenarbeit und neue Arbeitsformen.
00:32:39: Waren Führungskräfte plötzlich viel weniger sichtbar.
00:32:42: Führungen musste neu gedacht werden Und gleichzeitig beobachten wir heute in vielen Organisationen eine weitere Veränderung.
00:32:51: In den letzten Jahren haben wir viel über laterale Führung, kollegiale Zusammenarbeit und auch beim Modell wie shared leader shift gesprochen also darüber Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und Führungen dort stattfinden zu lassen wo gerade die größte Kompetenz vorhanden ist.
00:33:08: und aktuell sehe ich jedoch in vielen Unternehmen auch ein Gegentrend.
00:33:14: Organisationen stehen unter hohem wirtschaftlichen Druck, Strukturen werden verschlankt und Führungsspannen größer.
00:33:21: Dadurch verändert sich auch die Rolle der Führungskraft.
00:33:24: Und die Gefahr dabei ist dass Führungen wieder stärker transaktional wird also Ziele erreichen Aufgaben verteilen Ergebnisse kontrollieren.
00:33:33: das ist zwar wichtig greift aber aus meiner Sicht viel zu kurz.
00:33:39: und gerade in Zeiten von Unsicherheit Veränderungen und Fachkräftemange brauchen wir heute Führungskräfte, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Menschen entwickeln.
00:33:51: Wir reden über psychologische Sicherheit um Engagement zu bekommen.
00:33:55: Die Frage ist also nicht ob sich Führungsverändert.
00:33:59: das tut sie ständig?
00:34:00: Die eigentliche Frage ist in welche Richtung wollen wir sie verhindern und gestalten?
00:34:05: Und ich wünsche mir dass wir dabei den Menschen nie aus dem Blick verlieren.
00:34:14: Ja, es ist eine spannende Wahrnehmung.
00:34:15: viele greifen ja gerade in der Zeit wo's vielleicht dann auch nochmal anspruchsvoller wird oder hektischer wird auf bekannte Dinge zurück und sind dann vielleicht nicht so an Entwicklung interessiert.
00:34:28: Du hast aber jetzt schon über vierzig Jahre Führung erlebt.
00:34:32: Damals, als du gestartet bist war das ja sicherlich noch viel strenger als heute und es ist viel offener.
00:34:39: Was würdest du sagen?
00:34:41: Ist heute besser als damals?
00:34:43: Ist es alles oder gab's damals auch etwas was du heute vermisst in der Führung?
00:34:47: Früher wurde häufig die fachlich beste Person zur Führungskraft gemacht oft ohne Vorbereitung auf die eigentliche Führingsrolle.
00:34:55: Heute wird zumindest deutlich stärker darauf geachtet wer hat die Potenziale Die Haltung und auch die Motivation, die nötig ist.
00:35:05: Beantwortung für Menschen zu übernehmen... Also als ich ins Berufsleben eingestiegen bin war Führung oft noch sehr hierarchisch.
00:35:14: Führungskräfte sind durch die Abteilungen gegangen haben kontrolliert ob alles in Ordnung ist und mitarbeiten hatten eher das Gefühl geführt oder kontrolliert zu werden als mitzugestalten.
00:35:27: Freudlich sind wir deutlich mehr auf Augenhöhe unterwegs.
00:35:30: Die Erwartungen an Führung haben sich verändert.
00:35:33: Es geht nicht mehr nur darum, Aufgaben zu verteilen und Ergebnisse zu kontrollieren sondern Menschen zu entwickeln Orientierung zu geben und Zusammenarbeit zu ermöglichen.
00:35:44: Früher wurde häufig die fachlich beste Person zur Führungskraft gemacht oft ohne Vorbereitung auf die eigentliche Führingsrolle.
00:35:54: Heute wird zumindest deutlich stärker darauf geschaut Wer die Potenziale, die Haltung und auch die Motivation mitbringt Verantwortung für Menschen zu übernehmen.
00:36:06: Also love to lead!
00:36:08: Natürlich gibt es auch heute zwischen Anspruch und wirklich kann manchmal große Unterschiede aber insgesamt ist Führung menschlicher, kooperativer und deutlich komplexer geworden als früher.
00:36:22: Heute haben wir noch mal einen neuen Mitarbeiter, nämlich die künstliche Intelligenz.
00:36:27: Was glaubst du wie verändert KI die Führung?
00:36:30: Ja,
00:36:30: ich hatte neulich ein sehr spannendes Interview mit dem Stefan Pol zum Thema Augmented Leadership.
00:36:35: das heißt es ist ja genau das Wie führe ich meine Teams, meinen Mitarbeitenden?
00:36:42: und wie ist es dann wenn KI noch miterzukommt?
00:36:45: Und ich glaube dass müssen wir auch ganz sachte aber wirklich sehr sehr offen auch angehen, zu sagen wie können wir die KI einsetzen?
00:36:54: Weil es ist eine ganz andere Geschwindigkeit dahinter und es ist ja eigentlich auch eine andere Belastbarkeit.
00:37:01: Und sie haben sich so programmiert dass sie immer freundlich höflich und um sieben zwanzig vierzehn Stunden sieben Tage in der Woche da ist.
00:37:09: das heißt als Führungskraft muss ich mir echt überlegen wenn ich Aufträge an die KI gebe dann habe ich wahrscheinlich die Aufgabe, die ein Mitarbeiter über das ganze Wochenende gemacht hat in eine halbe Stunde erledigt.
00:37:21: Und ich bekomme so wahnsinnig viel Information, dass ich nochmal Zeit brauche um das zu überprüfen durchzulesen und mal zu sortieren.
00:37:29: Ich denke, das muss ich mir klarmachen und das muss aber auch das Team wissen.
00:37:34: was mache ich dann mit der gewonnenen Zeit damit die hinterher wieder gut eingesetzt wird für das Miteinander, für das Zwischenmenschliche?
00:37:43: Ach, ganz spannend.
00:37:44: Ich hab gerade mal einen Blick auf die Uhr geworfen und es ... ich könnte noch Stunden mit dir quatschen, liebe
00:37:49: Barbara.
00:37:49: Ja, ich auch!
00:37:50: Also, ich merke grade ... Anbetrachtung
00:37:51: erzählt mich dich noch eine Frage stellen, die deine Hörer gewohnt sind nämlich was lässt dich morgens freutig aus dem Bett hüpfen?
00:38:00: Ja also ich bin ein Sommerkind und ich liebe die Sonne.
00:38:03: und wenn die Monksie Sonne schon ins Schlafzimmer blinzelt dann ja dann mach' ich erst einmal ganz anders auf.
00:38:12: Aber wenn ich die Möglichkeit habe, mein eigenes Herztes-Thema nach vorne zu bringen.
00:38:18: Also Menschen zu entwickeln und zu begleiten... ...und immer wieder auch für mich dazu zu lernen,... ...dann ist es für mich etwas, wo ich sage, jetzt hüpfe ich aus dem Bett!
00:38:28: Da ruft mich was, da möchte ich dabei sein, dann möchte ich mitmischen.
00:38:33: Und das ist so mein Wakeup Call.
00:38:36: Ich glaube schöner hätte der Schluss nicht sein können.
00:38:40: Ich hoffe, da draußen haben wir ... Ja, dein hören einen tollen Einblick von dir vermitteln können.
00:38:45: Und ganz herzlichen Dank, dass du dich darauf eingelassen hast!
00:38:48: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:38:51: Ja, liebe Rosa, vielen, vielen Dank, das auch noch mal weiter gepusht hast.
00:38:55: Weil ich glaube, ich hätte dann nach der ersten Idee gedacht, ja muss ja nicht sein?
00:38:59: Ich habe so viele spannende Gesprächspartner noch.
00:39:02: Aber danke, dass Du mich auch ermutigt hast.
00:39:06: und jetzt haben wir eine wunderbare Episode Die zeigt, ja was war der Koffer?
00:39:12: Der beginnt mit dem Koffe.
00:39:13: Alles begann mit einem Koffen!
00:39:15: Vielen vielen Dank für deine Zeit und für deinen Engagement und wir machen weiter mit einem neuen Podcast dann auch für dich.
00:39:23: Sehr gerne bis bald!
00:39:37: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.
00:39:40: Du hast den Podcast Love to Lead Für New Work & New Leadership und für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört.
00:39:48: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast!
00:39:50: Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehst.
00:39:57: Ja – und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine vom Sternebewertung.
00:40:03: Das hilft uns dabei Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist, Führungen zu lieben und einer Arbeitswelt zu schaffen, in der wir alle gerne mitgestalten
00:40:13: möchten.".
00:40:14: Und tschüss, bis zum nächsten Mal.
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