#66 Kommunikation & Schlagfertigkeit als Führungstool - für sich selbst und andere!
Shownotes
Nicola hat in den vergangenen 12 Jahren 10 Bücher veröffentlicht, viele von ihnen stehen auf der Bestseller-Liste.
Hier findest du die links zu Nicole Staudinger https://nicolestaudinger.de/ https://www.linkedin.com/in/nicole-staudinger-535019164/ https://www.ardmediathek.de/video/abendschau/studiogast-nicole-staudinger/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDE2ODg5QTAvc2VjdGlvbi83ZGU0NTVkMy01YTg1LTQ5NTUtOTVlYy1hMmNjNGY1MTQyNjU
Mehr Infos zu unseren Gästen und alle Links zu dieser und allen anderen Folgen auf unserer Podcast-Seite: https://www.wietasch-partner.com/podcast/
Transkript anzeigen
00:00:01: Die Kernfrage, die mich begleiteten mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe, dass sie auch anderen helfen kann ist die des Was Willigs.
00:00:11: Was will ich denn vom Leben im Allgemeinen?
00:00:14: Wofür bin ich dem hier?
00:00:16: und daraus aus diesem großen Lebenswas will ich was man ja jederzeit auch noch mal modulieren darf.
00:00:22: Ich wollte mit siebzehn andere Dinge als mit vierunddreißig oder jetzt bald Vierundvierzig dieses.
00:00:28: was will ich wenn das eine Haltung ist.
00:00:33: Kann ich da oben drauf auch ganz viele verschiedene Rollen packen?
00:00:37: Und diese einzelnen Rollen haben wieder unterschiedliche, was will ich es in meinem persönlichen Fall!
00:00:44: Ich arbeite als Trainerin, als Autorin, Als Moderatorin und dann selten auch mal als Coach.
00:00:51: Diese Rollen sind aber ja sehr unterschiedlich.
00:00:54: Als Coach gehe ich ja anders in einen Auftrag rein als als Moderatorin oder als Trainerin, wenn ich die vermische dann kann es privat auch zu Problemen kommen.
00:01:04: Wenn da eine Freundin zu mir kommt und sie sagt mir von ihren Sorgen und Nöten und ich habe nicht die Rolle der Freundin sondern die des Coaches fange ich mit blöden Reflektionsfragen an.
00:01:15: dabei will die Freundin vielleicht nur ne Schulter gute Musik oder ein Glas Wein Wenn jetzt eine Rolle dabei Führung ist.
00:01:41: Ja, hallo!
00:01:41: Hier is dein Podcast Love
00:01:44: to Lead für
00:01:45: New Work und New Leadership von Vitasch & Partner.
00:01:48: Wir
00:01:49: haben uns schon seit vielen Jahren das Motto Inspiring Leaders and Organizations auf die Fahne geschrieben Und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation.
00:02:01: Ich bin Barbara Wietersch und freue mich, dass du uns auch heute wieder deine Zeit und dein Ohr schenkst.
00:02:22: Ja hallo!
00:02:23: Und heute habe ich eine Frau zu Gast die Menschen dabei hilft endlich klar zu sprechen mit anderen und mit selbst – eine ganz besondere Persönlichkeit.
00:02:33: sie ist besterle Autorin Kommunikationstrainerin und bekannt für ihren direkten warmherzigen Blick auf Schlagfertigkeit und Selbstbehauptung Und sie weiß aus eigener Erfahrung, wie existenziell Worte sein können.
00:02:47: Gerade in Momenten,
00:02:49: in denen
00:02:49: nichts mehr selbstverständlich ist!
00:02:52: Mein Gast, liebe Nicole Staudinger ich freue mich total dass du heute Zeit hast das du zu mir in das Onlinestudio gekommen bist und mit unseren Gästen über das Thema Love to Lead Überführung mit uns plauderst
00:03:08: Sehr gerne.
00:03:08: Hallo, liebe Barbara!
00:03:09: Ich freue mich auch und ich freue mich vor allem, dass die Technik funktioniert.
00:03:13: Ja das ist immer so der große Augenblick.
00:03:15: Oh sehen wir uns hören wir uns.
00:03:17: Genau Nicole jetzt ist dein Lebenslauf deine Erfahrung, deine Expertise hier so bunt, so breit?
00:03:25: Ich habe ganz sicherlich noch etwas vergessen.
00:03:27: Ja, was soll ich sagen?
00:03:30: Ich bin Kommunikationstrainerin.
00:03:31: Das hast du schon gesagt!
00:03:33: Das bin ich schon seit vielen Jahren ursprünglich aber eigentlich gelernte Verlachskaufrau und das ist mein Ursprung.
00:03:40: daher komme ich also.
00:03:41: ich bin wahrscheinlich eine geborene Vertrieblerin dass bekomme ich auch nie mehr raus.
00:03:45: ich habe sofort immer vertriebsgedanken im Kopf.
00:03:49: das hat mir auch schon als eine oder andere mal sehr genutzt.
00:03:52: Und ich bin Autorin Bücher geschrieben.
00:03:59: Ich mache auch noch ein Podcast, aber ich bin in allererster Linie, bin nicht mal Mama von zwei ganz großartigen Jungs.
00:04:04: Ah toll!
00:04:05: Kratuliere.
00:04:06: und wie hat dem Profit gesagt?
00:04:07: Du hast gerade dein zehntes Buch rausgebracht.
00:04:11: das ist also irgendwie zwei Wochen und schon in der Bestsellerliste und es heißt Time for Tachles.
00:04:18: Das heißt wir müssen endlich auch mal wirklich Dinge benennen können.
00:04:22: Ja Nicole Du hast ja auch auf diesem Weg hierher so wesentliche Meilensteine.
00:04:27: Magst du mit unseren Zuhörern vielleicht noch teilen, was waren denn die drei Wesentlichen, die dich hier hergebracht haben, wo du heute bist?
00:04:36: Ich gehe davon aus, du meinst wirklich so aufs Leben betrachtet.
00:04:39: Nicht wahr?
00:04:39: Du meinst jetzt nicht heute Morgen geduscht und Sport gemacht und einen Kaffee getrunken?
00:04:43: Das
00:04:43: ist halt ein großer Malenstein, aber ich glaube schon, die größere und wichtigerer hast, die gerade auch
00:04:51: ermutigen
00:04:53: und diese große Vorbildfunktion, die du ja für viele von uns hast das mit uns teilst
00:04:59: Sehr gerne, wobei du lachen wirst.
00:05:01: Das ist für mich jeden Tag ein Highlight, weil das vielleicht als drittes... Oh Gott!
00:05:06: Also auf die letzten Jahre bezogen glaube ich war mit Sicherheit einen Highlight dass ich Mutter geworden bin.
00:05:16: Das glaube ich gehört zu einer Persönlichkeitsentwicklung schon auch dazu.
00:05:20: also wenn ich jetzt so auf mein Leben zurückgucke Ich glaube ich hat sich eine neue Palette an Farben der Gefühle aufgetan.
00:05:28: Mit einem Kind, mit dem zweiten Kind da nochmal das ist ja jetzt schon fast achtzehn Jahre her dass ich zum ersten mal Mutter wurde.
00:05:37: Ich kann jetzt unmöglich meine Brustkrebserkrankung als Highlight nennen, aber ich würde sie ... Meilenstein
00:05:43: oder?
00:05:44: Ja bei Meilenstein klingt ja so, als ob man eine Errungenschaft hatte.
00:05:48: Ich würde sagen es war ein Kackadover-Meilenstein.
00:05:51: Können wir uns darauf einigen!
00:05:53: Ein Kackidovermeilenstein, als mit zwei und dreißig Jahren die Diagnosebrustkreps kamen.
00:05:58: Ich bezeichne es immer lieber Barbara Ehr Kerbe im Holz.
00:06:03: Weil so unser Holz hat ja alle mehr Kerben da drin und eigentlich wird ja Holz erst richtig schön, wenn es ein bisschen verlebt und Kerben drinnen sind.
00:06:12: Es gibt aber so Kerben im Leben.
00:06:15: Da teilt sich dein Leben in einen davor und einen danach.
00:06:18: Und genau das verbinde ich mit Meilensteinen.
00:06:21: die Geburt der Kinder ist mit Sicherheit so ein Meilenstein.
00:06:24: du kannst ja auch an alten Bildern ganz wieder sofort festmachen ach Mensch war das vor oder war das nach den Kindern?
00:06:29: Der Brustkrebs ist bei mir schon Ich kann alles einander vor und einander nach im Essen.
00:06:37: Und der dritte Meilenstein, du ich möchte fast so weit gehen und sagen, ich persönlich empfinde es jeden Morgen als Highlight gesund aufzustehen meinen Kaffee zu trinken mein Sport zu machen und deswegen ist für mich diese Erkenntnis dass das nicht selbstverständlich ist, ist für
00:07:00: Und ich glaube, das knüpft an den zweiten Meilenstein.
00:07:03: Die Erfahrung zu haben oder wenn man halt eine ganz gravierende Erfahrung in der Familie hat dass man dann weiß ja es ist nicht wirklich selbstverständlich dass du morgens gesund munterfröhlich aus deinem Bettchen aufwachst und Sport machst und Kaffee trinkst und so wie wir beide jetzt hier im Podcast sitzen und das ganze miteinander austauschen aber auch in die Welt tragen weil das ist ja diese Selbstführung und die Führung, ja, die wir auch nach außen tragen in diesem Podcast Love To Lead.
00:07:36: Und wenn ich jetzt überlege – und wir doch mal die Expertinnen, diese lesen wir, die hören wir – aber was treibt dich an jenseits von Büchern und Trainings?
00:07:48: Was ist die Frau, die Person hinter der Expertin, die Sie sehen?
00:07:54: Oh, ich glaube das ist die gleiche Person leider.
00:07:56: Es gibt keine andere Variante von mir und das ist auch der Schlüssel dass ich so viel arbeiten kann.
00:08:05: es gibt keine Maske gerade die ich aufsitze.
00:08:08: Ich bin wenn du mich beim Aldi triffst genau die Gleiche wie wenn ich vor dem Seminar stehe.
00:08:12: Der einzige Unterschied ist da vermutlich das Make-up Und was mich antreibt Das ist einmal Die Lust am Leben.
00:08:23: Ich bin schon Költschmädsche, ich bin schon sehr viel von froh Natur getrieben.
00:08:28: Das ist so intrinsisch in mir, das bekommst du auch nicht weg!
00:08:33: Die Lust aufs Leben ja?
00:08:35: Ich bin auch ein ganz schlimmer... Also meine Kinder sagen das immer und auch mein Lebensgefährte der sagt immer wenn er mich morgens sieht, sagt die kann man eigentlich morgens immer schon so strahlen, ja?
00:08:47: Ich wache morgens auf und bin meistens gut gelaunt.
00:08:50: Das treibt mich an und an dunklen Tagen die ich hatte und habe... Ist es manchmal auch die Alternativlosigkeit, Barbara?
00:09:03: Dieses, das muss ich so ganz deutlich sagen.
00:09:05: Ich will das nie so getragen machen.
00:09:07: Warum stehst du morgens auf?
00:09:09: Ich stehe morgens auch weil ich eine volle Blasen habe und verdammt viel Sachen auf der To-do Liste die mir keiner abnimmt.
00:09:16: Und dann ist es eine Alternativlosigkeit
00:09:20: Das kölbsche Mädchen mit der fünfte Jahre Zeit.
00:09:23: Wahnsinn!
00:09:24: Also sehr schön und sehr ansteckend, also ich merke das jetzt schon in unserem Gespräch und es ist erst ein paar Minuten, dass halt der Funkel von dir überspringt.
00:09:33: Und ich glaube, das macht es auch, dass du die Menschen so erreichst und in unterschiedlichen Medien, die du hast – ob das jetzt schriftlich ist oder ob das im Training ist oder ist das im Podcast oder eben auch auf der Bühne?
00:09:46: Du hast aber einen Moment gehabt wo du gemerkt hast... Ich muss meine Art zu sprechen, aber auch mit mir selbst verändern.
00:09:56: Ich glaube so vielleicht nicht ganz im Tiefen weil ich glaube dieses goldische Mädchen das war es ja auch schon früher und kann mir gut vorstellen dass ihr irgendwo im Karneval zweien wascht.
00:10:05: Nee!
00:10:06: Das war ich nie.
00:10:07: So organisierter Kram ist nicht mein Ding.
00:10:08: Ich war immer die die schon an der Theke gewartet hat.
00:10:13: Genau, aber was war denn so dieses zu sagen?
00:10:16: Ja ich musste anders sprechen.
00:10:17: Ich muss meiner art verändern dass du ja auch weitergibst.
00:10:21: Was war denn so ein Moment?
00:10:24: Dass ich Kommunikationstrainerin bin, hat sich erst in den letzten, sagen wir mal, sieben acht Jahren so rauskristallisiert!
00:10:32: Die Ursprungsidee war ja, dass ich Schlagfertigkeits-Seminare für Frauen gebe.
00:10:37: Als Verlachskaufrau haben mich diesen Job irgendwann in den Nagel gehangen und ich hab Lifestyle-Magazine vermarktet.
00:10:44: Also ich habe sehr viele Anzeigenplätze verkauft.
00:10:47: Und das überwiegend im Ausland Italien und England und in Frankreich.
00:10:50: Das waren mit zwei Kindern nicht mehr zu vereinbaren.
00:10:53: Dann habe ich mich zur Trainerin zertifizieren lassen dass mein Trainer zu mir gesagt hat, Boah Staudinger du gehst mal wirklich tierisch auf den Sack seit sechs Monaten.
00:11:08: Das war die Ursprungsaussage.
00:11:10: und meine Kollegin hat gesagt ja das kann ich dir sagen, die Frau ist halt schlagfertig und habe gedacht na klar ich bin... Ich hab nicht viele Talente eigentlich gar keins aber ich bin von Natur aus schlag fertig.
00:11:20: und dann habe ich diese Schlagfertigkeit-Seminar gegeben.
00:11:24: Dann wurde ich krank.
00:11:26: fünf Wochen nach der Firmengründung kam die Diagnosebrustkrebs.
00:11:30: Und der allererste Arzt, auf den ich traf, hat einen Ultraschall gemacht und gesagt, in ihrer Haut möchte ich nicht stecken.
00:11:44: Nicht in diesem Moment aber relativ zügig danach habe ich mir die Frage gestellt ob man eigentlich hätte andere Worte wählen können?
00:11:56: Und als ich dann wieder gesund geworden bin und meine Schlagfertigkeits-Seminare wieder aufgenommen habe, durfte auch relativ schnell merken, dass die Schlag-Fertigkeit alleine ... Die ist es eben nicht.
00:12:06: Die rettet ja nur die Situation!
00:12:08: Sie löst aber keinen Konflikt.
00:12:10: Und so hab' ich das über die Jahre weiterentwickelt.
00:12:13: Natürlich... Ist die eigene Selbstansprache der Kern dieser Arbeit?
00:12:19: Und auch das, liebe Barbara, musste ich in der Erkrankung lernen weil vom Wesen her.
00:12:25: Ich habe Lust am Leben und hab auch eine lange To-do-Liste.
00:12:29: Ich bin vom Wesen her, würde ich denken eher teamfleißig und kann nicht gut mit der Variante von mir selbst leben wenn ich nicht so abliefer wie ich das gerne
00:12:39: hätte.".
00:12:40: Das bedeutet nicht dass ich Perfektionistin bin aber ich habe mich schon lieber in der Variant anpackend, Ayuja jetzt geht's rund!
00:12:49: Und das ging in der Erkrankung nicht Und zwar sehr, sehr lange Zeit nicht.
00:12:55: In einer Chemotherapie mit zwei kleinen Kindern bei der Brüste wurden amputiert.
00:13:00: Glaub mir da waren mehr Tage dabei wo gar nichts ging und hier durfte ich lernen wie wichtig die Selbstansprache ist Und ich versuchte es sehr unerfolgreich, in dem dass ich mich angetrieben habe und gesagt habe ey Alter jetzt reiß dich mal am Reden.
00:13:17: Es gibt wahrlich schlimmeres!
00:13:19: Und sei mal dankbar.
00:13:20: und dieses und jene sich hat mich so richtig angetreten.
00:13:23: Glaubst du das hat mir geholfen als ich im so einem tiefen Loch war?
00:13:28: Nein.
00:13:28: Null Komma null.
00:13:31: Da durfte ich lernen dass ich auch mal mit mir selber sehr sanft ins Gericht gehen darf Und das ab und an.
00:13:39: ein bisschen Selbstmitleid in der richtigen Dosis, vielleicht der erste Schritt ist um aus so einem Loch wieder rauszukrappeln.
00:13:46: Und all das habe ich in meinen Büchern, in meinen Seminaren erarbeitet und ich glaube der Schritt von der Selbstkommunikation zur fremden Kommunikation –das ist nur ein ganz schmaler– die Basissachen sind schon sehr ähnlich.
00:14:02: Ja, sehr spannend.
00:14:03: Weil bei mir ist jetzt gerade so durch den Kopf gegangen, weil ich bin ja auch Kommunikationstrainerin.
00:14:07: Ja natürlich!
00:14:09: Wir müssten hier mal die Ärzte trainieren.
00:14:11: Die müssen also wissen was sie mit ihrer Ansprache bewirken
00:14:15: und
00:14:15: wie schnell sie jemanden wirklich in die Verzweiflung bringen.
00:14:19: Also ich war dann ganz schnell bei diesem weiß ich immer denke wir sollten Und dann wären wir bei dem gewesen, wir müssen die anderen verhindern und nicht uns.
00:14:27: Das hast du ja gerade gesagt!
00:14:28: Du hast jetzt nicht nur deine Selbstansprache sondern auch gesagt ich halte mich mal selber.
00:14:33: Ich bin diejenige, die für mich selbst auch da ist.
00:14:36: Da sind wir in der Selbstführung, die so wesentlich ist, auch beim Love to Lead.
00:14:42: Wie schaffen wir es denn?
00:14:43: Uns selbst zu führen?
00:14:44: also nicht nur über To-do-Listen oder ich mache Morgens Sport Sondern wirklich auch indem.
00:14:49: ich bin diejenigen, die mich hält Und ich bin diejenige, die mir auch Mitleid zusprechen kann und das aber auch mal aushalten kann.
00:14:58: Wenn ich nicht in meinem Performing bin was eigentlich deinem und auch meinem Wesen eigentlich so entspricht.
00:15:04: also ich bin besser wenn ich viel zu tun habe als wenn ich nichts zu tun hab.
00:15:07: Ja genau!
00:15:08: Ich bin wie ein Müllrad.
00:15:09: an Wasser sehe ich jetzt manchmal.
00:15:10: Wenn da viel Wasser drauf kommt drehe ich mich auch schnell, kommt da wenig drauf höre ich auf... ...und ich habe das große Glück dass ich seit über acht oder sogar neun Jahre sehr, sehr viele Ärztinnen und Ärzte trainieren darf in diesem Bereich.
00:15:23: Sowohl in der Uni als auch in der Klinik manchmal auch live auf der Intensivstation.
00:15:27: Ich habe mit den Healthcarefrauen ein ganz großes mehrmonatiges Programm für unsere jungen Chirurginnen- und Onkologinnen auf den Weg gebracht im Bereich Schlagwertigkeit, Kommunikation aber auch die eigene Resilienz.
00:15:39: Und ja ich spreche auch genauso viel vor Patientenverbänden und versuche natürlich auch da Wisst ihr, das ist ja keine Einbahnstraße.
00:15:51: Ich darf schon auch maximal nett zum Pflegepersonal sein!
00:15:55: Die haben zwar auch ein Herz dafür bei Patienten die gerade wirklich am Boden sind aber manchmal hast du ja auch gute Phasen als Patientin dazwischen und da brechen wir uns auch keinen Zacken aus der Corona wenn wir mal ab und an ein gutes Wort verlieren.
00:16:08: also das ist meine Haltung als Trainer...ne meine Haltung als Trainerin ist es?
00:16:14: Keinen kommunikativen Hebel mehr lieben zu lassen.
00:16:18: Und das ist auch meine Haltung als Mensch, ich kann doch nicht agieren die Rots am Ärmel und als Trainerin dann auf der Bühne stehen.
00:16:27: Und sagen hier, ihr sauf bitte mal alle schön Wasser während ich hinten den Wein trinkte?
00:16:32: Das funktioniert als Mutter übrigens auch nicht, Barbara!
00:16:34: Ich kann den Kindern hundertmal sagen dass zu viel Handynitz-Nutzung nicht gut ist.
00:16:39: wenn sie die Mutter die ganze Zeit selber am Handy sehen, dann kann ich genauso gut zu einer Parkour reden.
00:16:44: also deswegen Selbstführung ist mal das A und O und soll ich dir was sagen?
00:16:48: Ich habe gar keine Zeit anderen gute Ratschläge zu geben weil schon sehr gut beschäftigt bin, ein guter Mensch zu sein.
00:16:57: Ja, spannend!
00:16:59: Das heißt es geht nicht nur darum unsere Negativen wir haben ja oft mal so Sätze innere Dialoge die uns da rotieren sondern aber auch wirklich zu sagen hey ich motiviere mich Ich habe mit mir selber genug zu tun meine eigene Kommunikation zu beobachten, zu korrigieren also auch so einzusetzen dass sie auch den anderen gut tut und dann aber auf der anderen Seite dann auch das, was du in der Patienten und mit den Ärzten machst.
00:17:26: Dass man das praktisch auch weitergeben kann.
00:17:29: Aber was glaubst du denn?
00:17:30: Welche inneren Dialoge sabotieren uns am meisten?
00:17:34: um da vielleicht so eine Schwenke hinzubekommen?
00:17:36: Was könnten wir denn für uns selber tun?
00:17:39: Na, da müsstest du jetzt vermutlich eine Psychologin fragen, um das zu verallgemeinern.
00:17:44: Das, was mich am meisten sabotiert hat in der Vergangenheit war mein Kopfkino Jetzt mal bezogen auf die Erkrankung.
00:17:54: Ich war ja vor dem Brustkrebs schon einmal ein Hautkrebs erkrankt, das heißt für mich war es die zweite unkologische Therapie, die ich laufen habe und das Thema Angst begleitete mich da schon eine gewisse Zeit danach sehr Und das habe mich selber sabotiert, weil ich die ganze Zeit in so einer Habachtstellung war.
00:18:15: Also bis normale Kopfschmerzen bei mir waren und nicht mögliche Hirnmetastasen.
00:18:23: Das hat mich am Fliegen schon sehr gehindert.
00:18:27: Ich hab' das für mich so gelöst... wie soll ich es jetzt ausdrücken ohne dass alle in den Ohrmacht fallen?
00:18:36: Ich kenne ja meine eigene Risikogruppe!
00:18:38: Ich habe eine genetische Disposition für Krebs.
00:18:42: Ich kenne meine eigene Risikogruppe und wenn ich aber jetzt jeden Morgen diesen Gedanken als erstes in meinen Kopf lassen würde, dann würde ich morgens um sieben eben nicht entspannt vielleicht noch einen Kaffee trinken wobei da bin ich schon durch Sanger um sechs entspannten Kaffeetrinken.
00:18:58: Dann würde ich morgen um sechs schon da sitzen und mich abtasten und überlegen oh Gott wo fängt jetzt gerade wieder irgendwo was an sich?
00:19:05: Wenn ich es also zulasse, dass die schlechten Erfahrungen von gestern Ich mit in mein Heute nehme sorgt es ja sogar dafür das ein morgen Von dem ich gar nicht weiß ob es kommt schon getrübt ist.
00:19:19: Ja
00:19:20: und das war für mich persönlich die größte selbst sabotage.
00:19:24: Und was mir geholfen hat ist und es ist vermutlich so alt wie die menschei aber der begriff ist mittlerweile ein bisschen abgenudelt.
00:19:32: Deswegen verwende ich ihn nicht als Achtsamkeit, sondern ich bleibe immer im Jetzt.
00:19:38: Ich gucke was habe ich jetzt just in diesem Moment zu tun?
00:19:43: Gibt es akut einen Berg den ich besteigen muss oder machst du dir nur Sorgen über ungelegte Eier?
00:19:49: und der Satz der mir am meisten hilft seit zwölf Jahren ist ich besteige die Berge dann wenn sie da sind und nicht dann wenn Sie mal irgendwann kommen könnten.
00:20:00: Und dieser Satz hilft mir am meisten, wenn ich mich drohe in Sorgen schleifen zu verlieren.
00:20:06: Übrigens gesundheitlich wie beruflich.
00:20:10: Wenn ich zu viele Termine habe und ich gucke und denke um Gotteswillen, wie kriegst du das auf die Kette?
00:20:15: Mache ich Stück für Stück!
00:20:18: Und das Schöne ist, dass sind ja für mich keine Berge.
00:20:20: Weil das hier alles Spaß macht!
00:20:21: Das sind für mich kleine Hügelchen die aber manchmal doch durchaus knackig sind.
00:20:26: Ich mache Stück für Stück.
00:20:27: Das führt im Detail dazu.
00:20:29: Das hast du eben schon zur Spürung bekommen.
00:20:31: Die liebe Barbara hat mir eben gesagt Nicole ich habe dir einen Moderationsleitfaden zugeschickt oder ein Gesprächsleitfahren.
00:20:36: Das lese ich mir nicht durch, weil ich weiß noch nicht mal wann du mir den geschickt hast.
00:20:40: Aber der wird ja weit vor unserem Termin gewesen sein.
00:20:43: Du bist
00:20:44: noch nicht dran gewesen!
00:20:45: So hart das klingt?
00:20:46: Du bist jetzt dran aber dafür auch zu hundert Prozent und ich weiß dass ich in dreißig Minuten den nächsten Termin habe, aber ich weiß jetzt noch nicht mit wem.
00:20:55: Mhm
00:20:56: sehr spannend Ja.
00:20:58: und diese Idee dieses hier und jetzt Und wir erleben das ja gerade, dass wir draußen viele Themen haben über die man sich sehr viele Sorgen macht oder machen kann.
00:21:08: Die dein heutiges Leben völlig beeinflussen auch wenn es vielleicht gar nicht kommt oder gar nicht dieses Szenario was wir teilweise aufgezeigt bekommen, gar nicht eintritt.
00:21:19: Denken wir mal an Führung, denken wir an Organisationen, denken wie an Krisen die wir durchlaufen.
00:21:24: und wenn wir jetzt dieses Bild was du gerade gezeichnet hast auf das Thema Was sollten denn Lieder, was sollten denn Führungskräfte für sich und auch da ähnlich wie du mit deinem Team oder wem deiner Familie?
00:21:38: Was sollten die sich ja zu Herzen nehmen damit sie besser durch diese eigentlich schwierige Zeit kommen.
00:21:45: Ja unsichere Zeit!
00:21:49: Die Kernfrage, die mich begleiteten, mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe dass sie auch anderen helfen kann ist nicht das was will ich es Was will ich denn vom Leben im Allgemeinen?
00:22:02: Wofür bin ich dem
00:22:02: hier?".
00:22:03: Und daraus aus diesem großen Lebens, was will ich.
00:22:07: Was man ja jederzeit auch noch mal modulieren darf!
00:22:10: Ich wollte mit siebzehn andere Dinge als mit vierunddreißig oder jetzt bald vierundvierzig.
00:22:15: Dieses, das will ich.
00:22:17: wenn das eine Haltung ist kann ich da oben drauf auch ganz viele verschiedene Rollen packen und diese einzelnen Rollen haben wieder unterschiedliche, was will ich es?
00:22:30: In meinem persönlichen Fall.
00:22:32: Ich arbeite als Trainerin, als Autoren, als Moderatorin und dann selten auch mal als
00:22:38: Coach.".
00:22:39: Diese Rollen sind aber ja sehr unterschiedlich.
00:22:42: Als Coach gehe ich ja anders in einen Auftrag rein, als Moderatorin oder als Trainerin.
00:22:48: Wenn ich die vermische dann kann es privat auch zu Problemen kommen.
00:22:52: wenn dann eine Freundin zu mir kommt und sie sagt mir von ihren Sorgen und Nöten und ich habe nicht die Rolle der Freundin sondern die des Coaches fange ich mit blöden Reflektionsfragen an.
00:23:03: dabei will die Freundin vielleicht nur ne Schulter gute Musik oder ein Glas Wein.
00:23:08: Wenn jetzt eine Rolle dabei Führung ist, dann macht das Sinn diese Führungsrolle sehr genau mit einem.
00:23:16: was will ich zu definieren?
00:23:18: und ich unterstelle jetzt mal als Führingsperson steht da vielleicht drin.
00:23:22: Ähm, die Ziele... Ich arbeite nicht mit Zielen grundsätzlich.
00:23:28: Aber es gibt ja Führungskriffe, die mit Zilen arbeiten!
00:23:31: Ich will so klar kommunizieren, dass mein Team jeden Tag weiß worauf muss es achtlegen?
00:23:38: Ich möchte das ich heute meinen Hebel benutze um das Unternehmen für morgen schon fit zu machen.
00:23:47: Manchmal ist in der Rolle aber auch drin.. Alles was wir erreicht haben grenzenlos feiern.
00:23:55: Wenn ich dieses, was will ich nicht ausmalen als Führungskraft?
00:23:59: Als Freundin?
00:24:00: Als Mutter?
00:24:01: Als Ehefrau?
00:24:02: Als Partnerin?
00:24:03: All diese Rollen die wir haben!
00:24:05: Wenn ich das, was ich nicht klar definiere dann könnt ihr ganz sicher sein definiert es wäre anders für mich und dann rase ich einem einem Leitbild hinterher, was mit Untergackens ist oder was gar nicht meiner Haltung entspricht.
00:24:19: Und meine Erfahrung ist wenn mein Klotz unten, wenn mein Was-willig als Mensch steht dann kann ich obendrauf auch mal eine Rolle kurzfristig annehmen die eigentlich nicht hundertprozentigen meine Haltung anspricht und ich aber sagen kann weißt du was mein Was Willig ist jetzt mal hier die Popo Backen zusammen kneifen und go for it zu machen solange unten die Basis stimmt ist wahrscheinlich das anstrengendste daran, dass diese Basis komplett in der Eigenverantwortung ist.
00:24:49: Und da dürft ihr reinfühlen.
00:24:51: was braucht ihr denn damit ich das liefern kann?
00:24:54: und dann sind wir wieder in der Selbstführung dran.
00:24:57: Ja ja!
00:24:57: Und ich kann euch Achtung Spoiler Alarm eine halbe Stunde auf der Couch liegen und das kann vielleicht noch helfen aber seine Freizeit sich nur brieseln zu lassen da bröckelt, wird euch die Basis wegbröckeln.
00:25:15: Und da genau reinzufühlen was brauche ich?
00:25:18: Meine Erfahrung ist es ist erschreckend anstrengend wie viel ich mittlerweile mit fast forty- vierzig machen muss um das Pensum was sich habe zu schaffen.
00:25:29: Da passiert nichts mehr von automatisch.
00:25:32: Das ist eine sehr, sehr lange... Wenn ich Böse draufgucken würde to-do-Liste?
00:25:37: Ja!
00:25:37: Ich formuliere es anders.
00:25:38: Es is' eine sehr lange Selbstfürsorgebasis die ich erfüllen muss um das leisten zu können was ich leiste.
00:25:49: Genau jetzt haben wir halt Die Führungskraft als Einzelperson angesprochen.
00:25:53: Jetzt wird hier oftmals entweder in ihrem Team mit anderen Führungskräften ist sie auch wieder gefordert zu führen, ob Sie es mit Ihrem eigenen Team ... wo sie halt die Vorbildrolle hat.
00:26:05: Wo sie inspirieren muss.
00:26:06: Wo wir wissen, wir haben auch da eine Fürsorgepflicht für andere?
00:26:10: Hast du da noch eine Idee was wir da mitgeben könnten?
00:26:14: Als Fürsorgepflicht für andere?
00:26:16: meinst Du oder ...
00:26:17: Ja ja also aus dieser sozusagen Was will ich vielleicht auch andere zu befähigen das zu lernen dass sie selber auch für sich das können oder aber auch zu sagen, naja gut wir sind in dieser Rolle Führung.
00:26:31: Wir haben einen Unternehmenskontext.
00:26:35: und was heißt das dann wenn ich sage ja ich mache mir diese machen wir dessen bewusst oder ich bin mir dessen bewusst Ich habe da auch für die anderen eine Fürsorgepflicht
00:26:46: Schmaler Grad wenn du mich fragst weil in meinem Menschenbild gehe ich davon aus dass Na zu jeder Mensch weiß, was für ihn gut ist und fehlen aber manchmal die Skills das zu tun.
00:27:02: Also Beispiel wir werden jetzt alle schon mal gelesen haben dass ein guter Schlafgut für alles ist.
00:27:08: Für Eiterungsprozesse, für Leistungsfähigkeit ja für alles.
00:27:12: Wir werden auch schon mal alle gehört haben, dass Handy-Nutzung kurz vor dem Schlaf nicht so richtig geil ist und hängen trotzdem mitunter.
00:27:19: Manchmal noch viel zu lange am Handy.
00:27:21: Das heißt in meinem Menschenbild gehe ich davon aus, mein Mitarbeiter weiß das!
00:27:27: Ja?
00:27:27: Den jetzt Tipps mitzugeben und zu sagen du musst für eine gute Schlafhygiene sorgen da fängt er an einzuschlafen.
00:27:34: bevor ich den Satz zu Ende gesprochen habe.
00:27:35: man in der Theorie weißt ihr das?
00:27:37: Selbst meine Kinder wissen das schon.
00:27:42: Deswegen versuch, ich hab dann ein Buch drüber geschrieben.
00:27:44: Das heißt bin fast fertig muss nur noch anfangen.
00:27:49: und das beschäftigt sich genau mit der Frage wie schaff' ich es eigentlich?
00:27:52: Dass was ich in der Theorie ja weiß umzusetzen als Führungskraft.
00:27:57: Und dass muss aus meiner Sicht nochmal früher anfangen nämlich die Identität des Unternehmens ist mein meine Haltung dazu und das mache ich hier zu Hause genauso und als Trainerin auch so.
00:28:11: Ich versuche es meinen Leuten so einfach wie möglich zu machen, für sich die gesunde Entscheidung zu treffen.
00:28:18: Ich nacke also wo's geht!
00:28:21: Also ich biete die richtigen Anreize.
00:28:25: Mir ist hier Zuhause bei meinen Kindern schon immer gewesen gesunde Ernährung wichtig.
00:28:31: Das heißt... Erster Schritt, dass frisches Obst und Gemüse immer sichtbar in der Küche ist.
00:28:45: Wenn du bei uns reinkommst, ist da immer ein Berg frisches obst und gemüse.
00:28:48: Das heißt das ist schon mal eher da als irgendwas anderes.
00:28:53: Hochverarbeitete Sachen finden den Weg es gar nicht in den Kühlschrank.
00:28:58: Das heisst natürlich nicht, dass die Kinder diesen Jugendlichen können genauso gut alleine in den Supermarkt gehen aber die einfachere Möglichkeit sichtbar.
00:29:08: Wenn ich die mir nachmittags ein Snack mache, finden da gesunde Sachen drauf statt?
00:29:12: Die sind schon fertig geschnibbelt in einem Unternehmen!
00:29:16: Wenn ich weiß dass für meine Leute, für alle Menschen wichtig ist das sie sich regelmäßig bewegen aktive Pausen zu machen dann gebe ich mir vielleicht Mühe in der Architektur des Gebäudes das Treppenhaus etwas attraktiver zu gestalten als den Aufzug.
00:29:31: Im Moment ist es sehr häufig so, dass die Aufzüge noch Teil des Designkonzepts sind und die Treppenhäuser hässliche Fluchtwege.
00:29:40: Das heißt für mich ist es als Führungstrafft essentiell wichtig meinen Leuten die gesündere Entscheidung immer zu leichteren zu machen.
00:29:50: Und man guckt sich um!
00:29:52: wo da überall der Hebel ist.
00:29:54: Das fängt bei der Architektur an, das hört bei einer bewegten Pause geht es weiter eine gesunde Kantine all das was es den Leuten leichter macht und dann muss ich darauf vertrauen dass die Leute auch die richtige Entscheidung machen und das geht meistens.
00:30:11: ihr habt als CEOs also die mal vor allem voran aber als Führungskräfte gutes Beispiel voran
00:30:18: absolut Ja, sehr fein.
00:30:20: Das heißt also immer wieder dieses Vorbildvorleben aber auch ermöglichen da wo ich halt auch gestalterisch tätig werden kann.
00:30:29: Sehr schön!
00:30:31: Du hast gerade noch erzählt du hast ein neues Buch geschrieben.
00:30:34: was ermittelt uns denn da?
00:30:37: Bleck doch mal kurz auf.
00:30:39: das ist dein zehntes Buch und wir kommen ja auch schon fast zum Ende.
00:30:42: lass uns doch einfach mal gedanklich mitgehen.
00:30:45: was erwartet uns sind.
00:30:47: Time for Tachel ist eine nächste Instanz in der Kommunikation, die aber auch sinnvoll ist sie immer im Werkzeugkoffer zu haben.
00:30:59: Die Schlagfertigkeit rettet dir die Situation.
00:31:01: da musst du binnen drei Sekunden die passende Antwort haben.
00:31:04: das war's der Beinz.
00:31:05: Dann hatten wir ich habe ein Buch geschrieben.
00:31:07: es heißt leicht gesagt Da hat uns einen Kommunikationsmodell entwickelt wie ich in sieben Schritten an jeden Konflikt ran gehen kann an den ich dran gehen möchte.
00:31:17: Und dann gibt es Time for Tachelis, wenn das alles nichts bringt.
00:31:21: Wenn du das alles versucht hast und wenn du das Gefühl hast – so wie ich es fühle -, dass wir einen dramatischen Weibschiff in der Gesellschaft haben, der von Populismus und von rechten Seiten aufgewühlt wird, der in Unternehmen spürbar ist oder vielleicht auch in Familien spürber ist.
00:31:41: Wie erhebe ich meine Stimme ohne dabei Beziehungen zu zerstören?
00:31:45: Und trotzdem Haltung zu zeigen.
00:31:47: Darum geht es in zehn Strategien im Time-Vertacher des.
00:31:51: Das ist aber sehr, sehr wichtig weil wir sind ja gerade heute in einer Zeit wo ganz gerne getrennt wird einfach weil jemand eine andere Meinunghaltung Einstellung hat.
00:32:01: und dann brauchen wir so etwas und ich glaube das ist wirklich so etwas was ich mir gleich bestellen werde.
00:32:07: vielleicht kann ich's auch irgendwo im Podcast hören oder als Wirbuch hören
00:32:11: Kannst du?
00:32:12: Aber Achtung, Achtungen habe ich selber eingesprochen.
00:32:14: Alle Bücher gibt es auch als Hörbücher!
00:32:15: Ich hab sie aber selbst eingesprochen.
00:32:17: sollten also deine Hörer und Hörerin jetzt schon sagen boah die Alte geht mir ein bisschen auf den Keksen ihrer Stimmlage lasst es.
00:32:23: das sind dann sechs oder acht Stunden nur ich.
00:32:26: Ja wunderbar, ich liebe es, ich mag es tut er.
00:32:30: Und ich glaube dass ist auch sehr authentisch wenn Autorinnen oder auch die Autoren ihre Hör bücher selber sprechen.
00:32:35: ich habe's bei mir auch gemacht Und ich finde das ganz gut.
00:32:38: Man muss es, wenn man's nicht gewohnt ist, muss man's lernen aber ja... Ich find' es sehr schön, dich da auch so lebendig und in der Form wiederzusehen.
00:32:47: Nicole!
00:32:47: Ich sage ein großes Dankeschön.
00:32:48: wir haben ganz ganz rasch unsere Zeit erreicht und sie ist wirklich liefer flogen und ich könnte dir stundenlang zuhören.
00:32:56: daher eben auch die Idee gleich in Hörbuch zu kaufen.
00:33:00: Ja Wenn du, du hast grad gesagt also was dich morgens schon aus dem Bett hüpfen lässt.
00:33:04: Aber sag's mal mal für die, die vielleicht gerade nicht so richtig zugehört haben?
00:33:08: Was ist es denn, was dich morgen so richtig freudig ausm Bett hüpfchen lässt?
00:33:13: Das können wir ganz einfach machen!
00:33:14: Ich mache morgens die Augen auf und wenn aus mir keine Schläuche rausgucken, wenn ich keine Angst habe und keine Schmerzen habe Und das auch für meine Lieben in Anspruch nehmen darf dass alle gesund und munter sind Ist für mich morgens der Tag um fünf Uhr schon wundervoll.
00:33:29: Ja, sehr schön.
00:33:30: Das ist ein ganz, ganz wunderbarer Schlusssatz!
00:33:33: Ich sage dir nochmal ein großes Dankeschön unter unseren Zuhörern und Zuhören, dass die uns bisher begleitet haben.
00:33:39: Alle deine Kontaktdaten werden wir in den Shownotes verlinken so das wenn jemand noch mit dir vertiefen möchte da gerne Kontakt aufnehmen kann.
00:33:46: Nicole ich sage dir Danke, danke, danke und ja ganz viel Erfolg für alle deinen tollen Sachen die du machst, ganz viel Gesundheit.
00:33:55: Ich glaube, das ist so das erste Mal, dass ich das zum Podcast Abschluss sage.
00:33:59: Aber ich glaube, es ist genau das was wir immer brauchen.
00:34:03: Danke euch auf bald!
00:34:04: Tschüssi!
00:34:14: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.
00:34:17: Du hast den Podcast Love to Leap für New Work und New Leadership und für Organisationen und Führungskräfte im Wandel gehört.
00:34:25: Danke, dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast!
00:34:28: Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann freue ich mich riesig, wenn du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehst.
00:34:35: Ja – und falls du über Spotify oder Apple-Podcast hörst, dann gib' uns doch gerne eine vom Sternebewertung.
00:34:41: Das hilft uns dabei Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist, Führungen zu lieben und einer Arbeitswelt zu schaffen, in der wir alle gerne mitgestalten
00:34:51: möchten.".
00:34:52: Und tschüss,
00:34:52: bis zum nächsten Mal!
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