#64 Bodo Janssen: Führung ist kein Wohlfühlprogramm - was wirklich zählt, wenn es darauf ankommt!

Shownotes

Bodo Janssen hat sus persönlichen Krisen und unternehmerischen Herausforderungen heraus seinen ganz eigenen Weg zu einer werteorientierten, menschenzentrierten Unternehmenskultur gefunden. In unserem Gespräch geht es darum, warum echte Führung weit mehr ist als ein Wohlfühlprogramm.

Hier findest du die links zu Bodo Janssen https://www.upstalsboom-wegbegleiter.de/bodo-janssen/ https://www.hotelier.de/podcast/bodo-janssen-noch-mehr-zeit-fuer-die-menschen-folge-107 https://www.linkedin.com/in/bodo-janssen-133205106/ Sein Neues Buch: Zuhause in dir: Von der Kunst, bei dir selbst anzukommen – Erscheinungstermin Okt. 2026

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, ich sehe mich eben.

00:00:02: Also mit Blick auf Love to Lead ist es so, dass einmal die Liebe das sich darin wiederfindet aber das Thema Führung und das ist das, worin ich mich auch sehe als jemanden der sich damit befasst wie es gelingen kann sich selbst und andere zu führen.

00:00:18: Und daher betrachte ich mich weniger als Unternehmer und schon gar nicht als Geschäftsmann weil Ich mag keine Geschäfte machen und ich mag auch kein Unternehmer sein in viel zu viel Materielles mit sich schwingt und ich bin ein lausier Geschäftsmann, aber ich liebe einfach Menschen.

00:00:37: Und das ist glaube ich die Antwort auf die Frage dass ich weder Unternehmer noch Geschäftsmann bin sondern jemand bin der Menschen liebt und eine ganz tiefe Sehnsucht in sich trägt Menschen dabei zu helfen oder dabei zu unterstützen sie ob ihren Weg zu begleiten.

00:00:51: gute Antworten auf die Fragen des beruflichen oder privaten Lebens.

00:01:12: Ja

00:01:13: hallo, hier

00:01:14: ist dein Podcast Love

00:01:16: to Lead

00:01:16: für New Work und New Leadership von Witasch & Partner.

00:01:20: Wir

00:01:21: haben uns schon seit vielen Jahren das Motto Inspiring Leaders and Organizations auf die Fahne geschrieben – und begleiten gerne Führungskräfte und Organisationen bei der Transformation!

00:01:32: Ich bin Barbara Witasche und freue mich dass du uns auch heute wieder deine Zeit und ein Ohr schenkst.

00:01:53: Ja, hallo!

00:01:53: Und mein heutiger Gast ist Bodo Jansen.

00:01:57: Bodo, schön dass du dir Zeit genommen hast und heute in meinem Online-Studio bist und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer mit ganz besonderen Erfahrungen von dir auch bereichern möchtest.

00:02:08: Moin liebe Barbara ich freue mich Teil deiner Podcast zu sein.

00:02:12: Genau Du bist ja aus dem ganzen Norden.

00:02:14: Deswegen auch Nachmittag sagen wir moin und es sind halt ganz international unterwegs.

00:02:21: Bodo ist Geschäftsführer der Uxalbom Hotels und steht wie kaum ein anderer für werteorientierte und menschenzentrierte Unternehmenskultur.

00:02:30: Seine eigene persönliche Krise wurde zum Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Transformation bei sich selbst, im Unternehmen – heute gilt er als einer der prägen Stimmen für modernes Leadership im deutschsprachigen Raum, wo du.

00:02:46: wir können dich erleben sowohl auf der Bühne wie aber auch durch deine Bücher.

00:02:51: Du bist Autor und ja schön dass du heute da bist.

00:02:55: Sag mal ich habe mit Sicherheit was ganz Wichtiges noch vergessen weil dein Leben und deine Erfahrung ist ein ganz ganz bunter Blumenstross.

00:03:02: Magst du uns noch das eine oder andere ergänzen damit die Zuhörerinnen sich noch besser kennenlernen können?

00:03:09: Ja was gibt es zu mir zu ergänzten?

00:03:10: einmal glaube gegenüber den Mitarbeitern irgendwann mal das ganze Herzen gesagt habe, dass ich gar keine Legitimation habe sie zu führen so wie ich sie führe weil ich weder eine Ausbildung abgeschlossen habe noch ein Studium und Formale eigentlich gar nicht diese Aufgabe hätte übernehmen dürfen.

00:03:31: Das hab' ich dann doch und zwar war mein Vater verunglückt ist mit dem Flugzeugen und ich daraufhin in die Unternehmensführungen eingestiegen bin.

00:03:39: Und was mir dabei geholfen hat waren in der Regel die Krisen die Krisen, die mir dabei geholfen haben eben mich entwickeln zu dürfen.

00:03:47: Die Krise, die Schwierigkeit das Problem der Herausforderung als Möglichkeit zu wachsen.

00:03:52: und so waren meine ganzen Meilensteine oder die wichtigen Meilen Steine meines Lebens in der Vergangenheit immer Krisen.

00:03:59: also die Entwicklung wurde immer ermöglicht durch eine Krise.

00:04:03: Es war immer eine Krisse der Ausgangspunkt für den nächsten Wachstumsschritt Und von daher bin ich sehr besonders dankbar für die Krisen des Lebens.

00:04:13: Ja, man sagt ja auch oft Krise als Chance und du lebst das sozusagen gezwungenermaßen, machst dann aber immer das Beste daraus und gehst den nächsten Schritt auf deinem Weg in deinem Leben.

00:04:28: Du sag uns mal drei Meilensteine, die dich heute hierher geführt haben.

00:04:32: Du hast gerade schon ein paar genannt.

00:04:33: Aber da wo du heute bist mit all deinen Erfahrungen im beruflichen, wirwochen-privaten Kontext.

00:04:39: Was sind so drei Meilensteine, die dich hier hergeführt haben?

00:04:45: Ja da mag ich direkt anknüpfen an das was ich gerade gesagt habe... also ich gelernt habe ist die Kunst der Menschssperrung besteht darin aus um den Perlen zu machen und das Artilikat von Wingen gesagt und je größer die Bunde desto größer.

00:05:02: Also fange ich mit meiner Entführung, das war eine starke Wunde.

00:05:05: Das war ein starker Meinstein der die ganze sich anschließend Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht hat und mich in meiner Entwicklung daraus genährt habe.

00:05:18: dann natürlich auch der Tod meines Vaters durch den Flugzeugabsturz was mich wieder vor einer ganz schwierigen Situation gestellt hat emotional wie eben auch rational Und ich darüber dann wieder mich sehr stark weiterentwickeln durfte.

00:05:36: und auch die Befragung der Mitarbeiter im Jahr zwei Tausendzehn, die auch sehr niederschmetternd war.

00:05:42: Die mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat und mich dazu aufgefordert hat gute Antworten auf die Frage zu finden Bodo was jetzt?

00:05:55: Danke für diese Insights!

00:05:56: Wir haben uns ja im Vorfeld darüber ausgetauscht.

00:05:59: Wie könnte denn in diesem Podcast Love to Lead New York und New Leadership, wie könnte denn der Titel unseres Gespräches oder unter unseres Interviews heute sein?

00:06:09: Und es wird ja ganz häufig bei dir auch erwartet dass eigentlich jetzt so ein Wohlfühlprogramm kommt.

00:06:13: du hast ganz viel gemacht um Menschen zu verstehen und das kann ganz schnell auch dazu führen dass man sich missversteht und wir haben uns heute darauf geeinigt dass wir sagen Führung ist kein Wohl-Fühl-Programm Denn was wirklich zählt Wenn es darauf ankommt, ja da wollen wir jetzt so ganz ganz konkret den Fokus und den Blickwinkel drauf relegen.

00:06:34: Und was sind denn gerade wenn du mal schaust?

00:06:39: Was geht dich denn grade in dieser Zeit wo wir heute sind als Führungskraft ganz besonders an?

00:06:45: Wo siehst Du denn ganz besonders heute dieses Thema?

00:06:49: Es ist kein Wohlfühlprogramm

00:06:52: Ja das Kernthema dass ich sehr oder manifestiert sich in einem Satz, der mal die Absicht oder den Sinn und Zweck unseres Unternehmens etwas mehr erläutert.

00:07:05: Und dieser Satz besteht darin also Menschen stärken ist ja das was uns ausmacht wofür wir jeden Tag aufstehen.

00:07:11: und ein Satz der dass erläutert ist die menschen aus der Opferrolle heraus wieder zurück in die Eigenverantwortung zu führen.

00:07:20: Das heißt dass die Menschen abends aufrecht nach Hause gehen, als sie morgens gekommen sind.

00:07:25: Nicht weil ich sie aufrechte sondern weil Sie sich an den Herausforderungen des beruflichen, des familiären und des persönlichen Lebens einfach ausrichten können.

00:07:34: Und da kommen wir genau zu diesem Punkt das es darum geht die Menschen darin zu befähigen sich den Herausforderung zu stellen anstatt vor ihnen zu flüchten, denn wir wünschen uns ein Leben ohne Schwierigkeiten und Probleme.

00:07:48: Und versuchen diesen vielleicht auch aus dem Weg zu gehen?

00:07:51: Aber das ist natürlich eine Illusion!

00:07:52: Es gibt keinen Weg, kein Leben ohne Schwierigkeiten oder auch kein Beruf ohne Schwerigkeiten und Problemen.

00:07:58: Wenn ich mir dessen bewusst bin dass es kein Leben und keine Arbeit ohne Probleme und Schwierkeiten gibt dann macht es wenig Sinn davor zu Flüchten sondern ich darf lernen daran zu wachsen Und dann, wenn wir das tun.

00:08:11: Wenn die Fähigkeiten entwickeln, Probleme selbst zu lösen, Schwierigkeiten selbst zu Lösen, dann geschieht etwas, dass eben diesen Weg entspricht aus der Opferrolle zurück in die Eigenverantwortung führen.

00:08:24: und es gibt so eine kleine Geschichte, die habe ich erlebt Anfang des Jahres im Krankenhaus.

00:08:28: da stand ich, da saß ich am Krankenhaus und ich sah an einem Vorstuhl einen Heizungsfonteur mit einer großen Heizung auf nem Hubwagen.

00:08:37: Und er stand dort vor diesem Fahrstuhl, die Fahrstrahltür ging auf.

00:08:41: Ein Mensch kam heraus mit offensichtlich geistiger Behinderung.

00:08:45: Er schob einen Rollwagen mit Medikamenten an diesem Heizungsmonteur vorbei.

00:08:50: Der Heiz-Monteur setzte sich in Bewegung.

00:08:52: In dem Moment ging die Heizung den Fahrstühltür zu und die Heitzung knallte auf den Boden.

00:08:58: Im Bruchteil einer Sekunde drehte sich dieser Heizumsmonteuer zu den anderen Menschen um und sagte, wieso bist du nicht schneller?

00:09:05: aus dem Paarstuhl herausgetreten, wegen wie es meine Heizung runtergefallen ist.

00:09:10: Und das war nicht so bemerkenswert.

00:09:12: Das war ein Beispiel dafür, dass Menschen nicht selbst in die Verantwortung gehen sondern immer auf der Suche nach Schuldigen sind und also sich selbst nicht in der Verantwortung sehen.

00:09:21: Wir erleben ja gerade auch politisch eine sehr starke Entwicklung und ich glaube, dass es eine wichtige Aufgabe sein wird, die Menschen wieder aus dieser Opferrolle die Eigenverantwortung zu führen.

00:09:33: Fähigkeit zur Eigenverantwortung, die Voraussetzung dafür ist so etwas wie eine Demokratie zum Beispiel mit Leben zu füllen.

00:09:39: Und das wird die große Aufgabe sein, die Menschen aus dieser Opferrolle herauszuführen.

00:09:45: Ja, ich glaube manche sehen das ja gar nicht dass sie da drin sind weil ich erlebts häufig, dass mir dann gesagt also ich war es nicht!

00:09:50: Also damit ist das Thema Opfer weg aber Sie sind auch nicht in der Eigenverordnung selbst wenn sie es wären wie du es gerade von dem Heizungsmunteur erzählst.

00:09:59: Der dann mit einem mal den anderen dafür blämt und eigentlich beschuldigt, dass ihr das verursacht habt.

00:10:07: Ja, ich glaube da sind wir auf einer ganz großen Herausforderung Menschen zu empowern also auf der einen Seite ihnen die Macht wieder zuzusprechen.

00:10:17: du kannst es!

00:10:18: Du hast auch ein wunderschönes Beispiel von deinen Töchtern in einem Vortrag gebracht.

00:10:25: Also ich glaube dieses Thema sehr früh anzufangen Menschen zu ermächtigen mit dem was sie können Und vor allen Dingen das, was du gerade sagst auch aus der Opferrolle rauszuschüren.

00:10:35: Wenn Du jetzt überlegst bist Du denn jetzt eher Unternehmer, Hotelier, Lehrender oder Lernender?

00:10:45: Also in jedem Fall Lernendah jeden Tag verstehe ich als Möglichkeit wieder etwas Neues zu erfahren und vor allem etwas Neudes zu erkennen und darin besteht für mich ja auch dieser Prozess.

00:11:00: Also meine neue Rolle im Unternehmen, ich habe ja die operative Geschäftsführung abgegeben hat sehr viel mit dem Titel deines Podcast zu tun, Love to Lead vor allen Dingen das Love.

00:11:12: wenn ich jetzt mein neues Desi dirata sehe also das ist mein Rollenverständnis dass ich jetzt habe dann isst mein Motiv Liebe.

00:11:20: Das Ziel ist Weisheit und der Weg ist Demut.

00:11:24: Und was meine ich damit?

00:11:25: Das Motiv ist Liebe.

00:11:27: Liebe einfach als Handlung, die dazu führt, dass andere Menschen sich entwickeln und wachsen.

00:11:34: So kann ich das ja auch in einer Familie betrachten.

00:11:37: Das sind die Eltern, die lieben ihre Kinder auf eine Art und Weise nämlich, dass diese Kinder irgendwann selbst dazu in der Lage sind eigenständig durchs Leben zu gehen.

00:11:48: Und dieses...das ist das Motiv dieser Liebe, diese Tiefe Sehnsucht, dass Menschen

00:11:53: eben

00:11:53: dort wachsen.

00:11:55: Beweisheit ist das Ziel, was bedeutet das für mich?

00:11:58: Beweiszeit hat etwas für mich mit Bewusstsein zu tun.

00:12:02: Das unentdeckte Sichtbarzumachen, Licht ins Dunkel zu bringen, Erkenntnis zu gewinnen und das ist ja auch was ich zum Beispiel im letzten Buch beschrieben habe.

00:12:15: die Produktivität von Führung kann auch darin gemessen werden dass Dinge bewusst werden.

00:12:20: also Bewusstheit als Produktivität Und Demut ist der Weg.

00:12:24: Das heißt, dass ich mich innerlich freimache von Risson Timos und dem Ganzen Wissen und die ganzen Erfahrungen, die mich gemacht habe und mich darauf eingelassen jeden Tag etwas Neues hinzuzieht.

00:12:37: Ich sehe mich eben also mit Blick auf Love to Lead es so, dass einmal die Liebe das sich darin wiederfindet.

00:12:45: aber das Thema Führung und das ist das, worin ich mich auch sehr als jemanden, der sich damit befasst Wie es gelingen kann, sich selbst und andere zu führen.

00:12:55: Und daher betrachte ich mich weniger als Unternehmer und schon gar nicht als Geschäftsmann weil... Ich mag keine Geschäfte machen und ich mag auch kein Unternehmer sein, weil da eben viel zuviel materielles mit sich schwingt und ich bin ein lausierer Geschäftsmann aber ich liebe einfach Menschen!

00:13:15: Und das ist die Antwort auf die Frage, dass ich weder Unternehmer noch Geschäftsmann bin sondern jemand bin der Menschen liebt und eine ganz tiefe Sehnsucht in sich trägt, Menschen dabei zu helfen oder dabei zu unterstützen sie ob ihrem Weg zu begleiten.

00:13:29: gute Antworten auf die Fragen des beruflichen privaten Lebens.

00:13:33: Ja und spannend ist ja du bist diesen Weg gegangen Du hast begonnen In einer Transformation, die du selber gewählt hast Und dann ist aber das Geschäftliche genauso mitgegangen.

00:13:45: Das heißt, es ist ja kein Gegensatz oder nichts was gegeneinander arbeitet sondern ihr habt ja wirklich gezeigt dass dieses Interesse für die Menschen diese Wahrnehm, dieses Gesehenwerden, dieses Unterstützen, das hast du auch in dem Film gezeigt wirklich auch an die Lehrlinge zu glauben und die dahin zu führen über sich selbst hinauszuwachsen und dass das sich dann aber komischerweise wie von Sauberhand auch in Zahlen widerschreibt.

00:14:14: Und wenn du aber jetzt schaust, wo wir heute sind mit all dem Druck und mit diesen veränderten Führungsansprüchen, wo ist es denn für dich schwierig deinen eigenen Ansprüchen das was du gerade gesagt hast treu zu bleiben?

00:14:30: Weil ich weiß nicht genau wie viele Führungskräfte ihr heute in den verschiedenen Unternehmen und Hotels beschäftigt Aber du kommst ja immer wieder auch mit anderen Menschen zusammen, die so eine ganz andere Wertehaltung mitbringen.

00:14:43: Wie machst du das dir da treu zu bleiben?

00:14:46: Ja, das ist eine relativ einfache Klärung der Verantwortung.

00:14:50: Ich bin nicht verantwortlich für die Einstellung anderer Menschenpunkt und ich bin verantwortlig dafür wie ich mich diesen Menschen gegenüber verhalte ob ich beschreibe oder bewerte, ob ich behaupte Auf welche Art und Weise ich diesen Menschen meinen Respekt zum Ausdruck bringen kann, weil es geht ja gar nicht darum das zu verurteilen, andere Sichtweise zu verursachen.

00:15:15: Sondern es geht viel mehr darum herauszufinden was bewegt die alternative Haltung dieses Menschen der mir gegenüber steht in mir?

00:15:25: Und wenn es mich triggert dann ist das nicht sein Problem sondern meine Aufgabe für mich herauszuf finden warum ich das gerade triggerte.

00:15:34: also das ist eine ganz große Wachst du einen Chance?

00:15:37: Du hattest von diesem Summit besprochen, Entrepreneurship Summit.

00:15:41: Im Beispiel daran hatte ich ein Interview und da fragte mich jemand ja Bodo geht es denn eher darum sich mit Menschen zu umgeben die gleichgesinnt sind oder entgegen gesinnt ist.

00:15:54: Es braucht beides.

00:15:55: wenn wir nur mit gleichgesinnten Menschen zusammen sind dann bewegen wir uns in so einer Bubble Und bekommen eine Zustimmung und verlieren vielleicht auch den Blick zur Realität, die Beziehung zu der Realität.

00:16:06: Weil wir nur noch in unserer eigenen Welt unterwegs sind.

00:16:09: Das erledigt man ja in den Social Media.

00:16:11: Ich leite dann nur auf die, die mich interessieren und die gleichgesinnt sind.

00:16:14: Und irgendwann leidet man dann unter gewissen Form von Realitätsverlust.

00:16:19: Ja, also es geht ja sehr darum auch gerade das Gegensätzliche in sein Leben mit einzubeziehen weil es zur Realität gehört und aber dass eben auch als Möglichkeit zu verstehen innerlich zu wachsen.

00:16:30: Und von daher sind diese herausfordernder.

00:16:34: eine Persönlichkeit, ich eine Persöhnlichkeit empfinde die mir begegnet, der so wertvolle ist es.

00:16:43: Da ist mein eigenes Wachstumsmöglichkeit ja auch geborgen oder verborgen und die kann ich halt viel mit mehr auffand, aber deswegen mag es wahrscheinlich hinterher mir auch nach vorne bringen.

00:16:56: Du hast in einem deiner Bücher über servant leadership gesprochen.

00:17:00: wie verstehst du denn Führung durchdienen?

00:17:04: Manchmal hört man ja gerade in der Hotellerie oder gerade wenn ganz viele Lehrberufe sind dass man sagt naja dienen kommt vor dem verdienen, aber du hast das ja ganz anders verstanden.

00:17:14: Wie wirst Du denn sagen führen durch dienen?

00:17:17: Wo stößt dann auch für Dich dieses Prinzip heute an Seine Grenzen?

00:17:23: Ich glaube dass ich das stößte dort an die Grenzen wo das dienen als Mittel zum Zweck dafür betrachtet wird, dass ich irgendwelche Ego-Themen bei mir bearbeite.

00:17:36: also wenn ich jetzt mich in den Dienst einer Sacherstelle mit der Nebenabsicht dafür eine positive Rückmeldung zu bekommen.

00:17:43: Danke schön oder so etwas!

00:17:45: Dann geht es ja gar nicht um den Dienst an sich, sondern dann erledige ich den Dienst als Mittel zum Zweck dafür dass ich etwas bekomme.

00:17:53: was ich brauche das ist das dienen Komfort dem Verdienen.

00:17:57: aber das ist eben ne Nebenabsichtig.

00:17:59: da fische ich aus natrigen Quellen würde ich sagen Es geht ja um dieses bedingungslose Dienen.

00:18:05: dann mache Ich mich unabhängig eben von der Reaktion.

00:18:08: Es gibt einen alten Part seit den sechziger Jahren gelebt, er hat die zehn Gebote der Gelassenheit geschrieben und darum geht es mir ja auch mit Blick auf die heutige Zeit so eine oberflächlich betrachtet gewisse Resilienz zu entwickeln also diesen inneren Frieden jenseits äußerer Faktoren und wenn ich dann meinen Wünsche vom meinem Dienst das sich dafür etwas bekomme habe schon verloren denn wer nur gibt weil er braucht wird immer wieder ein Problem haben.

00:18:35: Also es geht wirklich darum, aus einer tiefen inneren Haltung heraus sich in den Dienst des Menschen zu stellen.

00:18:40: Für mich zumindest und wenn ich das tue dann muss ich erstmal die Frage für mich klären was braucht denn dieser Mensch?

00:18:46: Ja um sich auf die Art und Weise zu entwickeln wie's ihm gerecht wird wie's für ihn gut ist und somit sieht die Dienstleistung sehr unterschiedlich aus.

00:18:56: Ich hab ja auch bei der Führung differenzier' ich ja einmal nicht in richtig oder falsch gut oder schlecht.

00:19:02: Das erste ist Führungen Bezieht sich auf den Menschen und nicht auch die Sache.

00:19:06: Ich führe Menschen, ich manage Dinge Und ob meine Führung passend ist oder nicht hängt von der Absicht ab mit der ich führe Hängt von dem Kontext ab indem ich führo und jetzt kommt hängt Von den menschenab Die ich füre.

00:19:20: da komme ich zum begriff der gerechtigkeit und wir verstehen Gerechtigkeit häufig als gleichbehandlung Und aber wenn ich zwei unterschiedliche menschen gleich behandle behandel ich mindestens ein falsch.

00:19:32: Das heißt also, es geht darum dem Einzelnen der Würde des Menschen gerecht zu werden.

00:19:38: Der Persönlichkeit eines Menschen gerechzt zu werben und somit sieht der Dienst an den Menschen auch immer unterschiedlich aus.

00:19:45: Der eine braucht diese Geschichte hatte ich auch an anderer Stelle schon mal erzählt wo ich versucht habe ein Direktor mit militärischem Hintergrund mit Stuhlkreis zu führen.

00:19:58: Da war mein Dienst nicht gefragt.

00:20:01: Also diese Dienstleistung, die ich gebracht habe wurde nicht nachgefragt weil da konnte er nichts mit anfangen.

00:20:07: Das wäre wahrscheinlich so als wenn man mir Walnüsse anbieten würde, weil ich hasse Walnüssen und also ess' ich die auch nicht?

00:20:15: Und dann kann ja jemand die Dinger anbietet, mich ess sie nicht!

00:20:18: Es geht ja immer darum den Menschen das zu geben was ihnen auch ein Stück weit schmeckt und hilft um in ihre Kraft zu kommen und das meine ich damit.

00:20:25: Also dieses sich an den Dienststellen ist vielleicht die Herausforderungen Damit liegt vielleicht darin, dass ich erst mal herausfinden muss.

00:20:34: Was braucht denn dieser Mensch?

00:20:37: Und ich liege pauschal einfach ein Dienst erweisen kann.

00:20:41: Genau und das ist sozusagen jetzt von one-on-one Das heißt du redest von dem Stuhlkreis in dem halt andere Hoteldirektoren gesessen haben oder sind Ich weiß nicht genau wie es heißt Und jetzt einer dabei ist oder vielleicht auch zwei, die eigentlich damit gar nichts anfangen können.

00:20:57: Also ähnlich wie die Walnüsse, also die sitzen im Stuhlkreis und denken sich wo soll ich jetzt mitschreiben?

00:21:02: Wieso bin ich jetzt mit einem mal so ja so offen?

00:21:06: Das war die Frage.

00:21:07: das ist ja auch eine Unternehmenskultur oder eine Gesprächskultur oder ein Diskussions-Kultur.

00:21:12: Das ist so ein bisschen diese Roundtable ohne den Tisch zu haben, wo wir in einer Runde setzen.

00:21:19: Wie gehst du denn dann mit Menschen um oder gerade in dem Fall mit Führungskräften um, die auch dein Hebel in der Organisation sind, wenn sie nicht mitziehen wollen?

00:21:29: Das heißt, wenn Sie diese Kultur nicht leben können.

00:21:33: Ja also erstmals Demut der Weg und das bedeutet... Mein Standpunkt nicht der einzig wahre Standpunkt ist, sondern dass es eben sehr viele Sichtweisen und ja Umgangsweisen zu verschiedenen Themen gibt.

00:21:47: Und das ist wichtig, das zu respektieren.

00:21:50: Also das was uns miteinander verbindet, is' das was wir sind?

00:21:54: Wir sind Menschen!

00:21:55: Das ist das sein.

00:21:56: Und was uns häufig voneinander trennt, ist das was was wir nach der Geburt bekommen haben.

00:22:02: Das kann eine Tradition sein, das kann eine Religion sein, es kann eine Erziehung sein, dass kann eine Sichtweise sein und das kann unsere Meinung sein.

00:22:10: Und das gilt es zu respektieren.

00:22:12: bei einer Meinung zum Beispiel ist die richtig oder falsch weil sie nur Ausdruck eines Lebensweges und erst mal geht es darum das zu würdigen.

00:22:19: Das ist der Lebensweg eines Menschen und so ist seine Sichtweise daraus entstanden.

00:22:25: Das steht mir auch gar nicht zu, das verändern zu wollen.

00:22:27: Ich kann ja nur gucken, passt es oder passt es nicht in unsere Kultur?

00:22:31: Und für mich passt es so lange, solange das Verhalten eines einzelnen Menschen die Gemeinschaft frustriert.

00:22:38: Das ist die rote Linie.

00:22:39: Ansonsten liebe ich ja Vielfältigkeit und wir vereinen uns in unserer Vielfaltigkeit eben über das wofür wir uns einsetzen.

00:22:48: und dass das verbindende Element also der Sinn der Purpose wenn du so willst ist das verbinden element.

00:22:53: Und dann liebe ich die Vielfalt, die Unterschiedlichkeit.

00:22:56: Die anderen sichtbeißen so ein großartiges Geschenk aber nur solange eben jemand durch sein Verhalt nicht die Gemeinschaft frustriert.

00:23:04: und das ist eine Rotelinie es funktioniert nicht.

00:23:07: Was ist denn mit dem Hoteldirektor passiert?

00:23:10: Habt ihr ihm dann sozusagen einen Tischchen gegeben damit er besser mit dem Stuhlkreis umgehen konnte?

00:23:15: oder waren auch andere Faktoren?

00:23:17: wo du gesagt hast genau da habe ich gesehen dass war die Rotlinie Und da müssen wir das dann doch aushandeln.

00:23:24: Wie wollen wir miteinander tun?

00:23:26: Ja, in dem Fall war ich noch deutlich unterentwickelt was meine Brustzeilen angeht und entweder mein Zu-Dof oder zu arrogant um genau das zu erkennen und mich darauf einzustellen.

00:23:37: Ich war eben noch der festen Überzeugung, ich komme mit dem heiligen Schein aus dem Kloster und es geht nur so wie ich es glaube dass es geht und habe sehr stoisch an meinem Führungsstil festgehalten mit der Folge dass dieses Hotel geschlossen werden musste weil es wirtschaftlich einfach kaputt gegangen ist.

00:23:54: Und deshalb bin ich auch überhaupt kein Freund darüber zu sprechen, dass es irgendwas wie ein Führungsstil gibt.

00:24:02: Das ist Unsinn!

00:24:03: Also das ist in meinen Augen völliger Unsinn, weil das setzt voraus, dass sich Menschen unterschiedliche Menschen gleich behandeln und sie sich irgendwann zu orientieren haben, wie ich sie führe.

00:24:12: Und das ist das Gegenteil von dem, wie wir arbeiten.

00:24:15: Es gibt nicht bei mir den Führungstil.

00:24:17: Ich stelle mich ein... mit meinem Stil auf mein Gegenüber.

00:24:23: Das was vielleicht dahinter steht ist eine Haltung, dass der Ernst für mich nicht Mittel zum Zweck dafür ist das ich jetzt gerühre Gewinne schreibe sondern dass ich als Mittel mich als mittel zum zweck davor betrachte das menschen wachsen können.

00:24:37: ja das ist vielleicht das das der entscheidende unterschied.

00:24:42: Ich habe ja auch sehr lange und viel in der Hotellerie gearbeitet.

00:24:45: Also ich hab Handmücher, Qualitätsstandards mit unterschiedlichen Academies aufgesetzt.

00:24:53: Wir haben dann im internationalen Hotel stand es wirklich so eines – der Werte war Freude an der Arbeit!

00:25:02: Und wir haben das auch wirklich dann auf allen Ebenen durchdekliniert bis zu den Hauskeeping-Mitarbeitenden Und haben dann gesagt, natürlich wenn ich Freude an der Arbeit habe, dann merke ich das auch in der Gästezufriedenheit.

00:25:14: Das heißt es überträgt sich ja und ganz traurigerweise hat dieses Hotel oder diese Hotelgruppe dann gewechselt zu dem Wert Effizienz und Effektivität.

00:25:26: Damit war die Freude An der Arbeit ersetzt durch einen anderen Wert, der eher in Richtung monetären Ergebnissen ging.

00:25:33: Das hat man dann auch wiederum gemerkt.

00:25:35: Es geht so von der inneren Haltung von denen, die führen.

00:25:39: Von den, die Eigentümer sind über die Mitarbeitenden und mit einem mal spürst du das genau da, wo du halt was ganz anderes erreichen möchtest.

00:25:47: Und ihr seid ja auch bekannt für eure Unternehmenskultur und ich denke auch viele gerne zu euch kommen.

00:25:55: hat euch das geholfen?

00:25:56: gut durch diesen Fachkräftemangel oder durch diese Krise der richtigen passenden Mitarbeiter würde ich sagen, es gibt nicht die passenden Mitarbeiter sondern ich stelle mich darauf ein.

00:26:07: Aber hat euch das geholfen eine sehr wertschätzende Unternehmenskultur zu haben?

00:26:13: Also ich kenne den Begriff des Fachkräftemangels aus der Zeitung tatsächlich und ich höre davon auch immer wieder.

00:26:23: Ich glaube aber dass das nicht unbedingt etwas ist was jetzt unter die Hotellerie sogar ganz besonders stark leidet weil die Alternativen in der Hotellerie deutlich größer sind als jetzt im technischen Beruf, wo wirklich Ingenieure gefragt sind.

00:26:40: Die tatsächlich ausgeträgtes Fachbissen mit sich bringen müssen.

00:26:46: Wir haben die Erfahrung gemacht dass es die Liebe zum Menschen zur Gastfreundschaft schon mal eine ganz gute Voraussetzung dafür ist um einen tollen Job zu machen und die einer sechzig Prozent Quereinsteiger bei uns Und wir machen mit denen die allerbesten Erbarungen und uns geht dieser menschliche Geist auch weit vor der tachlichen Qualifikation.

00:27:08: Von daher haben wir das so nicht so sehr erlebt, also wir sind gut besetzt.

00:27:14: Wir haben wirklich ausreichende Bewerber in den meisten Bereichen natürlich nicht an jedem Standort.

00:27:21: Wir erkennen schon erkennen auch in den Totellstandorten wo wird unsere Kultur sehr stark mit Leben erfüllt.

00:27:29: Die haben weniger Herausforderungen, mit der Generierung oder Gewinnung von Mitarbeitern.

00:27:35: und dann gibt es Hotels.

00:27:37: die haben immer Herausforderungen damit.

00:27:39: aber das ist da nur ein Symptom dafür dass die Kultur, die uns so wichtig geworden ist dann nicht in der Form gelebt wird wie sie gelebt werden könnte.

00:27:48: also es gibt ja schon einen direkten Zusammenhang.

00:27:50: das erkennen wir bei uns sehr sehr sehr schwer.

00:27:55: Ja, lass uns noch mal schauen auf deine eigene Transformation.

00:27:59: Die hast du ja selber angestoßen und du hast gerade schon gesagt, dann kamst du vielleicht mit dem großen Heiligen Schein grad aus dem Kloster.

00:28:07: Wenn du jetzt zurückblickst also auf die unterschiedlichen Stufen was würdest Du heute nicht mehr so erzählen?

00:28:15: oder was würdest Du anders erzählen als früher?

00:28:17: Wo warst Du vielleicht zu idealistisch oder zu klar in Deiner eigenen Story.

00:28:23: Was hast du für dich gelernt, was du heute anders siehst?

00:28:29: Also das hat sich ja aus unserem grad jüngsten Prozess heraus ergeben.

00:28:34: Ich habe das vorhin gesagt ich fühle mich weder als Unternehmer noch als Geschäftsmann und schon gar nicht als Hotelier.

00:28:43: Ich liebe einfach den Menschen so sehr dass es für mich wenig anderes gibt als sich die Entwicklung des Menschen einzusetzen.

00:28:50: Und in diesem starken Fokus verliert das eine oder andere auch erforderliche Professionalität.

00:28:58: Und das durfte ich eben erleben, dass mit meinem kompromisslosen Fokus auf die Entwicklung des Menschen das Hotel spezifische, das Management-spezifisch, das Geschäftsspezifische nicht die Aufmerksamkeit erfahren hat wie sich das vielleicht manchmal ein anderer wünschte und ich auch gar nicht... Die Intention anderer Menschen bei uns im Unternehmen aus einer Liebe zur Hotellerie heraus auch ihre Arbeit zu machen, das ausreichend gewerztetzt und gewürdigt habe.

00:29:29: Ja?

00:29:30: Das ist immer wieder deutlich geworden!

00:29:32: Wir haben im Jahr zwanzig dreiundzwanzig unter Leitbild überarbeitet und da ist es ja sehr deutlich geworden dass die Menschen sich mehr Fokus auf das Thema Tourismus wünschen, dass sie sich ein bisschen mehr... Also einige, ne?

00:29:45: Dass sich... Einige Menschen Professionität, Kleid, Ordnung und Organisation wünschen.

00:29:53: Sie haben den ganzen Tag gesagt, Bodo du bist eine Zumutung für die Menschen.

00:29:56: Du mutest den Menschen etwas zu, nur manchmal mutest du dem Menschen auch ein bisschen viel zu?

00:30:02: Und ja wir sind alle unterschiedlich!

00:30:05: Dann ging es ja für uns um die Frage wie können wir denen Rechnungen tragen?

00:30:08: das ist eben neben der Menschlichkeit bei unserem Unternehmen noch eine andere Sehnsucht gibt, nämlich eine die gar nicht mir so wichtig ist und mir entspricht wo ich meinen Standpunkt noch nicht verlassen konnte und wollte.

00:30:21: Und dann ging es für uns in den letzten zwei Jahren genau um die Antwort auf diese Frage, wir haben uns überlegt ob ihren strategischen Partner mit ins Boot holen, der diese Professionalität mitbringt oder ob es Alternativen gibt.

00:30:33: und unterm Strich Dazu durchgearbeitete das zwei junge Frauen, die in der Utterlerie groß geworden sind und seit fast zehn Jahren bei uns im Unternehmen sind.

00:30:44: Per Ende letzten Jahres die Geschäftsführung übernommen haben und mit ihrem Geist und ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrungen umgab unserer Kultur dem Rechnung tragen werden den ich nicht rechnunggetragen habe Ja, und Sie also jetzt den Tourismus wieder groß machen in unserer Gruppe.

00:31:04: Es gibt im Bereich Obstards Boom Tourismus.

00:31:07: das ist nicht Spielfeld.

00:31:08: da geht es darum das Thema Tourismus wider stärker zu bespielen.

00:31:14: Und es gibt einen weiteren Bereich der heißt Obsters Boom Next Generation.

00:31:18: Da bin ich dann derjenige der das weiter nach vorne bringt und so können wir glaube ich den unterschiedlichen Sehnsüchten in unserem Unternehmen gerecht werden.

00:31:29: Und du hast vorhin gesagt, du schreibst gerade an einem neuen Buch oder es gibt gerade ein neues Buchprojekt?

00:31:36: Ja.

00:31:36: Es gibt tatsächlich eins was zum Herbst veröffentlicht wird.

00:31:39: da geht das Thema Selbstführung.

00:31:41: der Titel wird sein Zuhause in dir und dann kurz wieder bei sich anzukommen und zwar jenseits dieser turbulenten Zeit in der wir uns bewegen.

00:31:51: aber die nächsten Buch Projekte stehen auch schon auf dem Programm.

00:31:55: Da wird es um das Thema Unternehmensdachfolge gehen weil ich ja nun Ja, das große Glück hatte nicht nur ein Unternehmen kurz wirklich schnell übernehmen zu müssen.

00:32:05: Sondern ich ja auch schon wieder abgegeben habe und viele Unternehmern begegnet die siebzig sind oder fünfundsechzig sind.

00:32:14: Und irgendwie ist ihnen noch nicht so ganz gelungen es loszulassen.

00:32:18: Und ich sehr konsequent war in meiner Entscheidung dann auch und zum Jahresende wirklich überhaupt keine operativen Entscheidungen mehr treffe und diese beiden jungen Damen ins kalte Wasser geschmissen habe, so wie das bei uns üblich ist.

00:32:31: Und ich dadurch mich sehr frei machen konnte für andere Themen eben die menschliche Entwicklung oder auch das Gemeinwohl mich dafür weiter aufzubauen zu entwickeln.

00:32:40: also da geht es um das Thema Unternehmensnachfolge Das nächste Buch und das dritte Buch.

00:32:45: was dann entsteht ist Führung und Verantwortung.

00:32:48: Da geht es dann um den Bereich kommen.

00:32:49: gut HRM also.

00:32:50: welchen Einfluss hat die Führung in unseren Unternehmen auf das Gemeinwohl wie zum Beispiel Menschen wieder zu befähigen auch Demokratie mit Leben zu füllen.

00:33:01: Ja, da geht's um Verantwortung.

00:33:02: Das große Thema Verantwortung was er zumindest in Deutschland eher doch ein belastendes Thema ist Mit Blick auf die German Angst die uns so rumtreibt

00:33:11: ja absolut Wann?

00:33:13: Also ich denke, das sind ja genau die Themen.

00:33:14: Die wir bei drei Hundertsechzig-Gradführung sehen.

00:33:17: auf der einen Seite müssen wir uns selber anfangen, also Selbstführungen ganz, ganz wesentliches Thema.

00:33:22: wenn wir das nicht beherrschen brauchen Wenn ich in one und auch nicht in Teams zu gehen Und Unternehmensführung mal ganz ausgeschlossen weil dann verstehen wir dass nicht Dann sehen wir die anderen nicht wenn wir uns selbst nicht verstehen können.

00:33:35: Ja und vor allen Dingen du sagst Das Thema Nachfolge Ich erlebe es auch in der Hotellerie da sitzen wirklich Die Gründer noch mit am Tisch und sind in der Mitte von den Türen, können ihre Kinder nicht an das Ruder lassen weil sie nicht loslassen können.

00:33:52: Das ist teilweise eigentlich das Ende der Organisation und des Unternehmens was der Gründern nie wollte aber auch nicht verhindern kann weil er halt das nicht los lassen kann.

00:34:02: Und das Thema Gemeinwohl und diese allgemeine Angst vor Verantwortung.

00:34:07: ich glaube da kranken wir heute alle dran dass sich jeder versucht, da irgendwo so ein bisschen davon zu stehlen und das dann an andere gibt.

00:34:14: Damit haben wir angefangen, dass wir gesagt haben ich weiß nicht oder?

00:34:17: Oder ich bin das Opfer!

00:34:19: Ich kann es nicht gewesen waren.

00:34:21: Ja du, wir kommen mal meldlich dem Ende zu und die Zeit ist auch total schnell vergangen Bodo.

00:34:27: Du weißt nicht wie's dir gegangen ist.

00:34:30: Und wenn wir jetzt noch überlegen Wenn du unseren Zuhörerinnen und Zuhöhrern sagst was macht dir in deiner veränderten Aufgabe jetzt nach wie vor richtig Freude, morgens aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten.

00:34:45: Was ist es denn?

00:34:47: Seitdem ich mich aus dem unternehmerischen Kontext herausgelöst habe und für die Entwicklung des Menschen mit mir jenseits des Kontextes und seiner Rolle im Unternehmen... Natürlich mich innerlich sehr, sehr befreit.

00:35:01: Und es ist jeden Tag eine große Freude für mich, mir Gedanken darüber zu machen, was könnte jetzt dafür tun?

00:35:07: Dass die Menschen den heutigen Tag ein bisschen stärker wieder verabschieden als sie hineingegangen sind.

00:35:13: Das ist das, da dreht sich alles!

00:35:15: Ja und ich darf einfach erleben, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eben mich auch in dieser Rolle annehmen.

00:35:21: Dass es da gar nicht mehr darum geht, der über jetzt mit Blick auf mich gehälter Prozessstrukturenqualität.

00:35:27: nein wenn sie dort anliegen haben wissen Sie genau an wen sie sich zu wenden haben und sie können mir als Mensch begegnen frei von diesem beruflichen Kontext und das schafft eine große Verbundenheit und das macht mir eine ganz große Freude.

00:35:41: Ja, vielleicht hat es ja unsere Zurerinnen und Zurer jetzt auch etwas angesteckt und sind neugierig geworden.

00:35:47: Und das Thema Love to Lead... Und die Liebe zum Menschen und zu dem Tun nochmal mehr geweckt.

00:35:54: Das heißt, wir werden in unseren Shownotes deine Kontaktdaten vernetzen und publizieren so dass jeder der noch ein bisschen tiefer gehen möchte mit ihr Kontakt aufnehmen möchte dich auch findet und weiß was wo die nächsten Schritte sind sei es eben Wo kann man dein Buch kaufen?

00:36:09: Wo kann ich vielleicht das nächste mal auch auf uns stage Auf der Bühne sehen?

00:36:13: und ja ein riesengroßes Dankeschön an dich für deine Zeit, für deine tollen Insights und ich wünsche dir weiterhin für deine neuen Aufgaben die du jetzt seit Anfang des Jahres hast.

00:36:25: Ganz ganz viel Erfolg!

00:36:26: Und vielleicht sehen wir uns ja irgendwo bei einer deiner Veranstaltung.

00:36:30: Barbara, ganz ganz vielen Dank.

00:36:32: Ich war sehr gerne bei dir und habe mich sehr über das Gespräch gefreut.

00:36:36: Vielen Dank für die tolle gemeinsame Zeit.

00:36:38: Ja danke dir nochmal.

00:36:49: Unsere gemeinsame Zeit ist wieder sehr schnell vergangen.

00:36:52: Du hast den Podcast Love to Lead für New Work und New Leadership, und für Organisationen- und Führungskräfte im Wandel gehört!

00:37:00: Danke dass du wieder deine Zeit mit uns verbracht hast und wenn dir unser Podcast gefällt dann freue ich mich riesig wenn du diesen in deinem Netzwerk weiter empfiehst.

00:37:10: ja und falls du über Spotify oder Apple Podcast hörst dann gib uns doch gerne eine fünf Sterne Bewertung.

00:37:16: Das hilft uns dabei, Menschen wie dich zu erreichen denen es auch ein Anliegen ist Führung zu lieben und eine Arbeitswelt zu schaffen in der wir alle gerne mitgestalten möchten.

00:37:27: Und tschüss bis zum nächsten Mal!

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